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3 (1912) Dicotyledones : (I. Teil)
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blätter gegenständig, verkehrt-eirund oder länglich, in den kurzen Blattstiel lang-keilförmigverschmälert, stumpflich, meist vollständig ganzrandig (seltener mit einem oder mit mehrerenverwischten Zähnchen versehen), dicklich, salzig schmeckend, die obern schmal lineal, dieuntern büschelig angeordnet. Blütenknäuel locker ährig-risprig, gelblich; die endständigeAehre blattlos. Vorblätter zur Fruchtzeit unten verwachsen, oben getrennt (Fig. 549 k, m).Scheinfrüchte ungestielt, flachgedrückt, lederig, verkehrt-herzförmig-trapezoidisch, an der freienSpitze öfters 3-lappig, auf dem Rücken durch 2 (seltener mehr) Knötchen bestachelt, 3bis 4mmlang, im obern Teile mehlig. Samen braunschwarz, geschnäbelt (Fig. 5491). VllbisIX.Zerstreut auf den schlickigen Aussendeichsländereien und Salzplätzen der Küstengebiete.

In Deutschland vereinzelt an der Nordsee (zerstreut um Husum bis Brunsbüttel, um Bremen, inOldenburg, auf Neuwerk, auf den Halligen, Amrum, Borkum [am Hopp], auf Juist [am Wattrande], Föhr,Sylt); früher angeblich auch an der Ostsee. Ausserdem selten adventiv (Hafen von Mannheim [1892], beim ViehhofAugsburg [ca. 1900]). In Oesterreich häufig an den Adria-Küsten, in Istrien bei Grado, Monfalcone, Triest,Zaule, Muggia, Capo d'Istria, Isola, Pola, Lussin, Veglia) und in Dalmatien (Arbe, Pago, Salona, Spalato,Gravosa, Pelagosa). Fehlt in der Schweiz vollständig.

Allgemeine Verbreitung: Dänemark, nordwestl. Deutschland, Frankreich, Eng-land, Belgien, Holland, Spanien, Portugal, Küsten von Südeuropa, Jonische Inseln, Orient,Nordafrika, Kap, Nordamerika.

Aendert wenig ab: var. latifölia Guss. Laubblätter breiter, aus keilförmigem Grunde verkehrt-eirund (die untern stets) oder breit elliptisch, 10 bis 17 mm lang. var. intermedia Guss. Blätter schmäler,Kaum 10 mm breit, länglich-lanzettlich bis lanzettlich, beidendig verschmälert. var. angustifölia Guss.ülätter schmäler, die mittlem linealisch-lanzettlich oder fast lineal, beidendig stärker verschmälert, 3 bis 5 mmbr eit, oft kleiner.

CCXXXVIII. Ätriplex 1 ) L. Melde. Franz.: Arroche; engl. Orache; ital.: Atriplice.

Kräuter oder seltener Sträucher mit abwechselnden (am Grunde zuweilen auchgegenständigen), sehr verschieden gestalteten Laubblättern. Blüten 1- oder 2-häusig, polygam(zuweilen einzelne zwitterig), in zu geknäuelten, gabelig beginnenden, zumeist unbeblätterten,e nd- oder achselständigen Scheinähren verbundenen Wickeln. Männliche und Zwitterblütenohne Vorblätter, mit 3- bis 5-blätteriger, krautiger oder häutiger Blütenhülle (Fig. 550 b).Staubblätter 3 bis 5 (Fig. 553 b, m), am Grunde verbunden. Staubbeutel ellipsoidisch. Frucht-noten in den männlichen Blüten verkümmert, zuweilen in ein Nektarium umgewandelt. Weib-. e "lüten meist nackt (d. h. ohne Blütenhülle), mit 2 meist dreieckigen, bei der FruchtreifeKegel stark vergrösserten, miteinander (am Grunde oder höher hinauf) verwachsenenOtt erhärtenden Vorblättern, mit einem von der Seite her zusammengedrückten Frucht -. no en ' mrt 2 (ausnahmsweise 3) fadenförmigen oder pfriemlichen Narben (Fig. 552 c, 553 g) under autrechten Samenanlage; seltener einzelne weibliche Blüten den männlichen gleichgestaltet,orblätter, mit 4- bis 5-teiliger Blütenhülle, einem niedergedrückten Fruchtknoten und^,. w ^j= re chten Samenanlage (Fig. 550 d). Frucht in der Regel eine Scheinfrucht (die Vor-da a g 6r bllde n die Fruchthülle), membranös (Fig. 5501, 552d, m, n, o, 553c, d, e, k, o). EmbryoA7as r ^° i rmi g e Nährgewebe umfassend (Fig. 550 f, g). Würzelchen des Embryos unten,

etwas nach ob

Die

en oder nach der Seite hin umgebogen (Fig. 550 n).

Erde verbr "t- tun g umfasst über 100 über die gemässigten und subtropischen Regionen der ganzen

den oinon j r ten, welche sich nach der Anatomie der Laubblätter in 2 Gruppen trennen lassen. Bei

uen einen sind die \ Pr t

umgürtet * crve nt>undel der isolateralen Blätter von einer grünen, stärkeführenden, grosszelligen Scheide

anderen dae 6 ^^^ alisac 'en im Kranze herumlegen (A. roseum, Tataricum, Halimus, laciniatum); die

charakteristi -h n °rmal gebaut, indem die Nervenbündel sich in einem Schwammgewebe ohne besonders

eide verbreitern. Die meisten Arten besitzen kurzstielige Blasenhaare, während

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e d « Melde bei den Römern.