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Untersuchung der Mineralöle und Fette, sowie der ihnen verwandten Stoffen : mit 92 Fig.
Entstehung
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368-369
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368

Verseif bare Fette und Wachse.

TabelleFette und Öle

A. Pflanzliche und tierische Fette und Öle.

369

63.

Art des Öles

Klauenfette und

Knochenöle

Huile de pieds de

boeuf, suif d'os

Neat's Foot Oil

Bone Fat

Pferdefett 1 )

Graisse de cheval

Börse Fat

KonsistenzbeiZimmer-wärme

stearin-reiche öle

T. festfe. bei 20= 12,0

RindstalgSuif de boeufSee/ Tallim:

Hammeltalg

•Suif de m.outonMutton Talloui

starke

Stearinab-

scheidungen

oder

ganz fest

etwa 18°

1,4072bis 1,4707

Spez.Gew.15°

ep. "C

0,914bis 0,916

Zeiß-Butter-refrakt.

40°

53,7

Skal.-T.

60"1,4510

0,9189

bis0,9320

0.943

bis 0,952

100"

0,860

bis 0,861

je nach

Herstellung,

bezw. Stearin-

gehalt, weit

über u. unter 0

v.-z.

191

bis 203

sehr verschiedennach A m t h o r

und Zinkzwischen 20

30, Schm.30—33

Schm. 42,5—46

Talgöl

Tallow Oil

Schweine-schmalz

Sain-douxLard

Schmalzöl

Lard Oil

Butterfett 8 )Beurre de vacheItu/Ier Fat

flüssig bishalbfest

salbenartig

flüssig

bishalbfest

00°1,4510

0,937

bis 0,940

100°

0,858

bis 0,860

100°0,794

Zciß-Butter-refrakt.

40"

49,0—51,2

(45)

Skal.-T.

Zelß-Butter-

refrakt.40"41

0,931.

bis 0,938

100°

0,801(1

bis0,8014

Schm. 40,5—51ep. 32,9—41,0

34,5—37,5

ep. 27,1—29,9Schul. 33—48meist 30—40

195bis 197

v °n Landtieren.

schwanktje nachStearin-gehalt von

4 1—75 (82)

roW

71—86

193

bis 200

192bis 195

35—44

Austrat Talg

33—16

54,6—57

41,3flüss«".Fetts»" 1692

A25

ls 0.5

34,8

Fetts»«*''92,7

0,915

salben-artig

nach Z e i ßWollny bei

40"41,6—44,2

(40)

Margarine

58,6—60,4

Skal.-T.

0,930

bis 0,946

100"

0,805

bis 0,868

19—20schmilzt bei29,6—34,7

195bis 197

191bis 196

222bis 2*32

53—64vom Fuß

77,3vom Kopf

85,0amerikan.60,4—68,4

64

flüssi? 1 '

Fettsättr$

ameriW*

103—1° J

67—82(88)

26—38,9

~6,9

Fettsau94,0

') Amtbo r u. Z in ischritt f. analyt. Chemie 189Kammfette.

2 ) Das Fett von der Brust und den Keulen enthält keine Stearinsäure.

;! ) Büffelbutter aus Makedonien verhält sich nach .1 o rissen (Chem.-Ztgsamniensetzung wie Kuhbutter, 0,866 bei 100°, Refr.-Z. 45, K.-M.-Z. 29.o

*) 22,7—24,2. F a r n s t e i n e i u. K a. r s c h (in Ausnahmefällen). Butter unter 20 nach den zAtfi'96 verdächtig. Zusatz von Kokogbutter durch Bestimmung der unlöslichen •'

Frühling, Ztschr. f. angew. Chem. 1896, 352. — X u (.! b e r P e r,269. Die Angaben der Tabelle gelten für Bücken-, Herz-, Nieren

898. 162) bett

HermerZahl

96-97,8

95—90

Schm.

der

Fettsäuren

"C

schwankt jenach Her-stellung,bzw. Stearin-

gehalt,

amerik. Öl

29,8—30,8

30—42

43—47

46—54

ep.der Fett-säuren°C

schwankt jenachStearin-gehaltvon26,1—26,5

30—38,633,6—33,7Titertest

Titertest37,9—46,3

Titertest

der

Fettsäuren

43—46

35,8—38

Hauptbestandteile desÖles bzw. Fettes

Olein, Stearin.

Freie Ölsäure und

Stearinsäure

Ole'in, Stearin.

Freie Ölsäure und

Stearinsäure

Palniitin, Stearin u.Olein,

gemischte Glyceride wie

Palmitodistearin, nach

Hehner u. Mitchell

50,6% Stearinsäure

Olein, Stearin, Palniitingemischte Glyceride, z.B.Palmitodistearin, nachHehner u. Mitchell10,4—27,7%Stearinsäure 2 )

Öls;

Palniitin, Stearin,

62% (?) Olein, ferner

gemischte Glyceride

Ölsäure

Butyrin, Caproin, Capry-lin, Laurin, Palniitin,Stearin usw 5 ). RanzigeButter u. besonders saureRahmbutter nach A m-t h o r Buttersäureäthyl-ester neben anderenflüchtigen Estern

Sonstige

Eigentümlichkeiten

und

Reaktionen

Meistens durch ihren eigen-tümlichen Geruch zu er-kennen

Ist gelb gefärbt. Kammfettbei 15° halbflüssig

Durch Abpressen (auch von

Hammeltalg) erhält manOleomargarin. Premier jus,Talg von jungen Rindern.Finden Verwendung zur Mar-garinefabrikation

Wird leichter ranzig alsRindertalg

Durch Abpressen von Talggewonnen

Erstarrt fcinkristallinisch mit

faltiger Oberfläche.

Mikroskopisch auch von Talg

zu unterscheiden

Durch Abpressen desSchweinefettes gewonnen.Verhalten gegen Salpeter-säure und bei der Elaidin-probe dein Olivenöl ähnlich

Die für die Beurteilung vonButterfett maßgebenden Ver-hältnisse gelten auch beiKäsefetten

einbarnngen" I, S,

e ttsäuren nach P o 1 e n s k e, s. S. 349. Juckenack u. Pasternack. Ztschr. f. Unt. d. Nahr.-J'""Uin. 1904, S. 193.

' ''• Hell (The Chemistry of Foods, 44), bestätigt durch A. W. B 1 y t h u. Robertso n, nimmt"il erT , .. —0 4 H,O

runter die Existenz eines Oleopalmitobutyrats, C 3 H 5 0 3 —(',,H,iO, an.

—C 18 H ; , 3 0

Holde, 3. Aufl.

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