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Aecker vorschiebt, neuerdings als Alleebaum entfernt. P. Italica ist gegen Fröste und gegen die Winterkälteviel empfindlicher als ihre Stammart. Vom Sturme wird sie leicht niedergeschlagen; auch der Blitzgefahr —namentlich im Freistande — ist sie viel mehr ausgesetzt (wird deshalb oft bei einsamen Höfen angepflanzt).In Kreuznach (bei der Elisabethquelle) existieren Pyramidenpappeln von 41 m Höhe und 4,3 m Stammumfang.— Zwischen der P. Italica und P. nigra gibt es zahlreiche Uebergänge (namentlich in Frankreich, am Mittel-rhein, in Ungarn beobachtet). Von Bastarden sind zu erwähnen: P. alba L. X P. tremula L. (= P. canescensSm., = P. hvbrida Bieb., = P. Steiniäna Bornm., = P. Bachofenii Wierzb.). Ziemlich grosser, bis 10 m hoherBaum. Aeste und Knospen dünn graufilzig. Blätter von sehr wechselnder Gestalt, weissfilzig behaart, zuweilenfast ganz kahl. Tragblätter vorn etwas eingeschnitten. — Angepflanzt (meist wenig oder gar keine Wurzel-schösslinge) und wohl auch wild (z. B. Donaugebiet in Bayern).
35. Fam. Betuläceae. Birkengewächse.
^ Holzpflanzen mit spiralig- (anfänglich immer) oder 2-zeilig gestellten, rundlichenoder eiförmigen (seltener länglich-lanzettlichen), meist gesägten oder gezähnten, ungeteiltenLaubblättern. Nebenblätter frei, gewöhnlich frühzeitig abfallend. Blüten normal ein-geschlechtig, einhäusig. Blütenhülle fehlend oder einfach, hochblattartig, frei oder vereint-blätterig. Männliche Einzelblütenstände (Trugdöldchen) 1- bis 3-blütig, zu langen, walz-lichen Scheinähren (Kätzchen) vereinigt (an der sehr biegsamen Spindel stehen meistspiralig angeordnet die Tragblätter, in deren Achseln typisch sich je eine dichasialeBlütengruppe mit 6 Vorblättern [Fig. 473 d] vorfindet. Davon geht nicht selten die Mittel-blute, gelegentlich auch die beiden Seitenblüten, durch Abort verloren [Fig. 473fß. MännlicheBluten dem Tragblatt stets (einzeln) aufgewachsen, mit oder ohne Vorblätter. Staubblätter 2 bis12 (zu jeder Einzelblüte gehören also 2 bis 4 Staubblätter), häufig (zuweilen auch die Staub-fäden) gespalten, 2-teilig (Taf. 83, Fig. 3b; Taf. 84, Fig. 2c, 3b), vor den Perigonblätternstehend (Taf. 77, Fig. 36). Weibliche Blütenstände 3- (Fig. 473 d) oder durch Fehlschlagender Mmelblüte 2-blütig (Taf. 77, Fig. 25, 29,37; Taf. 85, Fig. 3 c), zu kürzeren (bei Corylus knospen-artigen) Scheinähren vereinigt. Weibliche Blüten in den Achseln des Tragblattes, mit 2 (Betula),4 (Alnus) oder 6 (Coryleen) Vorblättern. Blütenhülle fehlend (Betula) oder von + zahl-reichen, zahnförmigen, am Grunde meist verwachsenen, kelchartigen Blättchen gebildet.Fruchtknoten unterständig, aus 2 Fruchtblättern gebildet, am Grunde 2-fächerig, mit2 fadenförmigen, freien Narben. Früchte einsamige, nussige Schliessfrüchte mit lederig-holziger, glatter oder längs-gerippter Schale (zuweilen auch drüsig punktiert), meist von denKesten der Narbe bezw. der Blütenhülle gekrönt, gewöhnlich seitlich zusammengedrückt,zuwe.len geflügelt (Taf. 85, Fig. 1 c), entweder (Betula, Alnus) zu 2 bis 3 in der Achsel eines 3- bisö-lapptgen, schuppenartigen, später zuweilen verholzten Gebildes (dieser ist durch Verwachsungües iragblattes mit den 2 bis 4 Vorblättern hervorgegangen) stehend oder + vollständigl^arpmus, Ostrya, Corylus) von einer Hülle oder Fruchtbecher (dieser ist aus den mit--inander verbundenen Vorblättern entstanden) umgeben. Samen ohne Nährgewebe, fast
awT- e f ,mHng bestehend - Keimblätter fleischig (Fig. 473g), reichlich fettes Oel,aber keine Stärke enthaltend.
Arten über'schr^'"^" 6 " ^k^"" '"* aUSSchliessIich der nördlich gemässigten Zone an; nur wenigeoder in der CWn" ™ d fi " den ^ 3UCh im wärmere " A ^n (vom Himalaya bis Ost-Bengalen)
Zentralchina In 7, ^ MeXlk ° ^ Ar S entinien - D ^ reichste Entwicklung zeigen die Gebirge von
■ ann folgen das Mittelmeergebiet und Nordamerika. Alle Vertreter sind als laubabwerfende,oder Sträucher zu bezeichnen. Ausser den 5 in Europa vertretenenöstl. Mongolei" 1 ",,! 0 ■ k ?t °* rp ' mUS verwa "dte Gattung Ostryöpsis (einzig O. Davidiäna Decne.an sich schon leichten S ° rdChlna > ZU dieSer Familie - Die Verbreitung _ der fast durchweg (vgl. Corylus)
Scheinfrüchte noch weseTn „ ■ d " rCh ^ Wi " d U " d Wird dUr ° h die Rand nügel oder die grossen Hüllen derverschleppt. Der Pollen -7, . g ™ ,t, * fc Die Früchte von Corylus werden wahrscheinlich häufig durch Tiere* ollen smkt ,m Wasser schnell unter, erzeugt daher nie eine Wasserblüte
11 e ifi. Flora Bd. II!.
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windblütige und einhake" Mume'
Gattungen gehörtin der