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3 (1912) Dicotyledones : (I. Teil)
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sattgrun, oberseits meist schwächer, unterseits stark bestäubt, gern rot berandet. Blütenknäuel klein, etwas

o ivgrun. Hieher als Formen: var. concat enätum Thuill. (sensu strictiore). Blütenstand cymös (auf lockerem

Boden, besonders Gartenland). var. striatiforme Murr (= Ch. microphyllum Coss. et Germ., = Ch. Voll-

Murr). Blütenstand ährig (der subsp. striatum ziemlich nahe stehend). Nur in wärmeren Gegenden

ndteldern, an dürren Rainen, Mauern; besonders im Gebiet der xerothermen Flora. 9. subsp. pe-

iculare Bert. (= Ch. älbum L. var. pedunculäre Moquin-Tandon, = Ch. Issleri Murr). Laubblätter lang-

gestielt, länglich-lanzettlich, fast ganzrandig, oberseits sehr satt-, fast freudiggrün, unterseits etwas bestäubt.

nflorescenz rispig, trugdoldig, mit langgestielten, lockern, gross- und grün-knäueligen Cymen.

B. Laubblätter lebhaft grün, am Rand frühzeitig rot werdend. Stengel meist lebhaft rotstreifig. Knäuel'leiner, + olivgrün. Samen pechschwarz, fast glatt, sehr glänzend, meist stumpfrandig.

10. subsp. striatum Kras. (= Ch. Krasäni Beck). Pflanze ausgebreitet oder pyramidenartig-ästig,

oft niederhegend und dann sperrig-ästig. Aeste meist rutenförmig, samt dem Stengel + violettrot gestreift.

Laubblätter dunkelgrün, oberseits glatt, fast spiegelnd, oft violett- bis karminrot gerandet oder sogar + rot

überlaufen, die untern eiförmig, z. T. elliptisch, schwach ausgebissen-gezähnt (der unterste Zahn öfters etwas

lappig hervortretend), die obern lanzettlich, ganzrandig. Knäuel zahlreicher, aber kleiner als bei dem typ. album.

ng-rispig (Ist wahrscheinlich aus dem südöstlichen Asien eingeschleppt). Hieher auch f. erösum

Murr. Blatter ausgebissen ungleich gezähnt, und f. glaucesc ens Murr. Laubblätter ungewöhnlich matt, grau-

Z wischenform kommt in Betracht: Ch. pseudostriätum Zschacke (= Ch. album L. subsp.

Jseu os natura [Zschacke], = subsp. -striatum subsp. album Murr). Untere Laubblätter lanzettlich-eiförmig,

Nach M Und Wen ' g gEzähnt; "der in der obern Hälfte + parallel, mattgrün. Stengel + lebhaft rot.

f "t 3 "" ISt I6r anzUSchliessen das Ch. interiectum Murr. Laubblätter eirund, an den Seiten weit buchtig,

appig, vorn fast ganzrandig, beiderseits fast grün, spärlich mehlig, nicht oder nur selten rot berandet.

eiför . '" P seudo -Borbäsii Murr. Stengel oft rot gestreift. Blätter lang gestielt, deltoidisch-

ZwtacheV gIeiChmaSsi f stumpf buchtig-gezähnt (bei kleinblätterigen Pflanzen wie gekerbt). Ist durch

IC en ten mit der subsp. album, pseudopulifolium, subficifolium und viridescens verbunden. 12. subsp.

