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3 (1912) Dicotyledones : (I. Teil)
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3. S. Pokörnyi Kerner, der S. fragilis näher (vgl. pag. 20), mit schmäleren Laubblättern und mit 3 bis 5 Staub-blättern. Mehrfach in Oesterreich und in der Schweiz beobachtet. Alle drei Formen auch angepflanzt. 736 X 738.S. pentandra X S. triandra (= S. Schumanniana v. Seemen, = S. Wägae Zalewski). Der S. cuspidataähnlich; durch bräunliche Farbe der Triebspitzen gekennzeichnet. Selten in Hannover, bei Berlin (und inPolen). _ 739X736. S. alba X S. pentandra (= S. hexändra Ehrh., = S. Ehrhartiäna Sm.). Von derähnlichen S. alba X fragilis (siehe unten) durch weniger leicht brechende Zweige und balsamischen Duft desfrischen Laubes verschieden. Selten in Deutschland, Niederösterreich und Tirol.

nr. 737- S. fragilis. Diese Bastarde sind besonders durch die langausgezogene Blattspitze gekenn-zeichnet. Hieher: 737X736 (siehe oben). 737X741 (ist wahrscheinlich falsch). 73/ X 738. S. fragilis XS.triandra. Tritt in 3 Formen auf: 1. S. subtriändra Neilr., der S. fragilis sehr nahe stehend, aber mit 3 Staub-blättern in den männlichen Blüten. 2. S. alopecuroides Tausch (= S. speciösa Host). Etwa die Mitte haltend,mit sehr schlanken Kätzchen und mit 2 oder 3 Staubblättern. 3. S. Kovätsii Kerner. Der nr. 738 sehr nahestehend, aber 2-männige Blüten den 3-männigen untermischt. Bei einer Form (hypoleüca Borbas) mit unterseitsblaugrünen Blättern dürfte eine discolore Form der S. triandra der eine parens sein. 739 X 737. S. alba X S.fragilis (= S. Russe liäna Koch, = S. rübens Schrank, = S. pendula Ser., = S. montäna Forb.). Blätter imZuschnitt zwischen den Stammarten, in der Jugend seidig behaart, später oberseits kahl, unterseits verkahlend.Staubblätter 2, frei. Fruchtknoten kurz, höchstens 0,5 mm lang, gestielt. Griffel kurz. Hierher als Formen:S. exe eis ior Host, S. viri dis Fries und S. p alu stris Host. Als Kopfweide verbreiteter als S. fragilis; wildsehr selten. S. Babylonica X 737- S. Babylonica X S. fragilis (= S. blända Ands., = S. Petzöldi hört.)Zweige dünn, nach Art der S. Babylonica hängend (vgl. pag. 56), kahl, leicht brechend. Blätter lang-zugespitzt, feingesägt, kahl. Kätzchen schmal-zylindrisch, etwas hängend. Männliche Blüten mit 2 Staub-blättern und mit 2 Drüsen. Weibliche Blüten nur mit hinterer Drüse. Fruchtknoten kurzgestielt, kahl. Viel-fach androgyn, wodurch sie sich, ebenso wie durch ihre gelben Zweige und kahlen Fruchtknoten von S. ele-gantissima Koch (vgl. pag. 56) unterscheidet. Ist härter als S. Babylonica und wird daher in rauheren Gegendenstatt dieser gepflanzt. 737x740. S. fragilis X S. purpurea (= S. Margaretae v. Seemen). Bisher nurweiblich bei Berlin gefunden und dort in den städtischen Parkanlagen gepflanzt.

nr. 738. S. triandra L. Ihre Bastarde zeigen bei den männlichen Blüten stets auch solche mit 3 Staub-blättern; in den weiblichen Blüten macht sich die lange Stielung des Fruchtknotens bemerkbar. Bei altenStämmen blättert die Rinde ab. Hierher: 738 X 736 und X 737 (siehe oben). 739 X 738. S. alba X S. triandra{= S. lanceolata Sm., = S. erythröclados Simonkai). Schwierig zu bestimmender, oft mit S. triandraX S. viminalis verwechselter Bastard, von dem er sich durch die stets kahlen Kapseln, den kurzen Griffel und die kurzenNarben unterscheidet. Verbreitung wegen der vielen Verwechselungen nicht genau bekannt. 740 X 738.S. purpurea X S. triandra (= S. semitriändra Lasch.). Höchst seltener Bastard, der bisher nur um Liegnitzin Schlesien und in der Mark Brandenburg (weiblich) beobachtet wurde. 738 X 743. S. triandra X S. viminalis{= S. multiförmis Doli). Aehnlich der S. rubra Huds. (siehe unten), aber selten wild, so in Nord- undMitteldeutschland, Böhmen. Ausserdem vielfach in Parkanlagen in den drei folgenden Formen gepflanzt1. S. Treviräni Sprengel (an S. triandra anschliessend), 2. S. hippophaefölia Thuill. (Mittelform) und3. S. m olh's sima Ehrh. (der S. viminalis sich nähernd).

nr. 739. S. alba. Bei ihren Bastarden tritt namentlich die akroskope, seidige Behaarung der jungen Blätterund die kurze Stielung des Fruchtknotens hervor. Hieher: 739 X 736, X 737 und X738 (siehe oben). 739 X S.Babylonica, S. alba X S. Babylonica (= S. sepulerälis Simonkai). Selten angepflanzter Baum mit meistandrogynen Kätzchen von der Tracht der S. Babylonica oder S. blanda; von letzterer aber durch die stetsseidig-behaarten jungen Triebe .verschieden. Hierzu auch S. Babylonica X S. vitellina L. (= S. chrysocömaDode, = S. vitellina pendula nova hört.) mit leuchtend gelben Zweigen. In Anlagen häufig gepflanzt.

nr. 740. S. purpurea L. Die Blätter ihrer Bastarde zeigen die grösste Breite meist im oberen Drittel,

sind nach der Spitze zu gezähnt, nach dem Grunde zu keilig und ganzrandig. Bei den weiblichen Pflanzen tritt

ie \ erkurzung des Fruchtknotens, des Griffels und der Narben in die Erscheinung. In den männlichen Blüten

ie Staubfäden + verwachsen und ihre Beutel zeigen im Blühen denselben Farbenwechsel wie S. purpurea.

'eher: 740 X 737 und X 738 (siehe oben).'741 X 740. S. daphnoides X S. purpurea (= S. calli ä ntha Kerner).

er btrauch mit lanzettlichen, oberseits dunkelgrünen, unterseits blaugrauen Blättern und kräftigen Kätzchen.

1 nur bei Wien beobachtet; in Anlagen zuweilen gepflanzt. 742X740. S. incana X S. purpurea (= S.

1° n" 6 Pokorn - y )- Mittelhoher Strauch mit auf der Unterseite bleibend filzigen Blättern. Selten in Schlesien

Hoff leder ° Sterreich beobachtet 740 X 743. S. purpurea X S. viminalis (= S. rubra Hudson, = S. fissa

im). Mittelhoher Strauch mit lineal-lanzettlichen, seltener verkehrt-lanzettlichen Blättern, die in der

^ugen si beng behaart -sind, aber bald + verkahlen. Kätzchen meist kräftiger als bei S. purpurea. Tragblätter

c er eiaart. Fruchtknoten verlängert, mit meist längerem Griffel und Narben-----Steht bald 740 (S. Forbyäna

,'' ' elae agnifölia Tausch) näher. Durch ganz Mitteleuropa verbreitet, südlich der Donau

einer unserer häufigsten Bastarde und wird wie seine Stammarten zur Befestigung von Ufern und

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