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Einwirkung von Ammoniak auf die Aldehyde und Ketone
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Einwirkung von Ammoniak auf die Aldehyde und Ketone. Während
lne Wechselwirkung zwischen Ammoniak einerseits und Kohlenwasser-
oflen oder Alkoholen anderseits sich nicht konstatieren läßt — auch
°Ppelte Bindungen und hicyklische Verbindungen scheinen sich indifferent
/u verhalten — lassen sich Aldehyde und Ketone mit diesem Eeagens
ikuppeln, allerdings in irgendwie bemerkenswertem Grade auch nur
e erste Gruppe. Die Verbindungen des Ammoniaks mit den Aldehyden
b floren zu den am längsten bekannten Verbindungen dieser Gruppe;
heß man auf den Acetaldehyd alsbald nach seiner Entdeckung
ich Doebebeineb Ammoniak einwirken. Nicht lange darauf wurden
e gut kristallisierenden Verbindungen der Aldehydammoniake aus
uzaldehyd, Cuminaldehyd, Zimtaldehyd usw. gewonnen. Die Eeaktion
ver läuft z. B. beim Benzaldehyd nach der Gleichung: C 6 H 5 C<° + NH 3
TT
~ o« 5 C- OH ; auch hier erkennen wir wiederum, daß es die ungesättigte
Nat , NB »
Ur der Aldehydgruppe ist, welche die Bildung dieser Oxyamine ver-
a cht. Zu ihrer Darstellung sei bemerkt, daß man die Aldehyde am
ten i n absolutem Äther löst und trocknes Ammoniakgas einleitet;
bald fallen die Aldehyd-Ammoniake in schön kristallinischer Form
,.. • -Die Verdindungen der Aldehyd-Ammoniake sind nicht sehr be-
^uig, sondern zersetzen sich alsbald schon mit Wasser. Am besten
einigen sich die aromatischen Aldehyde mit Ammoniak zu festen
r bmdungen; weniger von Bedeutung sind die Derivate der olefmischen
ehyde Citronellal und Citral. — Ketone der ätherischen Öle reagieren
anntlich mit Ammoniak im allgemeinen nur selten unter Bildung
a kteristischer Verbindungen; doch das in manchen ätherischen Ölen
Endende Aceton gibt mit Ammoniak eine Eeaktion unter Bildung
-Lhacetonamin bzw. Triacetonamin. Weder auf die doppelten Bin-
^ en . ^ er Aldehyde, noch auf jene der Ketone scheint Ammoniak
dp, ir kung zu sein. — Angeführt muß noch werden die Einwirkung
j ^Uioniaks auf y-Diketone, bei der sich Pyrrolderivate bilden; so
, nt e Semmler das aus der /2-Tanacetondikarbonsäure gewonnene Di-
u beim Erhitzen mit alkoholischem Ammoniak im Einschmelzrohr in
-Methylisopropyl-Pyrrol überführen.
Einwirkung von Hydroxylamin auf Aldehyde bzw. Ketone. Während^ ur sehr schlecht gelingt Aldehyde und Ketone mit Ammoniak in deru , s ® zu r Eeaktion zu bringen, daß unter Wasseraustritt zwischen COj i~ 3 e * n I mm gebildet wird, gelingt eine derartige Abspaltung beia . üa «ung gewisser Bedingungen aus Aldehyd bzw. Keton mit Hydroxyl-Ko+ '• hierbei entstehenden Verbindungen werden Oxime (Aldoxime,j. ° Xlm e) genannt. Erst die Entdeckung des Hydroxylamins durchjt i . N > alsdann die leichtere Gewinnung dieses Moleküls nach denAll; 11 an< lerer Forscher, schließlich das Studium der Einwirkung aufuyde und Ketone im allgemeinen und ihre Anwendung im besonderenSK »«n.BK, Ä ther öle T lt
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