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Spitze zu abgerundet oder stumpflich, am Rande kaum wellig. Klappen 3-eckig, oft grösser und breiter alsbei R. obtusifolius (5 bis 7 mm lang), an der Spitze vorgezogen, fast zungenförmig, nach dem Grunde zu klein
gekerbt odergezähnelt, schwielen-los oder eine Klappe eine niedrigeSchwiele tragend. Selten. —Hieherauch R. Schmfdtii Hausskn.und R. fim'timus Hausskn. —7. R. conglomeratus Murray XR. crispus L. (= R. SchulzeiHausskn.). Hat die Tracht vonR. crispus, aber auffällig kleinere,fast längliche Klappen. Von R.conglomeratus unterscheidet sichder Bastard durch schmälere,wellige Blätter, längere Frucht-stiele, grössere Klappen und durchdie ungleich grossen Schwielen(Selten). — 8.R. conglomeratusMurray X R. HydrolapathumHuds. (= R. digeneus Beck,= R. hybridus Hausskn.). Einzigin Deutschland (Rollsdorf) be-obachtet. — 9. R. conglomeratusMurray X R. obtusifolius L.(= R. aborti vus Ruhm.). UntereBlätter lang gestielt (denen vonR. obtusifolius ähnlich), die mittlemam Grunde herzförmig, dieobersten lanzettlich. Blütenquirlefast bis zur Spitze des Blüten-standes beblättert. Fruchtstielehöchstens lVs mal länger als dieKlappen; letztere eilänglich, ander Spitze vorgezogen, stumpf,ganzrandig oder am Grunde klein-gezähnelt, meist alle schwielen-tragend, 3,5 bis 4,7 mm lang und2 bis 2,5 mm breit. Zerstreut. — Hieher auch R. Salisburgensis Fritsch et Rechinger (= R. conglome-ratus X R. obtusifolius var. silvestris). In Salzburg (bei Grödig) beobachtet.— 10. R. conglomeratus MurrayX R. sanguineus L. (= R. Ruhmeri Hausskn.). Ist durch die ungleich 3-schwieligen, unfruchtbaren Klappenund die höher hinauf beblätterten Blütenquirle nur schwierig von den Stammeltern zu unterscheiden (Selten). —11. R. crispus L. X R. Hydrolapathum Huds. (= R. Schreberi Hausskn.). Unterscheidet sich von R. crispusdurch die grösseren, fast lederigen Klappen, von R. Hydrolapathum durch die Gestalt der Klappen (diese sind eirund-dreieckig und etwas länger als breit). Zerstreut. — 12. R. crispus L. XR. obtusifolius L. (= R. pratensisMert. et Koch, = R. acutus L., = R. cristätus Wallr.) Fig. 528 e, f. Unterscheidet sich von R. obtusifolius durchmehr verlängerte, länglich-lanzettliche Laubblätter, genäherte Blütenquirle, längere Blütenstiele, breitere, ungleichschwielige und kürzer gezähnte Fruchtklappen, von R. crispus durch fast flache Blätter und verschmälerte, gezähnelteFruchtklappen. Nicht selten zwischen den Stammeltern (der häufigste Rumex-Bastard!). Hieher als Formen: f. rnicro-döntusBorb., commutätusRechinger, subobtusifölius Marsson, R. BaueriAschers. ,R.Bihariens is Simonk.und R. conf t'nis Hausskn. — 13. R. crispus L. X S. odontocarpus Sändor (= R. intercedens Rech.).Ist durch die nur schwach gezähnten Fruchtklappen von den beiden Stammeltern gut zu unterscheiden. Seltenin Niederösterreich (Altes Donaubett bei Wien) und Ungarn (Gayring im Pressburger Komitat und Vesztö imKomitate Bekes) beobachtet. — 14. R. crispus L. X R. Patientia L. (= R. confüsus Simk.). In der Trachtdem R. crispus ähnlich, von dem er sich aber durch grössere, 5 bis 8 mm lange Fruchtklappen, durch unfruchtbareNüsse und härtere Blätter unterscheidet. R. Patientia weicht durch kräftigeren Wuchs, breit-eirunde, breitereBlätter und durch grössere, einschwielige Klappen von dem Bastard ab. — 15. R. conglomeratus Murrayx R. odontocarpus Sändor (= R. Niesslii Wildt). Von R. odontocarpus durch kleinere, weniger gezähnte
Fig. 528. Rumex h et erop hy llus Schultz. a Habitus und grundständiges Laub-blatt (1/3 natürliche Grösse), b Stengelquerschnitt, c Teil des Fruchtstandes vergrössert.d Scheinfrucht. — R. pratensis Mert. et Koch, e Habitus (*/3 natürliche Grösse). /Schein-frucht. — R. domesticus Hartm. g Teil des Fruchtstandes (i/a natürliche Grösse).h Scheinfrucht. — Oxyria digyna Hill, i Diagramm (nach Eichler).