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Zerstreut auf Schutt, Komposthaufen, wüsten, unbebauten Stellen, an Wegen, inAeckern, Kartoffelfeldern; oft nur vorübergehend.
Allgemeine Verbreitung: Mittel- und Südeuropa (nördlich bis England undDänemark), Nordafrika, Sibirien (bis zum Altai).
Aendert wenig ab: var. humulif örme Murr. Laubblätter tief buchtig lappig-gezähnt. Grundlappensc mal, gerade so wie die Zähne des Mittellappens oft + tief lappig-gezähnt (Selten). — var. typicum Beck.1 ersten Lappen oder Zähne der Laubblätter schief vorgezogen, meistens ganzrandig. Mittellappen buchtig-geza nt oder lappig, mit ziemlich parallelen Seitenrändern (Verbreitet). — var. aequilöbum Murr. Alleappen und Zähne der Blätter fast gleichgestaltet. — var. B oh emicum Murr. Mittlere Blätter eirund-länglich,u er dem keilförmigen Grunde beiderseits mit einen einzigen kleinen Zahn, sonst ganzrandig, die obern eirundo er länglich, abgerundet, völlig ganzrandig (Prag). — var. in tegrif dlium Murr. Laubblätter ganzrandig, dieuntern fast lanzettlich. — var. microphyllum Moquin. Blätter kleiner, fast lanzettlich.
863. Chenopodium glaücum L. (= Blitum glaücum Koch, = Atriplex glaüca Crantz).Meergrüner Gänsefuss. Engl.: Oak-leaved Goosefoot. Fig. 545f bis n.Einjährig, 10 bis 50 cm hoch, grün oder + blutrotüberlaufen. Stengel aufsteigend, aufrecht, stumpf-kantig,dick last saftig, kahl, einfach oder meist am Grunde ästig.Aeste oft niederliegend. Laubblätter kurz gestielt, länglichoder eilanghch, in den Stiel verschmälert" spitz oder ab-gerundet, buchtig-lappig oder grob gezähnt (seltener ganz-randig), meist deutlich zweifarbig, oberseits glänzend dunkel-
f näuel U H hdl MaUgrÜn Und meh % b ^ stäubt - Blüten "
unte" ^1 Und achselstän digen, ziemlich dichten, im
rirWUkw V ° n Blättern gestützten Scheinähren vereinigt.SSf . ClneS J eck n Knäuels mit 5-blätterigem, die3^^ WS 3 " blätte "gem Perianth und mit 1 bis
Staubblättern. Perianthblättergelblichgrün,kahl,stumpflich,die 0,8 mm breite Frucht umschliessend (Fig. 545g, h). Samenschwarzbraun, glänzend, meistens wagrecht, zum geringen
Jet w£ 1 er aUfr6Cht (Fi 2- 545i ' k). am Rande schwach%Z ,. ( r g 51,m) - Angewachsene Keimblätter sehr klein,eilanghch. — VII bis X.
Hie und da auf wüsten, sandigen (gern salzhaltigen),
überschwemmten Plätzen, an Häusern, Bahnhöfen, auf Mist-
nauten an Jauchegräben, bei Salinen, am Meeresstrande, an
üissufern, auf salzhaltigen Weidestellen, in ausgetrockneten
den A, ' mdSt geSellig " FaSt nur im Tieflande, selten inAlpentälern (Poschiavo in Graubünden 1000 m).
Südsk a n^ llgemeineVerbreitun ^ : Eur °P a (nördlich bis
Oh 1verschiedenart^nw" 1 T^ J * "^ ^ Beschaffenheit des Bodens einensind die Stengel rüed V ' AUf ^ hart ^ etretenen Boden der Strassendagegen aufrecht. Ah F^' ^ ^^ an S edrückt ' auf Schuttplätzenkräftig, mit aufrecht absteh" 1611 ^^ unterschied en: var. typicum Beck. Pflanze grün. Stengel aufrecht,ausgeschweift, buchtig-u* ^^ AeSten * Laubbl ätter gross (bis 5 cm lang), zweifarbig, länglich - rautenförmig,Stengel und Aeste aufrecht^T^^ ^T^* 9 SpitZ ° der zu S es P itzt > am Grunde lang-keilig. — var. ovatum Beck.— var. cöncolor Beck° St aUbbIätter eirund > am Grunde zusammengezogen, ausgeschweift 2- bis 4-lappig,> engel und Aeste aufrecht. Laubblätter ausgeschweift, fast ganzrandig, unterseits
L. "
Fig. 545. Chenopodium serotin um ^.a Habitus (!/s nat. Gr.). JFruchtmit Perigon.c Fruchtknoten mit Narben, d Same, e Teildes Stengels mit Blasenhaaren (vertrocknet).— Ch. glaücum L. f Habitus (i/s nat. Gr,).g; k Frucht mit Perigon (von oben und unten).i, k Längsschnitt durch den Fruchtknoten mitaufrechter und liegender Samenanlage. I, mSame (von oben und von der Seite), n Teileines Bl attes mit Blasenhaaren. oPollenkorn.