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3 (1912) Dicotyledones : (I. Teil)
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Laubbl" Aendert ab: var - vul g are Moqu. (= Bh'tum polymorphen C. A. Mey. var. rubrum Beck). Untere

au atter aus keilförmigem Grunde eirund, stumpflich, die mittlem aus keilförmigem Grunde fast spiess-

rrmg- reieckig, spitz oder spitzlich, die obern rautenförmig; alle buchtig gezähnt oder fast ganzrandig.

nähren blattwinkel- oder endständig, meistens verästelt, blattlos oder am Grunde beblättert, pyramiden-

SdT^'h ^^ Hieherferner: f - sälsum Beck. Pflanze kleiner. Stengel geschlängelt, mit kürzeren Gliedern.

od e '" " kurz ' g erade - blattwinkelständig, blattlos bis fast blattlos, einmal verästelt. Laubblätter buchtig

o er urz buchtig-zähnig, bisweilen ganzrandig, salzig schmeckend. f. foliolösum Moqu. ( = Bh'tum poly-

morp um C. A. Mey. var. spicätum Coss. et Germ.). Pflanze grösser, üppiger. Stengel kräftig, gerade,

«c icher verästelt, mit aufrecht abstehenden oder steif aufrechten Aesten und verlängerten Gliedern. Laub-

atter breiter, oft grob buchtig-zähnig oder lappig. Scheinähren verlängert, mehrfach verästelt, fast aufrecht,

t mit Blättern. var . paucitendätum Koch (= var. crassifölium Kov., = var. botryödes Sond., = var.

spathulatum Gren. et Godr., = Ch. diffusum Boenn., = Ch. botryödes Sm., = Ch. crassifölium Hörnern.,

n. patulum Merat). Stengel meist ausgebreitet. Laubblätter breiter, kürzer, etwas fleischig, rautenförmig

oder eirautenformig, bisweilen lanzettlich (bloss die untersten spiessförmig). Scheinähren öfter in unbeblätterter

blattlos - ^ SalZb ° den) - - Van c ymösum Beck. Blütenknäuel fast trugdoldig, von einander abstehend,

° S ' ., Va ^ S'omerätum Moqu. Blütenknäuel blattwinkelständig, fast kopfförmig oder kurz gestielt.

var. humile (Hookt Mr,r,,, /

Zwer i St 1 mo( l u - \= va r. nanum Jacobs., = var. pusillum Hausskn., = Ch. pygmacum Menyh.).

T3,..., ', , ZWei Imea le Keimblätter und meistens nur 2 gegenständige, länglich- oder eispatelförmige

Blatter oder doch nur soV,,- , t., .

ur senr wenige Blattpaare tragend (Fig. 544 f). Pflanze mit nur einem einzigen oder mit-nigen, as opfformig vereinigten Blütenknäueln (Ueberschwemmte Stellen). var. acuminätum Koch

her. Laubblätter in eine lange Spitze zugespitzt,

(. , , , zerschlitzt). Scheinähren einfach, gedrungen, blattlos, am Ende des Stengels

öfters eine unbeblätterte Risr». w\a j t.... " f e Di'Qend. Blütenhülle zur Fruchtzeit meist fleischig, blut- oder karminrot (Feuchte

Aecker). var. hastätum R t

... .' Beck. Laubblätter spiessförmig-dreilappig (der mittlere Lappen ganzrandig oder

,;, . ,' r ' acini ätum Beck. Laubblätter reichlich grob buchtig-gezähnt, mit verlängerten,

^u^espirzten, ort srezähnplf-^n r/zu

grossen et "'euen Bahnen. var. subintegrif ölium Zobel. Stengel bis an die Spitze mit ziemlich

Zahn vers h "' en lanz ettlichen Blättern; letztere ganzrandig oder mit nur einem kurzen, stumpflichen

<= ~ h 7; bli , t ?. WM [LeJCUne] Wallr O"°"s;engei"äufrecht! ästi^scharf buchtig-gezähnt (oft fast

Müll' ® n ° podium virgätutn (L.) Jessen (= Ch. foliosum Aschers., = Ch. Blitum

er, = Blitum virgätum L.). Echter Erdbeerspinat. Franz.: Epinard fraise; engl.:Strawberry blite; ital.: Spinaccio fragola. Taf. 95, Fig. 4.

. Eln " oder seltener zweijährig, 15 bis 80 cm hoch, hellgrün, kahl. Stengel fast

e rund, aufrecht, reichlich verästelt, mit rutenförmigen, bis zur Spitze beblätterten Aesten.

aubblätter kurz gestielt, eirund-dreieckig oder dreieckig; die mittlem länglich-rauten-

ormig oder rautenförmig-dreieckig, am spiessförmigen Grunde tief buchtig- oder ungleich

eingeschnitten-gezähnt, die obern an Grösse abnehmend, allmählich rautenförmig, mit

wenigen Zähnen besetzt bis fast ganzrandig. Blütenknäuel sehr zahlreich, kugelig, sitzend,

e entfernt, einzeln blattwinkelständig. Blüten zwitterig oder weiblich. Perigonabschnitte

meist 3 (Taf. 95, Fig. 4 a), seltener 2, 4 oder 5, zur Fruchtzeit saftig rot, die Frucht

einschhessend. Staubblatt meist 1. Narben kurz, fadenförmig. Sammelfrucht maulbeer-

0 uS.' c en aufl "echt, 1 bis 1,5 mm breit, am Rande furchig, schwarzbraun, beinahe

glatt, fast glanzlos. _ VI bis X.

Plätzen ^ Und da aUf Schutt ' an steini gen Orten, in Gärten, Hecken, auf humusreichenr.fitt» ' Unte , r überhän g e nden Felsen, bei Höhlen, Schlossruinen, auf Schafweiden, bei Alm-nuiten; von rlpr TTk l- j- i t-»

"er Lbene bis in die alpine Region (vereinzelt bis ca. 2000 m). Meist unbeständig.

im Alpengebi'et7 rgatUm ' *"** re ° ht auffallige ch enopodiacee, ist in Mitteleuropa (auch in Süddeutschland undin Küchengärten"' 0 ! 11 mrgendS a ' S urs P rün g lich anzusehen. Da die Pflanze namentlich früher nicht allzuseltenAlpen (Tirol Gr V" GemÜSe an S ebaut wurde, findet sie sich gelegentlich als Gartenflüchtling vor. In denunterzustehen fT" ""^'^ W ' rd sie stellenw eise auf Schafweiden oder unter Felsen und Wänden, wo das Viehdurch Vögel od ^c' '" gr ° SSeren Besta nden angetroffen. Die saftigen, blutroten Samelfrüchte werden wohlliegt in SüdeurcT "^f verschle PPt. Die Heimat von Ch. virgatum wahrscheinlich auch von Nr. 866ropa und lm Orient. Die Blüten sind bei beiden Arten als insektenblütig anzusehen.