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kurz grau-behaarter Achse. Tragblätter oval bis länglich, einfarbig, gelb, häutig-geadert,dünn hellgrau-zottig behaart, an der Spitze abgerundet. Staubblätter meist 2 (zuweilen ineinzelnen Blüten 3 oder 4), frei, am Grunde behaart, ungefähr doppelt so lang als dasTragblatt. Staubbeutel oval, gelb. Weibliche Kätzchen zylindrisch, bis 7 cm lang undbis 0,8 cm dick, etwas locker. Fruchtknoten gestielt (Stiel 1 /& bis l U so lang als derFruchtknoten), kahl, länger als das Tragblatt. Griffel kurz, dick, etwa : /e s0 lan g als derFruchtknoten, an der Spitze kurz-gabelig gespalten. Narben oval, geteilt, abstehend.Weibliche Blüte (wie die männlichen) mit 2 Drüsen, die vordere kurz, oft kaum be-merkbar. — III bis V.
Ziemlich selten und nicht überall an Flüssen, Bächen, in Auen, an Wegen, inWiesen, auf Dünen (graue Düne); vereinzelt bis in die Voralpentäler (bis ca. 800 m).Wird auch als Kopfweide kultiviert.
Allgemeine Verbreitung: Fast ganz Europa (nördlich bis etwa zum 65" nördl.Breite), Kaukasus, Vorderasien, gemässigtes Sibirien; in Nordamerika angepflanzt.
Aendert wenig ab: var. latifölia Andersson. Laubblätter lanzettlich. — var. angustiföliaKerner. Laubblätter schmal-lanzettlich, bis 17 cm lang. — var. dis color Kerner. Blätter aus eirundem Grundelanzettlich, unterseits hechtblau bereift. — var. cöncolor Kerner. Blätter beiderseits grün, unterseits bleicher,7 bis 9 cm lang, 15 bis 25 mm breit. — Die zuweilen auch zu nr. 737 gezogene var. Pokdrnvi Kerner(Laubblätter unterseits hechtblau bereift. Staubblätter 2 bis 3, selten 4 oder 5) gehört zu S. pentandra L„X S. fragilis L. (vgl. auch am Schlüsse der Gattung die Bastarde).
738. Salix triändra 1 ) L. (= S. amygdälina L., = S. auriculata Milk, = S. amygdaliföliaGihb., = S. ligustrina Host z. T.). Mandel-Weide. Franz.: Osier brun, rouge oufranc, Saule-amandier, S. ä feuilles d'Amandier; engl.: Almond-leaved oder French willow;ital.: Salcio da ceste. Taf. 78, Fig. 4, Taf. 77, Fig. 9 und 10, Fig. 451 d.Strauch oder seltener aufrechter, bis 5 m hoher Baum. Rinde (bei alten Exemplaren)grau, abblätternd. Zweige gelbgrün, rot oder braun, kahl. Junge Triebe kahl, zuweilen dünnseidenhaarig. Laubblätter gestielt (Stiel bis 1 cm lang, kahl, bei jungen Blättern hie und dadünn behaart, am obern Ende drüsig), länglich bis schmal-lanzettlich (Fig. 451 d), 4 bis7 mal länger als breit (5 bis 13 cm lang und bis 3 cm breit), am Rande dicht knorpelig-gesägt, kahl (an jungen Trieben zuweilen dünn seidig-behaart), oberseits dunkelgrün, etwasglänzend, unterseits heller grün bis blaugrau, matt. Mittel- und Seitennerven auf der Ober-und Unterseite deutlich hervortretend. Adernetz engmaschig. Nebenblätter nieren- bishalb herzförmig, spitz, am Rande gesägt. Kätzchen stets mit den Blättern zugleicherscheinend; die männlichen aufrecht oder + gekrümmt, lang-zylindrisch, lockerblütig, bis5 cm lang und bis 0,8 cm dick, mit kurz grau behaarter Achse. Tragblätter einfarbig,gelbgrün, stumpf, häutig, dünn behaart. Männliche Blüten mit 3 Staubblättern und mit2 Honigdrüsen (Taf. 7/, Fig. 9). Staubblätter bis zur Mitte wollig-behaart, über doppelt solang als die Tragblätter. Staubbeutel rundlich, gelb. Weibliche Kätzchen meist an längeren,beblätterten Zweigen, aufrecht, bis 6 cm lang und bis 0,8 cm dick, mit kurz graubehaarter Achse. Tragblätter bis zur Fruchtreife bleibend. Fruchtknoten kahl, lang gestielt(Stiel halb bis fast so lang als der Fruchtknoten), aus ovalem Grunde kegelförmig (Taf. 77,ig. 10). Griffel und Narben sehr kurz. Weibliche Blüte nur mit einer (hinterer) Drüse,lese am Grunde den Fruchtknotenstiel etwas umfassend, bis Vj so lang als derselbe. —IV, V (zuweilen im Sommer und Herbst nochmals blühend).
Häufig an Gräben, Flussufern, in Auen, an feuchten Wiesenrändern, in Dünentälern;von er Ebene bis in die Gebirge. In den Südalpen vereinzelt hoch hinaufsteigend (Süd-to^^oberhalb Kematen am Ritten 1500 m; Wallis: Gornergletscher 1820 m).
) drennännig; gr . TQ ic. (trial = drei und dvi)o (aner) = Mann; vgl. pag. 19, Anm. 1.