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3 (1912) Dicotyledones : (I. Teil)
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Fig. 502. Humulus Lupulus L, a Weiblicher Blütenzweig. & Weiblicher Teil-blütenstand mit Hochblatt, c Längsschnitt durch denselben, d Weiblicher Teil-blütenstand mit 4 Blüten (ausgebreitet); jede Blüte von einem Tragblatt umgeben(t = Stipularschuppen; nach Eichler), e Same. f f g Längs- und Querschnittdurch denselben. //, i, k Verschiedene Keimungsstadien. I bis q Kntwicklung der

angeordnet), lang gestielt, rundlich oder eiförmig, aus herzförmigem Grunde tief 3- bis5- (die untern zuweilen 7-) spaltig,mit stumpfen Lappen und mitspitzen, bei den mittlem oberwärtsverbreiterten Lappen, die obernder weiblichen Pflanze meist un-geteilt, am Rande grob stachel-spitzig-gezähnt, oberseits durchangedrückte Borsten sehr rauh,dunkelgrün, 3- bis 7-nervig r unter-seitsheller, mit zerstreuten, sitzen-den, gelben Drüsen besetzt.Nebenblätter eirund, ganzrandig,meist + verwachsen. Blüten 2-häusig. Männliche Blütenständeachselständige, lockere, rispen-artige, in den letzten Verzwei-gungen wickelartige Trugdolden.Männliche Blüten ca. 3 mm lang,mit 5 weisslich-grünen, freien Peri-gonblättern und 5 kurzfädigenStaubblättern (Taf. 87, Fig. 3b).

Staubbeutel aufrecht, gelb, mit Hopfendrüsen (nach Holzner)." r Glandula lupuli

Harzdrüsen besetzt, nicht länger als die Blütenhülle. Weibliche Blütenstände dichtblütige

Scheinähren, an kurzen Zweigen end- und seitenständig(Fig. 502 a), mit Lupulindrüsen besetzt, später sich zueiförmigen, stumpflichen Fruchtständen (Hopfendol-den") vergrössernd. Blüten meist zu 4 (seltener 2 bis 6)zu Doppelwickeln vereinigt, in der Achsel eines (meistfehlenden) Hochblattes, dessen beide herzförmige, ge-schweift-zugespitzte grünliche Nebenblätter (Fig. 502 b,c, d) verwachsen und sich zur Fruchtzeit stark vergrössern(Fruchtschuppen bis 2 cm lang), gelbbraun werdenund am Grunde von gelben Harzdrüsen besetzt sind.Jede Blüte ist von einem Trag- bezw. Vorblatt (beiden männlichen verkümmert) umgeben, welches denFruchtknoten napfförmig umschliesst. Griffel fehlend.Narben 2, fädlich. Fruchtknoten mit einer hängenden,krummläufigen Samenanlage (Fig. 502 f). Frucht eineeiförmige, 2,5 bis 3 mm lange, weissgraue, 1-fächerigeNuss (Fig. 502 e, f) von dem drüsigen Vorblatt dichtumgeben, mit den harzigen, innen vorspringend-nervigen, 15 bis 20 mm langen Fruchtschuppen ab-fallend. Samen mit einem schneckenförmig einge-rolltenKeimling (Fig. 502 f, g), welcher von einem dünnenNährgewebe umgeben wird, und mit 2 Integumenten(letztere verschwinden später bis auf geringe Reste;nach Copper). V.

) -rnot. B. R OSS) Münch

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