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1 (1914)
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Die Metalle.

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hältnismäßig weit fortgeschrittenen Kultur, in der auch schondas künstlerische Element eine gewisse Rolle spielte.

Erst viel später wurde das Eisen bekannt und dankseiner zahlreichen wertvollen Eigenschaften riß es dann raschdie Alleinherrschaft an sich. Die moderne Eisenindustrie datiertallerdings erst aus einer viel späteren Epoche. Wir können dieseetwa an den Beginn des 17. Jahrhundertes verlegen, als die erstenHochöfen gebaut wurden und manche die Darstellung des Eisensbedeutsam beeinflussenden Erfahrungen bekannt wurden.

Jahrtausende hindurch wurde die Herstellung der Metalleund von Gemischen derselben, der heute technisch so überauswichtigenLegierungen" , rein empirisch betrieben. Erst mit demAufblühen der Chemie als Wissenschaft trat hier eine gewaltigeWandlung der Anschauungen ein, die auch große Umwälzungenauf dem Gebiete der Metallgewinnung im Gefolge hatte. Esgelang dann auch bald, neue Metalle, die man früher nicht kannte,aus den Erzen abzuscheiden und ihre Eigenschaften zu ermitteln,und so entstand neben den schon lange bekanntentechnischwichtigen" Metallen eine neue Gruppe, die man alsselteneMetalle" bezeichnete.

Viele dieser seltenen Metalle konnten zunächst nur aufkompliziertem Wege und in geringen Mengen im Laboratoriumgewonnen werden, es war daher auch nicht daran zu denken,sie in der Metalltechnik zu verwenden. Doch auch auf diesemGebiete haben die letzten Jahre manche Veränderung gebracht.Dank den Fortschritten der chemischen Wissenschaft, welche dieAusarbeitung verbesserter, vereinfachter und wesentlich billigererMethoden ermöglichte, hat heute manches der früher als seltenbezeichneten Metalle Eingang in die Technik gefunden. Fernerwurden auch die Eigenschaften der Legierungen dieser Metallemit den schon lange bekannten eingehend studiert. Dabei ergabsich die interessante und wichtige Tatsache, daß schon geringeMengen mancher seltener Metalle die Eigenschaften anderer ganzwesentlich zu verändern vermögen; als Beispiel seien die Le-gierungen des Eisens mit Chrom, Wolfram, Molybdän, Titan usw.genannt, die die Herstellung der wertvollenEdelstahle" er-möglichten.

Durch die Anwendung des elektrischen Stromes als Energie-quelle gelang es ferner, gewisse Metalle sehr billig und im großenzu gewinnen, die früher wohl bekannt, doch so schwierig dar-zustellen waren, daß ihre technische Verwendung ausgeschlossen

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