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3 (1912) Dicotyledones : (I. Teil)
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liefern ein wenig nährstoffreiches, aber leicht verdauliches Gemüse, welches als Sommer- und Wintergewächs inmehreren, jedoch nicht ganz samenbeständigen Formen kultiviert wird. Hieher: var. inermis (Moench) Willem.(= var. gläbra [Mill.] Gurke). Grosser, holländischer oder Sommer-Spinat. Franz.: Epinard de Hollande.Laubblätter länglich-eiförmig oder stumpf 3-eckig. Frucht wehrlos, fast kugelig (Tai 96, Fig. 1 d), ohne Hörneroder Fortsätze. Diese Abart ist zarter und schiesst wenigerleicht in die Samen; in der Regel wird sie als Sommergemüsekultiviert,var. spino'sa (Moench) L. (= var. typica Beck, S. domestica Borkh., = S. sessilifldra Stokes). Winter-Spinat. Franz.: Epinard d'hiver. Laubblätter pfeilförmig, fast3-eckig. Früchte beinahe 3-seitig, mit 2 bis 6 längeren, etwasabgeplatteten oder warzig-pfriemlichen Hörnern (Taf.96,Fig. le).Diese Abart ist robuster und gegen Kälte weniger empfindlich,weshalb sie gewöhnlich als Wintergemüse angebaut wird. Mansat sie im Herbst und schneidet sie im Frühjahr. Das Krautenthält 2,189% Eiweiss, 0,292°/ 0 Fett, 0,058o/o Zucker, 2,378%sonstige stickstofffreie Substanzen, 0,551"/. Cellulose, 1,152%Asche (stark eisenhaltig) und 93,380% Wasser. Gelegentlichsind beim Spinat Stengelfasciationen, gegabelte und trikotyleKeimblätter beobachtet.

CCXXXVIL Obiöne 1 ) Gärtn. Salzmelde.Kräuter oder Stauden, oft dicht grauweiss-schülferig. Blüten 1- bis 2-häusig, in gabelig beginnen-den Wickeln, welche zu endständigen, meist unbeblät-terten Scheinähren verbunden sind. Männliche Blüten

ohne Vorblätt

er, mit 4- bis 5-blätteriger Blütenhülle

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Fig-. 548. Spinat (Spinacia oleracea L.).

(Tat. 97, Fig. 3b; Fig. 549b, i), mit 5 oder 4 Staub-blattern. Weibliche Blüten von 2 nach der Blüte ver-grosserten, verhärtenden, kahlen oder stacheligen, dienicht anschliessenden Vorblättern umgeben (Schein-rucht) ohne Perigon (Fig. 549 d, k). Unterer Teil desruchtknotens in die Vorblätter eingesenkt. Narben 2,

1-fäch mig(Fig ' 549e) ' Frucht zusammen gedrückt ______________________________________

Fi a °3 T 8 / f aSt kapselarti £> 1 -sämig. Same an einem aufsteigenden Nabelstrange hängend (Taf. 97,'Cj^lotrecht, durch das Würzelchen geschnäbelt. Würzelchen seitlich, nach oben gerichtet.

die h P iH * , ' Gattun £> we] che auch als Sektion der Gattung Atriplex betrachtet wird, umfasst in Europa nur* fügenden salzreiche Stellen liebenden Arten (Halophyten).

. Stengel halbstrauchig. Blüte zur Fruchtzeit sitzend......O. portulacoides nr. 869.

Stengel krautig. Blüte zur Fruchtzeit langgestielt.......O. pedunculata nr. 868.

^Oione pedunculata Moqu. (= Atriplex pedunculatum L., = Ceratocärpus salinusW n atnplicoldes Bieb - = D - atriplicina Spreng., = Hälimus pedunculatusWallr.). Gestielte Salzmelde. Taf. 97, Fig. 3 und Fig. 549 a bis f.

Stengel kraut^' ? ^ 3 ° (45) ° m h0Ch ( ähnlich nn 869 > ]' edoch in der Re £ el kleiner).± ästig, mi t U k g ' aufrecht oder aufsteigend, fast stielrund, zierlich hin und her gebogen,Pflanze' dicht TS aufrechten oder verl ängerten und aufsteigenden Aesten, wie die ganzewechselständi 8C . fen &- silberi g oder aschgrau. Laubblätter mit Ausnahme der unterstenin einen kurzfn c? " nteTen verkehrt -eirund, die obern länglich bis lanzettlich, spateiförmig,dicklich. Blütenk verschmälert . stumpf (zuweilen auch bespitzt), vollständig ganzrandig,Vorblätter zur Fr^lT 1 f iemlich klein ' die obern voneinander entfernt und ährig, blattlos.Jchtzeit + gestielt (Stiel 2 bis 16 mm lang, zuweilen zurückgebogen), drei-

CI " FluSSe ° b in Sibirien, an dessen Ufern die Pflanze wächst, benannt sein.

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Pall.,