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(Stiel bis 3 cm lang), eiförmig-elliptisch, meist spitz oder zugespitzt, an der Basis abge-rundet oder schwach herzförmig, gewöhnlich doppelt gesägt, 4 bis 10 (12) cm lang und3 bis 7 (9) cm breit, jederseits mit 8 bis 13 Seitennerven, oberseits fast kahl, dunkelgrün,unterseits graugrün, ziemlich gleichmässig graufilzig, später aber mit Ausnahme derNerven fast kahl. Nebenblätter behaart. Kätzchen vor dem Laubausbruch blühend;die männlichen braun, 7 bis 9 cm lang, mit braunen Tragblättern und gelben Staub-beuteln. Fruchtzapfen bis 2 cm lang, eiförmig-kugelig, die seitlichen sitzend oder ganzkurz gestielt. — (II) III, IV.
Stellenweise häufig in Auenwäldern, an Ufern, auf Flussgeschiebe, Schuttkegeln,Moränen, Schutthalden, an feuchtschattigen Bergabhängen, an Gräben, in Lawinenzügen,moorigen Wäldern, auf Dünen (graue Düne, Dünentäler), in Mooren; von der Ebene bis indie Voralpen, bis ca. 1500 m (vereinzelt auch höher: Pensa in Graubünden 1700 m,im Bergell bis 1720 m). Gern auf Kalk. Fehlt stellenweise vollständig oder ist nur angepflanzt.
In Deutschland wild wohl nur im südlichen Teil (fast in ganz Bayern, Württemberg und Baden,namentlich aber in den Alpen, auf der Hochebene und längs der Flüsse), im Westen am Mittel- und Niederrhein(und in den Seitentälern), im Mittelgebirge (stellenweise aber ursprünglich angepflanzt), in Schlesien, Sachsen,Posen, Ostpreussen (im südöstlichen Ostpreussen nur an 2 Stellen [Lötzen, Goldap] wild), Westpreussen,Pommern. Brandenburg (nicht überall). Fehlt wild in Mecklenburg, Schleswig-Holstein und in der ganzennorddeutschen Tiefebene. Hier stellenweise in Wäldern, in Torfbrüchen, in Parkanlagen oder als Chausseebaumangepflanzt und zuweilen eingebürgert. In Oesterreich (fehlt nur im Küstengebiet und in Dalmatien voll-ständig) und in der Schweiz ziemlich verbreitet.
Allgemeine Verbreitung: Mittel- und Nordeuropa (südlich bis zu den See-alpen [fehlt im übrigen Frankreich, in England und auf der iberischen Halbinsel], Pisa,Serbien und Bosnien [fehlt im österreichischen Litorale, in Kroatien und Dalmatien] undin Russland bis zum 55° nördlicher Breite; nördlich bis Skandinavien [bis 70° 30' nördlicherBreite] und bis zur Halbinsel Kola), Kaukasus, nördliches und arktisches Asien (nördlichbis zum Polarkreis]; östlich durch das Amurland bis Kamtschatka und Japan),Nordamerika (ostwärts bis Neu-Fundland, südwärts bis Neu-Mexiko, Wisconsin undNew York).
Aendert ziemlich stark ab: var. vulgaris Spach (= var. glaüca [Michx.] Regel, = A. TirolensisSauter). Blätter breit-eiförmig, deutlich spitz, unterseits grau oder graugrün, + dicht behaart (später zuweilenfast kahl), jederseits mit 7 bis 13 Seitennerven, 4 bis 8 cm lang und 3 bis 5 cm breit. Fruchtkätzchen sitzendoder kurz gestielt (sehr verbreitet). Hieher auch die f. typica und f. dubia Callier. — var. subrotündaCallier. Blätter rundlich oder rundlich-eiförmig, unterseits grau oder graugrün, + dicht behaart. Spitze kurzoder stumpf. Rand mit schwachen, abgerundeten Lappen (zerstreut). — var. argentäta Norrlin (= var.sericea Christ, = var. tomentösa Blytt). Blätter beiderseits dicht silberglänzend, zottigbehaart, mit starkhervortretenden Nerven. Zerstreut in Schlesien (Grünberg, Breslau, Ohlau), Sachsen (Chemnitz), in der Schweizin den Kantonen Tessin (hier zuweilen [Val Campo, Maggia-Tal] auch bestandbildend), Freiburg, Graubünden(zw. Filisur und Bergün) und im Kanton Zürich (Toessberg bei Wülflingen). Zuweilen auch in Annäherungs-formen (hieher auch die von Callier aufgestellten Formen f. sub s ericea, acutif ölia und viridior). — var.glaucophylla Callier (= var. glaüca auct. plur.). Blätter breit-eiförmig, meist spitz, am Rand spitz-eckiggelappt, unterseits blaugrün, kahl oder + schwach behaart, mit 10 bis 12 Seitennerven (nicht selten). — var.hypochlöra Callier. Blätter elliptisch oder breit-eiförmig, kurz zugespitzt oder spitz, am Rande schwach(abgerundet) gelappt, unterseits grün, + schwach behaart bis fast kahl (ziemlich selten). — var. orbiculärisCallier. Blätter fast rund, vorn stumpf-abgerundet, unterseits grün oder selten schwach graugrün, schwachbehaart oder fast kahl, jederseits mit 5 bis 6 stark hervortretenden Seitennerven (Schlesien: Grünberg). —Ausserdem werden zuweilen in Gärten kultiviert (sehr selten auch verwildert) angetroffen: f. pinnatifidaWahlenb. (= f. pinnäta Lundmark, = f. inci'sa Dippel, = var. Iaciniäta Schelle). Blätter eingeschnitten ge-lappt. Lappen einfach oder scharf doppelt-gesägt. — f. acuminäta Regel (= f. pinnatifida Dippel). Blättertief fiederspaltig, mit schmalen, schwach und unregelmässig gesägten Lappen. — f. aürea Schelle. Blätter+ gelblich gefärbt. Zweige und Blattstiele im Herbst rötlichgelb. — f. variegäta Schelle. Blätter +; weiss-bunt. — f. pendula hört. Zweige hängend.
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