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sattgrun, oberseits meist schwächer, unterseits stark bestäubt, gern rot berandet. Blütenknäuel klein, etwas
o ivgrun. Hieher als Formen: var. concat enätum Thuill. (sensu strictiore). Blütenstand cymös (auf lockerem
Boden, besonders Gartenland). — var. striatiforme Murr (= Ch. microphyllum Coss. et Germ., = Ch. Voll-
Murr). Blütenstand ährig (der subsp. striatum ziemlich nahe stehend). Nur in wärmeren Gegenden
ndteldern, an dürren Rainen, Mauern; besonders im Gebiet der xerothermen Flora. — 9. subsp. pe-
iculare Bert. (= Ch. älbum L. var. pedunculäre Moquin-Tandon, = Ch. Issleri Murr). Laubblätter lang-
gestielt, länglich-lanzettlich, fast ganzrandig, oberseits sehr satt-, fast freudiggrün, unterseits etwas bestäubt.
nflorescenz rispig, trugdoldig, mit langgestielten, lockern, gross- und grün-knäueligen Cymen.
B. Laubblätter lebhaft grün, am Rand frühzeitig rot werdend. Stengel meist lebhaft rotstreifig. Knäuel'leiner, + olivgrün. Samen pechschwarz, fast glatt, sehr glänzend, meist stumpfrandig.
10. subsp. striatum Kras. (= Ch. Krasäni Beck). Pflanze ausgebreitet oder pyramidenartig-ästig,
oft niederhegend und dann sperrig-ästig. Aeste meist rutenförmig, samt dem Stengel + violettrot gestreift.
Laubblätter dunkelgrün, oberseits glatt, fast spiegelnd, oft violett- bis karminrot gerandet oder sogar + rot
überlaufen, die untern eiförmig, z. T. elliptisch, schwach ausgebissen-gezähnt (der unterste Zahn öfters etwas
lappig hervortretend), die obern lanzettlich, ganzrandig. Knäuel zahlreicher, aber kleiner als bei dem typ. album.
ng-rispig (Ist wahrscheinlich aus dem südöstlichen Asien eingeschleppt). Hieher auch f. erösum
Murr. Blatter ausgebissen ungleich gezähnt, und f. glaucesc ens Murr. Laubblätter ungewöhnlich matt, grau-
Z wischenform kommt in Betracht: Ch. pseudostriätum Zschacke (= Ch. album L. subsp.
Jseu os natura [Zschacke], = subsp. -striatum — subsp. album Murr). Untere Laubblätter lanzettlich-eiförmig,
Nach M • Und Wen ' g gEzähnt; Rä "der in der obern Hälfte + parallel, mattgrün. Stengel + lebhaft rot. —
f "t 3 "" ISt I6r anzUSchliessen das Ch. interiectum Murr. Laubblätter eirund, an den Seiten weit buchtig,
appig, vorn fast ganzrandig, beiderseits fast grün, spärlich mehlig, nicht oder nur selten rot berandet.
eiför . '" P seudo -Borbäsii Murr. Stengel oft rot gestreift. Blätter lang gestielt, deltoidisch-
ZwtacheV gIeiChmaSsi f stumpf buchtig-gezähnt (bei kleinblätterigen Pflanzen wie gekerbt). Ist durch
IC en ten mit der subsp. album, pseudopulifolium, subficifolium und viridescens verbunden. — 12. subsp.
