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Vorlesungen über chemische Technologie
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Anwendung des Schwefeldioxyds und der schwefligen Säure.

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d. h. zur Entfernung derjenigen Farbstoffe, welche gewissen, eigentlichweißen Stoffen in geringer Menge anhaften und sie unschön machen.Ein Beispiel dafür ist die Zellulose, welche den Hauptbestandteil desHolzes ausmacht. Sie ist im reinen Zustande weiß, aber im Holzdurch Nebenstoffe mehr oder weniger gefärbt, und zwar mißfarbig.

Wäscht man die Holzfaser nur mit Wasser, so entsteht ein groberHolzstoff, der für feines, weißes Papier nicht geeignet ist, obwohl erür graues Packpapier schon lange benutzt wird. Wendet man aberc le Salze der schwefligen Säure in geeigneter Weise an, so wird durchderen schonende Wirkung der gewünschte Erfolg herbeigeführt. Einer-seits wird der Papierstoff gebleicht, indem Schwefeldioxyd aus denSalzen durch eine stärkere Säure entwickelt wird und die Farbstoffe inweiße Verbindungen überführt, andererseits wird die Zellulose dadurchnicht angegriffen, sondern bleibt für Papier brauchbar; sie heißt dann11 zell uIose. Außerdem bleicht man mit schwefliger Säure tierischeStoffe, z. B. Federn, Wolle, Seide, Schwämme usw. Die Wirkung istabei eine weniger eingreifende als die des Chlors; die zu bleichendenStoffe werden geschont.

ndere Salze, die mit Schwefeldioxyd hergestellt werden, dienen"' Pj ot °graphische Zwecke, besonders Natriumhyposulfit, S 2 O a Na 2 ,

"«O, welches die Silberverbindungen löst,und Wefddiox y d dient ferner als Konservierungsmittel für Hopfenur Desinfektion, beides insofern, als die Erreger von Fäulnis und

stell WeSUnS getÖtd werden - Im größten Maßstabe wird es zur Her-n S der Schwefelsäure bereitet; es bildet also den Übergang zu

Deren

Schwefeltrioxyd und Schwefelsäure.

trioxyd g 0 Wesentliche Eigenschaften sind folgende. Das Schwefel-festes v 3 ' - 1St ' n ZWe ' Kodifikationen bekannt, als flüssiges undfeste die h t- '^^ ' 3eic ' en Formen, die ineinander übergehen, ist dieweiße p- lgere > m it der man gewöhnlich zu tun hat. Sie bildet

Dies r t- 6 m ' die zäh und schwer zu zerschneiden sind.

etwas üb Inu ° Xyd schmiIzt aIs sol ches nicht, sondern geht bei

Beid A m a "Tri°xyd, welches zunächst flüssig bleibt, über,nur bei A ^ V ° n Triox y d ver halten sich insofern gleich, als sieWasser a T SCh] von Feuchtigkeit bestehen. Durch Anziehung vondiese n/. S ' e a,lmäh lich in Schwefelsäure über; in Beziehung auf

übri ^ ^ Tri ° Xyd aUCh A « h ydrid.oxyd j e ngenS M Wird n ' Cht gle ' Ch V °" ]edem MoIekül Schwefeltri-em Molekül Wasser gebunden, sondern es entstehen mittlere