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3.0)^ für eine eigene, gute Art, welche sich in der Kultur konstant erhält und sich am meisten starkizigen formen von S. nigricans nähert. — Nach eigenen Beobachtungen im Oberengadin tritt S. albicans inNahe von S. grandifolia und glauca auf, so dass eine ursprüngliche Bastardierung vielleicht doch nichtganz ausgeschlossen ist.
Allgemeine Verbreitung: West- (Lautaret und Massiv de Viso; am letztenOrte von Schleicher entdeckt) und Zentralalpen.
754. Salix aurfta 1 ) L. (= S. spathuläta Willd., = S. rugösa Seringe, = S. paludosa Link,- S. heterophylla Host). Ohr-Weide, Salbei-Weide. Franz.: Säule ä oreillettes, Petit
marceau. Taf. 81, Fig. 1 und Fig. 451 u.
Kleiner bis mittlerer, selten über 1,5 (3) m hoher Strauch mit meist kurzen,sparngen Aesten. Zweige graubraun, kahl oder im ersten Jahr schwach flaumig. Knospen-schuppen kahl. Laubblätter gestielt (Stiel bis 1 cm lang, behaart, später verkahlend), ver-kehrt-eiförmig bis fast rundlich, 1 bis 2 mal so lang als breit (Fig. 45 lu), nach dem Grundezu keilförmig verschmälert, 1,5 bis 4 (9) cm lang und 0,7 bis 2 (4) cm breit, an der Spitzestumpf, abgerundet oder kurz zugespitzt (Spitze meist gefaltet und zurückgekrümmt), unregel-mässig welhg-gesägt jederseits mit 6 bis 12 [Seitennerven, in der Jugend beiderseitsseidig-zottig, später oberseits trübgrün, matt, schwach zerstreut behaart oder kahl, unter-seits graugrün, bis + grau filzig-behaart. Seitennerven und Adernetz oberseits runzelig ver-11 ^ eb , e . nblatter I f "f' fast stets vorhanden, nierenförmig oder halbherzförmig, gesägt, ab-stehend, bis zum Herbst bleibend. Kätzchen vor den Blättern erscheinend, klein, 0,5 bis2 2 3) cm lang und 0,6 bis 1,5 cm dick, aufrecht, sitzend, am Grunde mit 4 bis 5 kleinen,anglichen dünn grau behaarten Blättern, oval bis zylindrisch, dichtblütig; die weiblichenspater lockerhkitig, mit grau behaarter Achse. Tragblätter zweifarbig, gelblichgrün, ander bpitze rotbraun bis schwärzlich, lang und dünn behaart. Staubblätter 2, frei (Taf. 81,
t g : C) ' seltener r verwachsen. Fruchtknoten lang gestielt (Stiel zur Fruchtzeit starkverlängert, so lang oder länger als der Fruchtknoten), aus eiförmigem Grunde kegelförmig,dünn, anliegend filzig-behaart (Taf. 81, Fig. 1 d), selten fast kahl (f. liocarpa). NarbenKurz, «länglich, aufrecht, ausgerandet oder zweilappig zusammenneigend (Taf. 81, Fig. 1 d).Wintere Druse oval, etwa l /t so lang als der Fruchtknotenstiel. — III bis V.
Ziemlich häufig auf nassen Wiesen, in Mooren, an Gräben, an Weg- und Wald-rändern, an quelhgen Stellen, an buschigen Abhängen; gern - doch nicht ausschliesslich-am kalktrejem Boden. Besonders in der Ebene, vereinzelt bis in die subalpine Regionl7nn g T t (Söllereck im Algäu ca. 1650 m, an der Mendel in Südtirol bis
l/UO m) hinaufsteigend.
Ar h A] \g e ™ eine Verbreitung: Fast ganz Europa (nordwärts bis Lappland undrJ* f T, ; - lm Mittelmeer gebiet, in der ungarischen Tiefebene und im Wiener
wecken), Klemasien, Kaukasusländer.
(Willd 1 wTr '"IT Se !! r formenreichen Weide mögen als wichtigere Formen genannt sein: var. spatuläta
bi s blau erau L "^"^ k " rZästig - Laub blätter klein, länglich bis länglich-lanzettlich, unterseits grau
Blätter gfösse T', " *' g '" 6 S a ( WiIld ') Gaud - Strauch höher, mit verlängerten, braunen, glänzenden Aesten.
Blätter breit ve ' , e ™ förmi S' am Grunde keilförmig. Kätzchen zylindrisch. - var. rhomb oidälis WImni.
var. cordif öl ia e w mig . blS ^ kreisförmi g- an d ^ Spitze abgerundet, nur dünn behaart (Schattenform). -
herzförmig untp .. lmm ' Blatter oval bis breit-oval, am oberen Ende meistens abgerundet, am Grunde schwach
gezähnt. ZäW,i • i"" graU ' filzig behaart " - f - fimbriäta Lange. Blätter tief und scharf gefranst-hne ""S'eich gross, wellig, oft zurückgebogen.
9 aurita =
geöhrt, von lat. aüris = Ohr. Nach den ohrförmig ausgebildeten Nebenblättern.