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3 (1912) Dicotyledones : (I. Teil)
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Beck). Stengelglieder unter den Tuten rotbraun geringelt. Tuten lang bewimpert. Blätter gefleckt. Schein-ähren ziemlich lang, dünn, lockerblütig. Aus Schlesien (Liegnitz), Hannover und aus der Schweiz (Vilieneuve)angegeben. 8. P. lapathif olium L. X P. Persicaria L. Rand der Ochrea mit zahlreichen langen undwenigen kurzen Haaren sowie mit stumpfen Höckerchen bedeckt. Aehrenstiele, Blütenstiele und Blüten (dieseausschliesslich am Grunde) nur spärlich Drüsen tragend. Als Seltenheit in Schlesien (Liegnitz), bei Germers-heim a. Rh. und in Spanien beobachtet. 9. P. minus Huds. x P. mite Schrank (= P. Wilm.su Beck).Hat die Tracht des P. mite und ist kräftiger als P. minus. Die Blätter gleichen jenen von P. minus, sind abergrösser, länglich oder länglich-lanzettlich, bis 11 cm lang und bis 2 cm breit. Die Blüten gleichen dagegenjenen von P. mite, sind aber etwas kleiner. Selten in Schlesien (Breslau, Liegnitz) und in 'Westfalenbeobachtet. 10. P. minus Schrank X P. Persicaria L. (= P. Brauniänum F.Schultz). Stengel verlängert,aufsteigend, reichlich verzweigt. Aeste aufrecht abstehend. Tuten dem Stengel eng anliegend, reichlich an-gedrückt - kleinborstig, an der Mündung bewimpert. Blätter zugespitzt, oft gekrümmt, unterseits drüsig-punktiert, die untern länglich. Scheinähren zahlreich, verlängert-walzlich, dichtblütig, am Grunde unterbrochen,dicker als bei P. minus. Blütenhülle drüsenlos, undeutlich nervig. Mehrfach beobachtet, z. B. in Baden(Freiburg i. Br., Neureuth, Karlsruhe), im Elsass (Weissenburg), Schlesien (Oyas bei Liegnitz, Pohlnitz, Liebenau),in Niederösterreich (Hoheneich), in Vorarlberg (Tosters) und in der Schweiz (Ermatingen am Untersee; fürEntlebuch unsicher). Hieher auch P. minorifldrum F.Schultz. 11. P. mite Schrank X P. PersicariaL. (= P. condensatum F.Schultz). Stengel verlängert, aufrecht, ästig, mit aufrechten, aufsteigenden oderzuweilen niederliegenden Aesten. Untere Blätter oft länglich, obere lanzettlich oder längüch-lanzettlich, beid-endig lang verschmälert. Scheinähren zahlreich, schmal walzlich, fast dichtblütig, am Grunde oft unter-brochen, vielblütig, + aufrecht, dichter als bei P. mite. Blüten etwas grösser als bei P. mite, stets unfruchtbar.Nicht sehr selten (die häufigste Kreuzung!). 12. P. Convolvulus L. X P. dumetorum L. (= P. hetero-cärpuin Beck, = P. convolvuloi'des Brügger). Aeussere Blätter der Fruchthülle bald ungeflügelt, bald alleungedügelt oder an derselben Frucht z. T. geflügelt mit vollkommenen oder oft unregelmässigen oder unter-brochenen, in der Breite schwankenden, aber in den gegliederten Blattstiel herablaufenden Flügeln. ObererTeil des Fruchtstieles stets kürzer als die Frucht, an den ungeflügelten Früchten sehr klein. Selten in Nieder-österreich (Wien, Kierling, Dreimarkstein) und Böhmen (Sloupnice) beobachtet. Die von Brügger auf-gestellten Verbindungen zwischen P. Bistorta L. und P. viviparum L. (= P. Rifcticum. P. Davosiänum undP. Engadinense) sind nicht als hybride Formen zu betrachten.

CCXXXII. Fagopyrum 1 ) Hill. Buchweizen.

Einjährige, aufrechte Kräuter mit wechselständigen, gestielten, herzförmigen oder3-eckigen, glänzenden Laubblättern. Blüten zwitterig, zu blattwinkel- und endständigen,ährenartig vereinigten Wickeln angeordnet. Perianth 5-teilig, kronblattartig, trichterförmig,zur Zeit der Fruchtreife die Frucht umhüllend und viel kürzer als dieselbe. Staubblätter 8,frei. Fruchtknoten von einem drüsigen Ring umgeben. Griffel 3, miteinander verwachsen.Narben kopfförmig (Fig. 537b). Frucht 3-kantig, nussig, aus dem Perianth hervorragend.Keimling mit sehr breiten, mehrfach zusammengefalteten Keimblättern (Tat 94, Fig. 4 b bis 4e).

Zu dieser Gattung, welche mit der Sektion Helxine oder Tiniaria der Gattung Polygonum (hieher dieeiden einheimischen Spezies P. Convolvulus und dumetorum) grosse verwandtschaftliche Beziehungen besitzt,zählen einzig die beiden folgenden Arten.

1. Kanten der Früchte in der ganzen Länge scharf, ganzrandig (Fig. 537 e). Laubblätter so langoder länger als breit ....................... F. esculentum nr. 847.

1*. Kanten der Früchte unterwärts stumpf, meist ausgeschweift-gezähnt (Fig. 537 c). Laubblätter^.st breiter als lang ........................ F. Tataricum nr. 848.

= * Fa gopyrum esculentum Moench (= F. sagittatum Gilib., = F. Sarracenicum Dum.,-ereale Rafin., = F. Fagopyrum Aschers., = Polygonum Fagopyrum L.). Buch-j Heidenkorn. Franz.: Renouee, ble noir, Sarrazin; engl.: Buckwheat; ital.:Fagopiro, grano saraceno. Taf. 94, Fig. 4, Fig. 5321, 536 und 537 e.

, . . , r JNam e Buchweizen (nach der Aehnlichkeit der dreikantigen Früchte mit den Bucheckern!)scheint als Volk^na v

sname nur in Niederdeutschland vorzukommen: Bokweeten (Schleswig etc.), Baukweit

tagus = Buche und gr. jivgoi |pyroi] = Weizen; vgl. obenBuchweizen".