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3 (1912) Dicotyledones : (I. Teil)
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3.0)^ für eine eigene, gute Art, welche sich in der Kultur konstant erhält und sich am meisten starkizigen formen von S. nigricans nähert. Nach eigenen Beobachtungen im Oberengadin tritt S. albicans inNahe von S. grandifolia und glauca auf, so dass eine ursprüngliche Bastardierung vielleicht doch nichtganz ausgeschlossen ist.

Allgemeine Verbreitung: West- (Lautaret und Massiv de Viso; am letztenOrte von Schleicher entdeckt) und Zentralalpen.

754. Salix aurfta 1 ) L. (= S. spathuläta Willd., = S. rugösa Seringe, = S. paludosa Link,- S. heterophylla Host). Ohr-Weide, Salbei-Weide. Franz.: Säule ä oreillettes, Petit

marceau. Taf. 81, Fig. 1 und Fig. 451 u.

Kleiner bis mittlerer, selten über 1,5 (3) m hoher Strauch mit meist kurzen,sparngen Aesten. Zweige graubraun, kahl oder im ersten Jahr schwach flaumig. Knospen-schuppen kahl. Laubblätter gestielt (Stiel bis 1 cm lang, behaart, später verkahlend), ver-kehrt-eiförmig bis fast rundlich, 1 bis 2 mal so lang als breit (Fig. 45 lu), nach dem Grundezu keilförmig verschmälert, 1,5 bis 4 (9) cm lang und 0,7 bis 2 (4) cm breit, an der Spitzestumpf, abgerundet oder kurz zugespitzt (Spitze meist gefaltet und zurückgekrümmt), unregel-mässig welhg-gesägt jederseits mit 6 bis 12 [Seitennerven, in der Jugend beiderseitsseidig-zottig, später oberseits trübgrün, matt, schwach zerstreut behaart oder kahl, unter-seits graugrün, bis + grau filzig-behaart. Seitennerven und Adernetz oberseits runzelig ver-11 ^ eb , e . nblatter I f "f' fast stets vorhanden, nierenförmig oder halbherzförmig, gesägt, ab-stehend, bis zum Herbst bleibend. Kätzchen vor den Blättern erscheinend, klein, 0,5 bis2 2 3) cm lang und 0,6 bis 1,5 cm dick, aufrecht, sitzend, am Grunde mit 4 bis 5 kleinen,anglichen dünn grau behaarten Blättern, oval bis zylindrisch, dichtblütig; die weiblichenspater lockerhkitig, mit grau behaarter Achse. Tragblätter zweifarbig, gelblichgrün, ander bpitze rotbraun bis schwärzlich, lang und dünn behaart. Staubblätter 2, frei (Taf. 81,

t g : C) ' seltener r verwachsen. Fruchtknoten lang gestielt (Stiel zur Fruchtzeit starkverlängert, so lang oder länger als der Fruchtknoten), aus eiförmigem Grunde kegelförmig,dünn, anliegend filzig-behaart (Taf. 81, Fig. 1 d), selten fast kahl (f. liocarpa). NarbenKurz, «länglich, aufrecht, ausgerandet oder zweilappig zusammenneigend (Taf. 81, Fig. 1 d).Wintere Druse oval, etwa l /t so lang als der Fruchtknotenstiel. III bis V.

Ziemlich häufig auf nassen Wiesen, in Mooren, an Gräben, an Weg- und Wald-rändern, an quelhgen Stellen, an buschigen Abhängen; gern - doch nicht ausschliesslich-am kalktrejem Boden. Besonders in der Ebene, vereinzelt bis in die subalpine Regionl7nn g T t (Söllereck im Algäu ca. 1650 m, an der Mendel in Südtirol bis

l/UO m) hinaufsteigend.

Ar h A] \g e eine Verbreitung: Fast ganz Europa (nordwärts bis Lappland undrJ* f T, ; - lm Mittelmeer gebiet, in der ungarischen Tiefebene und im Wiener

wecken), Klemasien, Kaukasusländer.

(Willd 1 wTr '"IT Se !! r formenreichen Weide mögen als wichtigere Formen genannt sein: var. spatuläta

bi s blau erau L "^"^ k " rZästig - Laub blätter klein, länglich bis länglich-lanzettlich, unterseits grau

Blätter gfösse T', " *' g '" 6 S a ( WiIld ') Gaud - Strauch höher, mit verlängerten, braunen, glänzenden Aesten.

Blätter breit ve ' , e förmi S' am Grunde keilförmig. Kätzchen zylindrisch. - var. rhomb oidälis WImni.

var. cordif öl ia e w mig . blS ^ kreisförmi g- an d ^ Spitze abgerundet, nur dünn behaart (Schattenform). -

herzförmig untp .. lmm ' Blatter oval bis breit-oval, am oberen Ende meistens abgerundet, am Grunde schwach

gezähnt. ZäW,i i"" graU ' filzig behaart " - f - fimbriäta Lange. Blätter tief und scharf gefranst-hne ""S'eich gross, wellig, oft zurückgebogen.

9 aurita =

geöhrt, von lat. aüris = Ohr. Nach den ohrförmig ausgebildeten Nebenblättern.