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Böschungen angepflanzt.— 740X747. S. purpurea X S. repens (= S. Doniäna Sm.). Kleiner Strauch von derTracht der S. repens. Blätter aber im oberen Drittel gesägt. Durch ganz Mitteleuropa verbreitet, aber nichthäufig. — 749X740. S. cinerea X S. purpurea 1 ) (= S. Ponte derana Koch, = S. sördida Kerner). Die verkehrt-eilanzettlichen, oben trübgrünen, unten blaugrauen Blätter mit wenig vortretenden Adern zeichnen unsern Bastardvon seinen Verwandten aus. Nacktes Holz mit Striemen. Durch ganz Mitteleuropa verbreitet, doch nichthäufig. — 750 X 740. S. caprea X S. purpurea (= S. dis color Host, = S. Wimmeriäna Gren. et Godr.). Vonvoriger verschieden durch kräftigere, grüne Blätter, deren Adernetz auf der Unterseite stärker hervortritt.Nacktes Holz glatt. Etwas häufiger als vorige; durch ganz Mitteleuropa verbreitet. — 740 X 751. S. purpureaX S. Silesiaca (= S. Siegerti Anderss.). Selten. Nur im Riesengebirge und in den Sudeten (wie der parens 751in vielen Formen). — 752 X 740. S. grandifolia X S. purpurea (= S. Neilreichii Kerner, == S. Austriaca Host,= S. sphaerocephala Kerner, = S. intercedens Beck). Veränderlicher Bastard, in den als Synonyme genanntenFormen. Durch die ganze Alpenkette, aber nicht häufig. S. Neilreichii auch bei München.— 754X740. S. aurita XS. purpurea (= S. dfchroa Doli, = S. Kochiäna Hartig, = S. auritofdes Kerner). Von ihren Verwandten durchniedrigeren Wuchs, glänzendgrüne, etwas runzelige Blätter verschieden. Nacktes Holz striemig. Durch ganzMitteleuropa, aber selten. — 755 X 740. S. livida X S. purpurea (= S. Ritschelii Anderss.). Nur bei Posenin zwei Formen gefunden. — 758x740. S. nigricans X S. purpurea (== S. dubia Anderss., = S. BeckiänaBeck, = S. fällax Woloszczak). Blätter schmalblättrigen Formen der S. nigricans gleichend, aber nach dem Grundezu keilförmig verlaufend und dort ungezähnt. Selten in Mitteldeutschland und Niederösterreich. — 764 X 740.S. arbuscula X S. purpurea (= S. Buse'ri Favrat). Sehr seltener Bastard. Zuerst von Wichura künstlich erzeugt,später in der Schweiz wild gefunden. Aehnlich in allem der S. caesia, die zeitweise für den Bastard gehalten wurde.
nr. 741. S. daphnoides Vill. Bei den Bastarden kommt der kräftige Wuchs, die dicken, vor derBlüte dicht weissfilzigen Kätzchen und teilweise der Reif auf der Rinde der vorjährigen Triebe zum Ausdruck.Hieher: 741 X740 (siehe oben). — 741 X 742. S. daphnoides X S. incana (= S. Reuteri Moritzi, = S. WimmeriKerner). In verschiedenen Formen als Seltenheit in der Schweiz, Süddeutschland, Niederösterreich beobachtet. —741X743. S. daphnoides X S. viminalis (— S. digenea Kerner, = S. Gremliäna Schwaiger). Sehr seltenin Niederösterreich (bei Wien) und in Bayern (München) beobachtet. — 741 X 747- S. daphnoides X S. repens(= S. maritima Hartig, = S. Patzeäna Anderss.). Bis 1 m hoher Strauch von der Tracht der S. repens,aber Kätzchen kräftiger und Blätter ringsum gesägt. Strandgebiet der Ostsee: Ostpreussen, Livland bisPetersburg. — 749X741. S. cinerea X S. daphnoides (= S. Mariäna Woloszczak). Sehr selten. Nur ein-mal aus Steiermark und in der Form S. acutifolia X S. cinerea aus Schlesien bekannt geworden. — 750 X 741.S. caprea X S. daphnoides. Verschieden gestalteter Bastard und bald 750 (S. Cremsensis Kerner), bald 741(S. Erdingeri Kerner) sich nähernd. Selten in Niederösterreich (Wien) und Schlesien konstatiert. Hierherauch S. caprea X S. pulchra (= S. Figerti Camus), welche einmal bei Liegnitz (Schlesien) gefundenwurde. — 741X758. S. daphnoides X S. nigricans (= S. inticensis Huter). Im Gebiet nur im Pustertal (Tirol)gefunden (sonst in Schweden).
nr. 742. S. incana Schrank überträgt auf ihre Bastarde den schmal-lanzettlichen Zuschnitt ihrerBlätter und den weissen Filz der Blattunterseite. Hierher: 742X741 (siehe oben). — 742X743. S. incanaX S. viminalis (= S. Erdingeri Kerner). Sehr seltener, nur männlich bekannter Bastard vom Donauufer beiWien. — 742X747. S. incana X S. repens (= S. subalpfna Forbes). Kleiner, der 747 sehr ähnlicherStrauch. Selten in der Schweiz (Jouxtal: Rocheray), Algäu und Steiermark (Kulmberg in der Ramsau beiSchladming) beobachtet. — 749X742. S. cinerea X S. incana (= S. capnofdes Kerner). Sehr selten, vielleichtmitunter mit folgender verwechselt; von ihr durch die freien Staubfäden und die graufilzigen Zweige verschieden.Mit Sicherheit nur in Niederösterreich und in den Karpaten nachgewiesen. — 750 X 742. S. caprea X S. incana(= S. Kanderiäna Seringe, = S. lanceoläta Seringe, = S. Seringeäna Gaud.). Blätter länglich bis ei-lanzettlich, oberseits tief dunkelgrün, unterseits dicht weissfilzig. Einer der häufigeren Bastarde; mehrfach inder Schweiz, Tirol, Oberbayern und Niederösterreich nachgewiesen (Die für die Niederlande angegebeneS. Seringeana gehört zu cinerea X viminalis). — 742 X 751. S. incana X S. Silesiaca (S. An dreae Woloszczak).Nur einmal in Oesterr. Schlesien (Uston) beobachtet. — 752 x 742. S. grandifolia X S. incana (= S. intermediaHost, = S. Oenipontäna Kerner). Selten in der Schweiz, Bayer. Alpen (bis München), Niederösterreich undKrain. — 754X742. S. aurita x S. incana (= S. pätula Seringe, = S. salviifölia Koch). Noch seltener als
J ) Die Bastarde der S. purpurea mit den Arten der Caprea-Gruppe (nr. 749 bis 754) sind wie dieArten selbst einander sehr ähnlich und schwer zu unterscheiden; wer sich eingehender damit beschäftigen will,kann die einschlägigen Arbeiten von Wichura, Wimmer, Andersson, R. Buser, H. Zahn, Camus,Toepffer, v. Seemen, Kerner usw. nicht entbehren (Herr Toepffer in München hatte auch die Liebens-würdigkeit, diese Bearbeitung [namentlich die Bastarde] einer Durchsicht zu unterziehen). — Hier sei auch erwähnt,dass das zweijährige von Rinde und Bast entblösste (nackte) Holz bei S. cinerea und S. aurita längliche Striemen(buckeiförmige Erhöhungen) zeigt, die auch bei ihren Bastarden wiederkehren.