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Apiol: Chemische Eigenschaften. Isapiol 183
Das Dimethylapionol
CHHCf^COCHs
Ca 11 ™ 0 * = H 3 COcL JcOHCOH
(C und S., B. 22, 119, 2484) bildet sich beim Erhitzen der Apiolsäuremit alkohol. Kali auf 180° während 4—6 Stunden: Smp. 105—106°,Sdp. 298°.
Bartolotti (Gh 22, I, 562) zeigte, daß die Verseifung der Dioxy-methylengruppe schon durch einfaches vorsichtiges Schmelzen mit Kaliim offenen Gefäß gelingt.
Das Tetramethylapionol C 6 H 2 (OCH 3 ) 4 (C. und S., B. 22, 2483)entsteht aus dem eben erwähnten Dimethylapionol beim Erhitzen mitCH 3 J un d Holzgeist auf 100°; Smp. 89°: vgl. B. 29, 1808; (Boeris(B. 29, 1808): trimetrisch usw. Das DinitrotetramethylapionolC e( N 0 2 ) 2 -(OCH 3 ) 4 (C. und S., B. 23, 2292) hat den Smp. 92°, das Dimethyl-diacetylapionol (CH 3 0) 2 -C^-(C 2 H 3 0 2 ) 2 (C. und S., B. 22, 2284) denSmp. 144<\
Über das Apionol berichten Einhorn, Coblinbr und Pfeiffer(B. 37, 100); es färbt sich mit PeCl 3 intensiv blau, wird von Alkaliennicht verändert, absorbiert keinen Sauerstoff und geht mit Dimethylsulfatusw. behandelt in das Tetramethylapionol über (vgl. über WeiteresOriginalarbeit).
Beim Schmelzen mit Kali entsteht aus der Apiolsäure Dimethyl-äther-2,3,4,5-tetraoxybenzoesäure.
Als weiteres Oxydationsprodukt des Isapiols wird von Botxgault(These, Paris 1902) durch Einwirkung von Quecksilberoxyd und Jod usw.der Dimethoxymethylendioxyhydratropaaldehyd (OCH 3 ) 2 (CH 2 0 2 )-
C 6 H.CH<^HO g e W onnen: Sdp. 305°, d, = 1,246, fast unlösl. in Petrol-
äther. Die zu diesem Aldehyd gehörige Dimethoxymethylendioxy-hydratropasäure schmilzt bei 97° und das aus ihr gewonnene Dimeth-°xymethylendioxyacetophenon bei 92°.
Verhalten des Apiols und Isapiols gegen N 2 0 3 .
Das Apiol liefert nur sehr schwer mit HN0 2 ein «-Nitrosit (CH 2 0 2 )(CH 3 0) 2 C 6 H.C 3 H 6 -N 2 0 3 (Rimini, G. 34, II, 281): citronengelbes Pulvervom Smp. 138°.
Diisonitrosoisapiolperoxyd C 12 H 12 N 2 O e
---------_„„„.„..^„.r— j- ^i 2 - ia -. 2 - e , die «-Verbindung
(CH 2 0 2 )C 6 H-(OCH 3 ) 2 -C ---------C-CfL (Angeli und Bartolotti, G. 22, II,
II IL
N-O-O-N
496) wird beim Eintröpfeln einer konz. wäßrigen Lösung von 30 g KN0 2m eine heißgesättigte essigsaure Lösung von Isapiol erhalten: Smp. 169