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1 (1914)
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Die Metalle.

Metalltechnik, wohl aber für gewisse chemische Industrien.Sie werden heute nach billigen Verfahren im großen dargestellt.

Die Erdalkalimetalle stehen in mancher Beziehung den Alkali-metallen nahe, so durch ihre Verwandtschaft zum Sauerstoffe,die, wenn auch noch sehr bedeutend, doch schon etwas geringerist, als die der Alkalimetalle. Zur Gruppe der Erdalkalimetallegehört das Kalzium, im Gipse, Kalksteine und vielen anderenMineralien enthalten, das Barium, das den Schwerspat bildet,und endlich das Strontium, in der Natur als Strontianit vor-kommend. Auch die Erdalkalimetalle haben für die Metalltechnikkeine Bedeutung.

Die Erdmetalle kommen in vielen Mineralien vor und wirkennen überhaupt eine größere Zahl hierher gehörender Metalle,unter denen doch nur zwei industrielle Bedeutung besitzen.Diese beiden Erdmetalle, die in neuerer Zeit zu verhältnismäßiggroßer Bedeutung gelangten, sind das Aluminium, vorkommendim Alaun, im Ton, im Feldspat, im Kryolith und einer großenAnzahl anderer Mineralien, und das Magnesium, das in Verbindungmit Kohlensäure den Magnesit bildet und auch im Dolomit ent-halten ist. Bei diesen Metallen tritt die Verwandtschaft zumSauerstoffe nicht mehr so energisch auf, wie bei den früher ge-nannten. Man kann sowohl Aluminium, als auch Magnesium antrockener Luft aufbewahren, ohne daß sie sich mit Sauerstoffverbinden, das Aluminium behält sogar durch verhältnismäßiglange Zeit seinen Glanz bei. Einige andere Erdmetalle werdenzwar nicht als solche, wohl aber in Form ihrer Oxyde zu ver-schiedenen Zwecken, besonders zur Glühstrumpffabrikation ver-wendet, so das Zer, Lanthan, Didym, Zirkon, Thor usf.

Die leichten Metalle besitzen die Eigenschaft, das Wasserungemein leicht zu zersetzen. Die Alkalimetalle und die Erd-alkalimetalle vermögen dies schon bei gewöhnlicher Temperatur,wirft man z. B. ein Stückchen Kalium auf Wasser, so beginntsogleich eine lebhafte Entwickelung von Wasserstoff. Das Metallschmilzt durch die bei dem chemischen Prozesse freiwerdendeWärme und der Wasserstoff entzündet sich; das Metall ver-bindet sich augenblicklich mit dem Sauerstoffe des Wassers zuKaliumoxyd, welches sich sofort im Wasser auflöst. Dies ver-anschaulicht die folgende Gleichung:

K 2 + H 2 0 = K 2 0 + HKalium Wasser Kaliumoxyd Wasserstoff.

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