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findet sich in Bakterien und bei einigen wirbellosenTieren.
6. Einige andere, die Inulin und andere Kohle-hydrate (Hemicellulosen) spalten und danach besondereNamen erhalten haben.
IV. Glykosidspaltende Enzyme.
1. Emu 1 sin spaltet das Ainygdalih der bitterenMandeln lifBIausäure, Benzaldehyd und Traubenzucker,sowie einige andere Glykoside. In vielen Pflanzen, ineinigen Pilzen. Es besteht aus mehreren nacheinanderwirkenden Fermenten. Der A^organg ist ziemlich kom-pliziert.
2. My rosin spaltet das Sinigrin des schwarzenSenfsamens in saures schwefelsaures Kali, Zucker undAllylsenföl.
3. Indimulsin spaltet das Glykosid der Indigo-pflanze (Indican) in Indoxyl und Zucker.
4. Einige andere unwichtige: Gaultherase usw.,die bestimmte Glykoside spalten.
Eigenartige Enzyme sind die Oxydasen tierischerund pflanzlicher Gewebe, die als Sauerstoffüberträgerwirken und deshalb Oxydations Wirkungen voll-ziehen. Wichtig sind die Purinoxydasen, welche dieSpaltprodukte der Nucleoproteide, Adenin und Guanin,zu Harnsäure und Allantoin oxydieren. (Vgl. § 76.)
Das Enzym der Essigbildung aus Alkohol istebenfalls eine Art Oxydase.
Sehr fest an die lebende Zelle gebunden ist dieZymase Buchners, welche die alkoholische Gärung be-wirkt. Sie ist nur durch Auspressung bei 200—300Atmosphären Druck aus den zerriebenen Hefezellenzu gewinnen. Dasselbe Ferment bewirkt wahrscheinlichdie Milchsäuregärung des Zuckers (vgl. § 80).Milchsäurebildende Enzyme sind in fast allen Bakterienenthalten und ebenfalls sehr fest gebunden. Es ist wahr-scheinlich, daß solche Enzyme beim Umsatz des Zuckersauch im tierischen und pflanzlichen Organismus eineRolle spielen.