viridescens St Amanc ( __ n. '

scharfzäh i C ( ~ P a ganum Rchb., = Ch. praeacütum Murr). Die Form stellt ein spitzblätteriges,

lniges h. album mit dem lebhaften Grün, Rotfärbung (Erythrismus) und den kleineren, gelblichenZähnT m 6S h " Stnat " m dan ~ Hi eher auch var. vivax Sandor. Blätter grob und tiefgezähnt (die unternf. .. .. zur uckgebogen. Ausserdem existieren Zwischenformen mit der subsp. viridescens und sub-

gestalTw'- ~h ^^ Bernbur £ense Murr (= Ch. striatum Murr X Ch. opulifolium Schrad.). Fig. 544s. Blatt-daher d^r " ^ ^ ° pulifoIium ' aber Blattzähne grösser, oft spitzer und die seitlichen Buchten tiefer (BlätterBa" CM* ' 3 " lappig ' meist dunkelgrün, zuweilen purpurn berandet). Stengel oft purpurn gestreift. Inrn ( unchen), Anhalt (Dessau, Zerbst, Bernburg), bei Feldkirch und bei Prag beobachtet. Diese Form istnie y nd, sondern schliesst sich nach Murr durch die fetten, saftgrünen, oft rotberandeten Blätter dem Ch. subsp. pseudo-BorbasiiMurr an. Auch Zobel hält sie für eine Album-Form. var. platanoideslg. 544 r. Blattform wie bei Ch. opulifolium, doch mit Ausnahme des Grundes doppelt unregelmässig-,^ spitz-zahnig. Blätter bald beiderseits grün, bald unterseits + mehlig, zuletzt vergrünend (Wien). Diese^orm wird wohl mit Recht als Kreuzung des typischen Ch. opulifolium mit einem grossblätterigen, scharfzahnigen. abum angesehen. var. trigonophy llum Murr. Stengel rot gestreift. Blätter im Umriss 3-

Scholfast

fast 3-

- eckig,

Das

igenschaften und wird vom Vieh gern gefressen. Die Samenen. Ueberhaupt spielten die Melden früher eine

a PPig (Seltenlappen geteilt), tief und stark buchtig-gesägt, saftig, beiderseits sattgrün, zuweilen glänzend,utenknauel gross, stark mehlig (Schweiz, Feldkirch). Vgl. weiter auch die nahe verwandten und habituellähnlichen Arten wie Ch. leptophyllum (pag. 232) und Ch. Berlandieri (pag. 232).

Ch. album, die bei uns weitaus verbreitetste Melden-Art, kann als Spinat benützt werden,^raut besitzt kühlende, gelind abführende E :

grösTe^eTo ^ ^ QlÜn ° a (P3g ' ^ ^ ^'^ be " ÜtZt W6rd -^

heute H ° r^ a ' S heUte ' In den südö stlichen Gegenden von Russland werden in Zeiten der Hungersnot nochbesitzen U " gerbr0 ' e '' gebacken, welche nebst Roggen und Unkräutern einen grossen Gehalt an ChenopodiumPflanze unrein ""' Melden g emischte M ehl soll, wie Tolstoi mitteilt, ungesund sein (namentlich wenn die(spärlicher r Iuch Und le ' Cht Erbrechen ' Diar rhöe und Unwohlsein verursachen. Da sich die Samen von Ch. albumangehäuft v ^ V ° n ° h ' poI y SDerrnum > nicht aber von Ch. rubrum) auch in den Pfahlbauten in grosser Menge

cHv m ;ffi VOr " Cn ' 1St anzunehm en, dass sie bereits damals im Haushalte sowohl als Nahrungs- als Pur-^üh\ mittel eine P n ii

r t ue spielten (Neu weil er). Die unscheinbaren, geruchlosen Blüten sind ausgesprochen

proterogyn zuweilen ah u

fs , . ,, er auch homogam. Die 3 (seltener 2) fadenförmigen Narben sind bereits empfängnis-

lanig, wenn die eranze di-- . °

Fruchtkn Um ZUI " Hälfte ihrer definitiven Grösse herangewachsen ist. Die über dem

zusarr, menschliessenden Perianthblätter lassen am Gipfel der Blüte nur eine kleine Oeffnung,

durch welche die Narben hervortreten, übrig (Taf. 95, Fig. 5 a),

dem Vertrocknen der Narben.

Die 5 Staubblätter entwickeln sich erst nach