B. Benzin.
35
-150°10°
1901,
ln einer Explosionsbürette von 19 mm Weite (Fig. 16) ausge-unrte Versuche mit Gasluftmischungen.
Tabelle 3.
Nr
Art dos Gases
Prozentgchalt der Mischung anbrennbarem Gas
keineExplosion
Explosions-bereich
keineExplosion
12
345
Wassergas......
Benzoldampf.....
Pentan .......
Benzindampf.....
12,3
7,82,02,32,3
12,5—00,08,0—19,0
2,7— 0,32,5— 4,82,5— 4,8
00,919,2
0,75,05,0
Pr
Wie ersichtlich, ist der Explosionsbereich derenzindämpfe klein. Da jedoch nur geringe Mengenenzmdampf (im Gegensatz zu Leuchtgas und Wasser-gas) genügen, um mit Luft ein explosives Gasgemisch11 bilden, so ist die Explosionsgefahr trotzdem be-sonders groß.
Flüssiger Spiritus ist durch offene Flamme oderektrische Funken zündbar, durch glühende Kohlealc ht sicher zündbar.
Gasförmiger Spiritus bildet mit Luft explosibleGemenge, wenn mindestens 5,2 Vol.-Proz. Alkohol-mpf in dem Gemenge vorhanden sind. (Jahrbuches Vereins der Spiritusfabrikanten 1907.)
Um die Explosivität von Benzin-Luftmischungenbestimmen, kann man sich auch folgender Ein-richtung bedienen:
in einem Gasometer wird über Wasser in einer
immten Luftmenge eine kleine Menge leicht sieden-
Benzin, dessen Gasvolumen man berechnen kann,
-rüampft. Die Luft-Dampfmischung wird dann in
e Hempel sehe Explosionskugelpipette, die vor- Fig. 10.
mit Quecksilber gefüllt war, gesaugt; in dieser
fl durch Überschlagenlassen von elektrischen Funken zwischen
a m Hals der Pipette eingeschmolzenen Platindrähten, die mit
em Induktionsapparat und einer Akkumulatorbatterie in Ver-
Un g stehen, die Explosivität des Benzin-Luftgemisches geprüft.