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1 (1914)
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Die Metalle.

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4. Karbonate: Sie bestehen aus Verbindungen der Metallemit Kohlensäure. Spateisenstein, kohlensaurer Barit, kohlensauresStrontium, Magnesit usw. sind Beispiele dieser Art.

5. Sulfide und Arsenverbindungen: Erze, die Verbindungender Metalle mit Schwefel oder Arsen sind, kommen häufig vor;als einige Beispiele nennen wir Bleiglanz, Schwefelkies, Zink-blende, Rotgiltigerz usf,

6. Sulfate: Unter diesem Namen versteht man die Verbin-dungen der Metalle mit Schwefelsäure, wie z. B. Schwerspat undGips, schwefelsauren Barit, bzw. schwefelsauren Kalk.

7. Borate: Hierher gehört der Borazit (Magnesiumborat),der Borax (Natriumborat) usw.

8. Nitrate: Verbindungen der Metalle mit Salpetersäuretreten, ihrer leichten Löslichkeit wegen, in der Natur nur seltenauf. Das bekannteste Beispiel sind die Salpeterlager Chiles, diesich im regenlosen Distrikte vorfinden.

Zur Abscheidung der Metalte aus ihren Verbindungen ist stetsdie Zufuhr von Energie nötig. Am häufigsten geschieht sie unterZufuhr von Wärme, doch hat gerade in den letzten Jahren auchdie elektrische Energie zur Darstellung vieler Metalle große Be-deutung erlangt. Je nachdem die Gewinnung der Metalle imgeschmolzenen Zustande, oder aus Lösungen geschieht, unter-scheidet man ihre Darstellung auf trockenem und nassem Wege.Kupfer kann beispielsweise aus seinen Erzen unter Zufuhr vonWärme abgeschieden werden oder es läßt sich aus Lösungenseiner Salze durch den elektrischen Strom niederschlagen.

In dem Zustande aber, wie die Erze im Bergbaue gefördertwerden, sind sie nur in wenigen Fällen sofort zur weiteren Ver-arbeitung tauglich. Zunächst findet stets eine Scheidung statt,die den Zweck verfolgt, taubes Gestein auszulesen und dasErz anzureichern. Dann ist häufig noch eine weitere Vor-bereitung der Erze nötig, die entweder im Verwittern und Ab-liegen der Erze an der Luft besteht, oder in der Erhitzung ohneLuftzutritt, dem Brennen, bzw. mit Luftzutritt, dem Rösten.F. Fischer definiert dies (Chem. Technologie) folgendermaßen:

Durch das Verwittern und Abliegen an der Luft bezwecktman eine Absonderung des Lettens und Schiefertones von denErznieren, wie es bei den Eisenerzen und bei dem Galmei vor-kommt, und auch zuweilen eine Oxydation der Eisenerze und desbeigemengten Schwefelkieses zu Eisenvitriol, der dann durch denRegen fortgewaschen wird. Das Brennen, Kalzinieren oder Mürbe-

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