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Repetitorium der Chemie : mit besonderer Berücksichtigung der für die Medizin wichtigen Verbindungen, sowie des "Arzneibuches für das Deutsche Reich" und anderer Pharmakopöen, namentlich zum Gebrauche für Mediziner und Pharmazeuten
Entstehung
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515
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Konstitution.

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zykl. Verb, sind sehr beständig u. können nur vereinzelt inaliph. Verb, mit gleichviel C-Atomen übergeführt werden(8. 522.2); nur durch sehr energische Oxydation wird derBenzolring unter Bild, von Kohlendioxyd, Ameisen- u.Essigsäure, vollkommen zerstört.

Außer den isokarbozykl. Verb, mit einem C-Ringe imMol. sind auch solche mit mehreren (entweder verkettetenoder kondensierten) C-Ringen bekannt (S. 332).

An das Benzol u. seine Derivate können sich,Wie schon 8. 513 erwähnt, direkt noch Atome u.Atomgruppen anlagern, allein nicht mehr wie sechsWertigkeiten entsprechen; hierbei bleibt der Benzolringgeschlossen, u. es gehen nur die doppelten Bindungen derC-Atome ganz oder teilweise in einfache über, z. B.

Benzol, C e H, Dibydrobenzol, C 8 H g Hexahydrobenzol, C a H 13

H H H,

HC C H

A

ITC CII

Ä

H=C

\

cra,

HC GH H 2 =C CH H a =C C = H 2

\q/ \c/ \/

1 !! II

H H 2 H,

Der Benzolring in C 6 tT 6 beißt auch tertiärer, in C 6 H 12 sekun-därer oder reduzierter, in C 6 H a u. C 6 H 10 partiell reduzierter.

Um die Orte der noch vorhandenen Doppelbindungen zu be-zeichnen, wird der Formel oder dem Namen der Substanz ein Jmit der Zahl des C-Atoms, von welchem die Doppelbindung aus-geht, vorangesetzt; z.B. J1.5-C 6 H G - H,, oder ^1.5-Dihydrobenzolhat die in obiger Formel angegebene Doppelbindung (s. auch S. 521)

Durch solche Anlagerung entstehende H-Additionsprodukteheißen hy drokarbozykl. Verb.; solche Kohlenwasserstoffe, z.B.Hexahydrotoluol C 6 H n (CH 3 ), Hexahydroxylol, C 0 H 10 (CH 8 ) 2 , bildenueben den Naphtenen (S. 516) das kaukasische Petroleum u. könnenmeistens durch Oxydation wieder in die entspr. isokarbozykl.Verb, zurückgeführt werden.

Solche Additionsprodukte nebst ihren Derivaten unter-scheiden sich von ihren Muttersubstanzen bedeutend, indemsie sich in ihrem Verhalten den aliph. Verb, nähern, wes-halb man sie als alikarbozykl. oder alizykl.Verb. (S. 365.4)bezeichnet; dieselben werden der Übersichtlichkeit halber beiden Verb, betrachtet, von denen sie sich ableiten.

Z. B. verhalten sich Di- u. Tetrahydrobenzol, C 5 H 8 u. C 6 H 10 , dienur noch einige C-Atome in Doppelbindungen enthalten, sowie

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