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Untersuchung der Mineralöle und Fette, sowie der ihnen verwandten Stoffen : mit 92 Fig.
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370-371
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370

Verseifbare Fette und Wachse.

A. Pflanzliche und tierische Fette und Öle.

371

TabelleFette und Ö1 e

Art des Öles

Robbentrane

Huile de phoqueSeal Oü

Walfischtran

Huile de baieine

Whale Oil

vom ganzen Körper

desschwarzen Delphins

aus dem weichen

Fett vom Kopf

und Kiefer

gewöhnlicher ausdem ganzen Leib desMeerschweines oderBraunfisches

Kiefcröl aus Kopfund Kiefer

Menhadentran

Huile de Menhaden

Menhaden Oil

Sardinenöl

Huile de SardineSardine Oü

Borsehlebertran

Huile de ioie de morue

Cod Liver Oil

Spez.

Gew. bei

15°

0,9249 bis0,9263

0,9170 bis0,9272

0,9266(0,9180)

0,9258 bis0,9370

ep.°C

—2 bis

nach

S c h ä d 1 e r be

ginnende Kri-

stallabsch. bei

+ 10

setzt Walrat-kristalle ab von

+ 5 bis —3

—16(Schädler)

V.-Z.

J.-Z.

189—196(178—179)

Southern wha leoil 188—193

Northern whaleoil 188—221

197,3—203,4

210—218,1(195)

desÖles

127—152(162,6)')

110—128

136Southernwhale oil

99,5—126,9

119,4

derFettsau

64.

v °n Seetieren.

von l 1 ';;

isolier" 0,07flüssig« ljj s 0 ~~

307

130—l 3 ;flüssig« (i, 7 _

l'rttsii"!"

145

Hehner-

zahl

92,8—95,5

93,5

Schm.der Fett-säuren°C

22—23

14—27

ep.

der Fett-säuren»C

15,5bis 15,9

22,9bis 23,9

von festen F e 11 e i 1 e 11 durch F i 1 t r i » *0,9258 | j 253—272 | 40—50 | "

n i c li t abgepreßt " '— I — ! 144 | 77 I ;->

0,9311

—4(Jean)

180—192

148—160

abpressen befreit

~66 | 08—72 | — | ■

' c ' u geklärt

•^11 96,5 | - | -

1,2

0,9330 |

0,910 bis

0,934

0,9220 bis0,9410

je nach Her-kunft sehr ver-schieden, teilsbei 0 erstarrt,teils bei —10noch flüssig

g e w ö h n 1 i <■' " ' '" a ' d i| 193 | -"j a p a n i s c h 0 s100—164

1 n e n ö 1(> l b 6 ? I 94,5 I

135—168(181)

') T h o m s O n n. I) n n 1 0 p (Oil and Colourm. Journ. Bd. 29, Nr. 392)

2 ) Steenbue h, Zeitschr. f. angew. Chem. 1889, 64.

3 ) In dem besonders bereiteten japanischen öl konnte F a h r i o n keine Jecorinsäure finde»gegen fand er als flüssige ungesättigte Säure die Asellinsäure. Die Frage der ZusammensetzuniTrane hält L e w k 0 w i t s c h für offen (siehe auch Weiß, Der Gerber 1893, 137).

.....1 e r 0 r 1! e r e i t u n g

27,6bis 28,2

95,5—97

95,3—96,5

der

festenFett-säuren21—25

13,3bis 24,3

Hau ptbestandteiledes Öles

enthält nach 2 Befunden: 83 bis89% flüssige und 9,8—17% festeFettsäuren. Hauptsächlich Gly-ceride. Physetölsäure und Öl-säure nach L j u b a r s k y

vorwiegend Glyceride flüssigerFettsäuren. Die festen Kristallebestehen ans Palmitin und wahr-scheinlich auch aus wenig Sper-maceti

Glyceride flüssiger und festerFettsäuren und Valeriansäure,merkliche Mengen Spermaceti

desgl., doch noch mehr Valerian-säuretriglycerid

Glyceride der Ölsäure, Pnysetöl-säure ( ?), Stearinsäure, Palmitin-säure, Valeriansäure

wie oben, nur Gehalt an Vale-riansäure bedeutend größer

hauptsächlich Glyceride vonflüssigen Fettsäuren

feste Triglyceride, nachF a h r i o n hauptsächlich Palmi-tin, wenig Stearin, flüssige Säure.Jecorinsäure») 85,7% Trije-

corin, 14,3% Tripalmitin

87—92,7% flüssiger und 5,3 bis12,8% fester Fettsäuren, kompli-ziertes Gemisch. Geringe MengenPalmitin, Stearin. Flüssige Säurenicht genügend erforscht 4 ). NachH e y e r d a h 1 20% Jecoleinsäureund 20% Therapinsäure. Bull(Chem.-Ztg. 1899, 996) schlägtfraktionierte Trennung der Alkali-salze der flüssigen Säuren vor

SonstigeI u 'ntümhchkeitenundReaktionen

Farbe gelblich bis dunkelbraun.Robbentran soll nach D 0 u z a r d32—32,5, Lebertran 43,5—45Brechungszahl im Jean Amagatseilen Refraktometer zeigen

Farbe meist braun, unverseif-bare Bestandteile 0,7—1,4%, imhellraff inierten Öl 0,9—3,7%

Farbe blaßgelb. Setzt beimStehen Cetylpalmitat ab

Farbe strohgelb

Farbe blaßgelb bis braun. MitAlkohol läßt sich ein leicht lös-liches Öl extrahieren

bei + 70" in Alkohol leichtlöslich

Farbe braun, Öl absorbiert leichtSauerstoff. Unverseifbare Be-standteile 0,6—1,6%

wird aus Japan in den Handel

gebracht. Unverseifbares bis

0,6% im gewöhnlichen, 0,5 bis

1,4% im Japan, öl besonderer

Bereitung

hellblank, braunblank oderbraun. 0,02—0,03% Jod und0,3—1,3% Cholesterin. Imganzen bis 2,7% unverseifbareStoffe (meist nicht über 1,5%).Freie Fettsäuren 3,8—28%, mitSalpetersäure 1,5 sp. G. an derBc-rührungsstelle rote, beim Um-rühren feurig rosenrote Färbung,nach kurzer Zeit zitronengelb 1 )

F a h r i 0 n (Chem.-Ztg. 1893) nimmt in der flüssigen Säure die Gegenwart von Asellinsäure

an, die Jodzahl der flüssigen Säure beträgt 175,5.

) Merlangustran und japanisches Fischöl an der Berührungsstelle intensiv blau, beim Rühren-> nach 2—3stündigem Stellen der Mischung gelb, bei Robbenöl ist die Farbe anfangs unverändert,ab( -'r später braun.

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