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3 (1912) Dicotyledones : (I. Teil)
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voriger: Schweiz, Süddeutschland, Tirol, Oesterr.-Schlesien. 757 subsp. B X 742. S. Helvetica X S. incana(= S. gnaphaloides Schleicher). Bisher nur zweimal in der Schweiz beobachtet. 742X758. S. incana XS. nigricans (= S. glaucovilldsa Handel-Mazzetti). Nur einmal weiblich in Niederösterreich (zwischen Türnitzund St. Aegyd am Neuwald) gefunden.

nr. 743. S. viminalis L. Der lineale Zuschnitt der Blätter und ihre durch pleuroskope Behaarungschimmernde Unterseite, die lange schmale Drüse, der lange dünne Griffel und die fadenförmigen Narbenkommen auch in den Bastarden + zur Geltung. Hieher: 743 X 748, X 740, X 741, X 742 (siehe oben). 747 x 743.S. repens X S. viminalis (= S. angustifölia Fries, = S. Friesiäna Anderss.). Niedriger, bis 1,5 m hoherStrauch mit aufrechten Aesten, oberselts dunkelgrünen, unterseits seidig schimmernden, fast ganzrandigenBlättern und kräftigen Kätzchen. Fruchtknoten mit langem Griffel und fädlichen Narben. Selten in Nord-deutschland. 749X743. S. cinerea X S. viminalis (= S. holo sen'cea Willd.). Formenreicher Bastard, vondem die Form S. stipuläris Sm. der nr. 743 am nächsten steht und durch die S. Zedlitziäna Kerner undS. m'tens Gren. et Godr. mit der der S. cinerea am nächsten stehenden Form S. Canthiäna Kerner ver-bunden ist. Blätter schmal, verlängert, lanzettlich, allmählich zugespitzt, oberseits trübgrün, kurzhaarig, unter-seits dicht hellgrau-filzig. Nebenblätter lanzettlich, lang zugespitzt. Kätzchen kräftig. Nacktes Holz gestriemt(vgl. Anmerkung pag. 52). Zerstreut und vielfach angepflanzt (vgl. auch S. dasyclados Wimmer, pag. 50).750X743. S. caprea x S. viminalis, in den Formen S. Höstii Kerner (der nr. 743 am nächsten), S. Vratis-laviäna Kerner, S. sericans Tausch, S. Neisseäna Kerner mit der nr. 750 zunächst stehendenS. capraef örmis Kerner verbunden. Blätter lineal-lanzettlich bis ei-lanzettlich, 5 bis 8 mal so lang als breit,ganzrandig oder ausgebuchtet-gezähnt, oberseits freudig grün, kahl oder schwach behaart, unterseits grau-seidig, glänzend. Nebenblätter halbnierenförmig. Kätzchen gross, bis 55 mm lang und 25 mm dick. Dervorigen sehr ähnlich, aber nacktes Holz glatt (ohne Striemen). Verbreitung wie bei voriger und vielfach ange-pflanzt. 754 X 743. S. aurita X S. viminalis (= S. fruticösa Doli). Den beiden vorigen ähnlich, aberin allen Teilen kleiner. Blätter ei- bis schmal-lanzettlich, oberseits kahl, unterseits behaart, selten ganz kahl<var. glabräta Wimm.). In Mitteleuropa an vielen Orten beobachtet, aber selten.

nr. 744. S. herbacea L. macht sich in ihren Bastarden durch die Winzigkeit der Blütenteile, dieSägung des Blattrandes und den rundlichen Zuschnitt des Blattes bemerkbar. Hieher: 744X745. S. herbaceaX S. reticulata (= S. ony chiophylla Linton). Winziger Strauch von der Tracht der S. herbacea, aber mitlängeren Kätzchen, in Farbe und Bekleidung der S. reticulata gleichend. Im Gebiet nur einmal auf der Seiser Alp{Südtirol) gefunden. 744 X 746. S. herbacea X S. retusa (= S. sub nivalis Brügger). Seltener Bastard, derin der Form herbacea X Kitaibeliana aus der Tatra, in der Form herbacea X serpyllifolia aus der Schweizbekannt wurde. 757 X 744. S. Helvetica X S. herbacea (= S. ovata Seringe). Nur aus der Schweiz (abervon mehreren Stellen) bekannt. 760 X 744. S. glabra X S. herbacea (= S. intricäta Huter). Nur einmal inTirol (Villnös) gefunden. 761 X 744. S. hastata X S. herbacea (=S. sarmentäcea Fries). Im Gebiet nuran wenigen Stellen in der Schweiz beobachtet. 744 X 763. S. herbacea X S. myrsinites (= S. SommerfeltiiAnderss.). Im Gebiet nur einmal in Tirol (Innervillgraten) gefunden. 764 X 744. S. arbuscula X S. herbacea(=S. simulathrix White). In der Schweiz sehr selten; einmal auch als S. herbacea X S. Waldsteiniana beobachtet,nr. 745. S. reticulata L. Das schöne Adernetz der Blattunterseite und deren weisse Farbe ist auchbei ihren Bastarden + ausgeprägt. Hieher: 745 X 744 (siehe oben). 745 X 746. S. reticulata X S. retusa (= S.Thomasiäna Reichenbach, = S. Eichenfeldii Gander). Selten in Tirol und in der Schweiz (hier auch in derForm reticulata X serpyllifolia) beobachtet. 758X745. S. nigricans X S. reticulata (= S. semireticulät aWhite). Die Angabe Tirol dürfte auf einem Irrtum beruhen. 763X745. S. myrsinites X S. reticulata<== . eugenes Linton, = S. Paulinae Sündermann). Sehr seltener Bastard. Im Gebiet nur in den Karpaten;ur die Schweiz zweifelhaft. 764x745. S. arbuscula x S. reticulata (= S. Ganderi Huter). SeltenerBastard, in der Schweiz und Tirol gefunden.

nr. 746. S. retusa L. Der keilförmige Zuschnitt der Blätter, bei der subsp. serpyllifolia auch die753 >f~ 6 lhl der B1Üten ' flnden sich auch bei ihren Bastarden. Hieher: 746X744 und X 745 (siehe oben).fund _ * S " albi ° anS X S - retusa (= S - Jaccärdi Buser). Einmal in der westl. Schweiz (Mordes) ge-SelteTer" - h 56 X 746 ' S " glaUca X S- retusa (= S. elaeagnofd es Schleicher, = S. buxifölia Schleicher).Aussers'uorf ^ f ° rmenreicher Bastard ; in der Schweiz und Tirol konstatiert. Hierher auch S. lagöpinaX S ,^.° r . e ? S l Aussersdorf eri Huter und S. euryadenia Woloszczak. 757B X 746. S. Helveticarecondita Woloszczak). Zweifelhafter Bastard aus Tirol (Virgen). 758X746. S. nigri-------- u K=s c ~ ..... .

ferner hierher S. Bi

Gross Sado\ " rgenS1S Cottet . = S. neglecta Cottet). Nur einmal in der westlichen Schweiz (Freiburg:

Niederster "°^ Chtet - ~ 760x746. S. glabra X S. retusa (= S. Fenzliäna Kerner). Selten in Tirol und

Wn (Schneeberg) konstatiert. 761X746. S. hastata X S. retusa (== S alpfgena Kerner).

x S. retusa (= s.

flVr n .. 1!.*' USa J = S. Cotteti Lagger). Tirol und Schweiz (hier auch als S. nigricans X serpyllifolia).eünia Huter (Mielichhoferi X retusa) aus Tirol. 759 X 746. S. bicolor X S. retusa