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3 (1912) Dicotyledones : (I. Teil)
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Zerstreut auf Schutt, Komposthaufen, wüsten, unbebauten Stellen, an Wegen, inAeckern, Kartoffelfeldern; oft nur vorübergehend.

Allgemeine Verbreitung: Mittel- und Südeuropa (nördlich bis England undDänemark), Nordafrika, Sibirien (bis zum Altai).

Aendert wenig ab: var. humulif örme Murr. Laubblätter tief buchtig lappig-gezähnt. Grundlappensc mal, gerade so wie die Zähne des Mittellappens oft + tief lappig-gezähnt (Selten). var. typicum Beck.1 ersten Lappen oder Zähne der Laubblätter schief vorgezogen, meistens ganzrandig. Mittellappen buchtig-geza nt oder lappig, mit ziemlich parallelen Seitenrändern (Verbreitet). var. aequilöbum Murr. Alleappen und Zähne der Blätter fast gleichgestaltet. var. B oh emicum Murr. Mittlere Blätter eirund-länglich,u er dem keilförmigen Grunde beiderseits mit einen einzigen kleinen Zahn, sonst ganzrandig, die obern eirundo er länglich, abgerundet, völlig ganzrandig (Prag). var. in tegrif dlium Murr. Laubblätter ganzrandig, dieuntern fast lanzettlich. var. microphyllum Moquin. Blätter kleiner, fast lanzettlich.

863. Chenopodium glaücum L. (= Blitum glaücum Koch, = Atriplex glaüca Crantz).Meergrüner Gänsefuss. Engl.: Oak-leaved Goosefoot. Fig. 545f bis n.Einjährig, 10 bis 50 cm hoch, grün oder + blutrotüberlaufen. Stengel aufsteigend, aufrecht, stumpf-kantig,dick last saftig, kahl, einfach oder meist am Grunde ästig.Aeste oft niederliegend. Laubblätter kurz gestielt, länglichoder eilanghch, in den Stiel verschmälert" spitz oder ab-gerundet, buchtig-lappig oder grob gezähnt (seltener ganz-randig), meist deutlich zweifarbig, oberseits glänzend dunkel-

f näuel U H hdl MaUgrÜn Und meh % b ^ stäubt - Blüten "

unte" ^1 Und achselstän digen, ziemlich dichten, im

rirWUkw V ° n Blättern gestützten Scheinähren vereinigt.SSf . ClneS J eck n Knäuels mit 5-blätterigem, die3^^ WS 3 " blätte "gem Perianth und mit 1 bis

Staubblättern. Perianthblättergelblichgrün,kahl,stumpflich,die 0,8 mm breite Frucht umschliessend (Fig. 545g, h). Samenschwarzbraun, glänzend, meistens wagrecht, zum geringen

Jet w£ 1 er aUfr6Cht (Fi 2- 545i ' k). am Rande schwach%Z ,. ( r g 51,m) - Angewachsene Keimblätter sehr klein,eilanghch. VII bis X.

Hie und da auf wüsten, sandigen (gern salzhaltigen),

überschwemmten Plätzen, an Häusern, Bahnhöfen, auf Mist-

nauten an Jauchegräben, bei Salinen, am Meeresstrande, an

üissufern, auf salzhaltigen Weidestellen, in ausgetrockneten

den A, ' mdSt geSellig " FaSt nur im Tieflande, selten inAlpentälern (Poschiavo in Graubünden 1000 m).

Südsk a n^ llgemeineVerbreitun ^ : Eur °P a (nördlich bis

Oh 1verschiedenart^nw" 1 T^ J * "^ ^ Beschaffenheit des Bodens einensind die Stengel rüed V ' AUf ^ hart ^ etretenen Boden der Strassendagegen aufrecht. Ah F^' ^ ^^ an S edrückt ' auf Schuttplätzenkräftig, mit aufrecht absteh" 1611 ^^ unterschied en: var. typicum Beck. Pflanze grün. Stengel aufrecht,ausgeschweift, buchtig-u* ^^ AeSten * Laubbl ätter gross (bis 5 cm lang), zweifarbig, länglich - rautenförmig,Stengel und Aeste aufrecht^T^^ ^T^* 9 SpitZ ° der zu S es P itzt > am Grunde lang-keilig. var. ovatum Beck. var. cöncolor Beck° St aUbbIätter eirund > am Grunde zusammengezogen, ausgeschweift 2- bis 4-lappig,> engel und Aeste aufrecht. Laubblätter ausgeschweift, fast ganzrandig, unterseits

L. "

Fig. 545. Chenopodium serotin um ^.a Habitus (!/s nat. Gr.). JFruchtmit Perigon.c Fruchtknoten mit Narben, d Same, e Teildes Stengels mit Blasenhaaren (vertrocknet). Ch. glaücum L. f Habitus (i/s nat. Gr,).g; k Frucht mit Perigon (von oben und unten).i, k Längsschnitt durch den Fruchtknoten mitaufrechter und liegender Samenanlage. I, mSame (von oben und von der Seite), n Teileines Bl attes mit Blasenhaaren. oPollenkorn.