viridescens St Amanc ( __ n. '
scharfzäh i C ( ~ P a ganum Rchb., = Ch. praeacütum Murr). Die Form stellt ein spitzblätteriges,
lniges h. album mit dem lebhaften Grün, Rotfärbung (Erythrismus) und den kleineren, gelblichenZähnT m 6S h " Stnat " m dan ~ Hi eher auch var. vivax Sandor. Blätter grob und tiefgezähnt (die unternf. .. .. zur uckgebogen. Ausserdem existieren Zwischenformen mit der subsp. viridescens und sub-
gestalTw'- ~h ^^ Bernbur £ense Murr (= Ch. striatum Murr X Ch. opulifolium Schrad.). Fig. 544s. Blatt-daher d^r " ^ ^ ° pulifoIium ' aber Blattzähne grösser, oft spitzer und die seitlichen Buchten tiefer (BlätterBa" CM* ' 3 " lappig ' meist dunkelgrün, zuweilen purpurn berandet). Stengel oft purpurn gestreift. Inrn ( unchen), Anhalt (Dessau, Zerbst, Bernburg), bei Feldkirch und bei Prag beobachtet. Diese Form istnie y nd, sondern schliesst sich nach Murr durch die fetten, saftgrünen, oft rotberandeten Blätter dem Ch.■ subsp. pseudo-BorbasiiMurr an. Auch Zobel hält sie für eine Album-Form. — var. platanoideslg. 544 r. Blattform wie bei Ch. opulifolium, doch mit Ausnahme des Grundes doppelt unregelmässig-,^ spitz-zahnig. Blätter bald beiderseits grün, bald unterseits + mehlig, zuletzt vergrünend (Wien). Diese^orm wird wohl mit Recht als Kreuzung des typischen Ch. opulifolium mit einem grossblätterigen, scharfzahnigen. abum angesehen. — var. trigonophy llum Murr. Stengel rot gestreift. Blätter im Umriss 3-
Scholfast
fast 3-
- eckig,
Das
igenschaften und wird vom Vieh gern gefressen. Die Samenen. Ueberhaupt spielten die Melden früher eine
• a PPig (Seltenlappen geteilt), tief und stark buchtig-gesägt, saftig, beiderseits sattgrün, zuweilen glänzend,utenknauel gross, stark mehlig (Schweiz, Feldkirch). — Vgl. weiter auch die nahe verwandten und habituellähnlichen Arten wie Ch. leptophyllum (pag. 232) und Ch. Berlandieri (pag. 232).
Ch. album, die bei uns weitaus verbreitetste Melden-Art, kann als Spinat benützt werden,^raut besitzt kühlende, gelind abführende E :
grösTe^eTo ^ ^ QlÜn ° a (P3g ' ^ ^ ^'^ be " ÜtZt W6rd - ™^
heute H ° r^ a ' S heUte ' In den südö stlichen Gegenden von Russland werden in Zeiten der Hungersnot nochbesitzen U " gerbr0 ' e '' gebacken, welche nebst Roggen und Unkräutern einen grossen Gehalt an ChenopodiumPflanze unrein ""' Melden g emischte M ehl soll, wie Tolstoi mitteilt, ungesund sein (namentlich wenn die(spärlicher r Iuch Und le ' Cht Erbrechen ' Diar rhöe und Unwohlsein verursachen. Da sich die Samen von Ch. albumangehäuft v ^ V ° n ° h ' poI y SDerrnum > nicht aber von Ch. rubrum) auch in den Pfahlbauten in grosser Menge
c™Hv m ;ff„i VOr " Cn ' 1St anzunehm en, dass sie bereits damals im Haushalte — sowohl als Nahrungs- als Pur-^üh\ mittel —■ eine P n ii •
„ r „ t „„„ ue spielten (Neu weil er). — Die unscheinbaren, geruchlosen Blüten sind ausgesprochen
proterogyn zuweilen ah u
fs , . ,, er auch homogam. Die 3 (seltener 2) fadenförmigen Narben sind bereits empfängnis-
lanig, wenn die eranze di-- . °
Fruchtkn Um ZUI " Hälfte ihrer definitiven Grösse herangewachsen ist. Die über dem
zusarr, menschliessenden Perianthblätter lassen am Gipfel der Blüte nur eine kleine Oeffnung,
durch welche die Narben hervortreten, übrig (Taf. 95, Fig. 5 a),
dem Vertrocknen der Narben.
Die 5 Staubblätter entwickeln sich erst nach