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Repetitorium der Chemie : mit besonderer Berücksichtigung der für die Medizin wichtigen Verbindungen, sowie des "Arzneibuches für das Deutsche Reich" und anderer Pharmakopöen, namentlich zum Gebrauche für Mediziner und Pharmazeuten
Entstehung
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380
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Aliphatische Verbindungen.

Gesättigte Kohlenwasserstoffe.Allgemeine Formel C n H 2n+2 .

Methan CH 4

Hexan

C 6 H 14

Undekan

CiiH 21

Äthan C^Hg

Heptan

C,H 16

Dodekan

^12-1126

Propan C 3 H 8

Oktan

C 8 H 18

Hexadekan

CisHs*

Butan C 4 H t0

Nonan

C 9 H 20

Heptakosan

^27^56

Pentan C 5 H 12

Dekan

C 10 H 22

usw.

Eigenseh. Diese Verb, heißen gesättigte oder Grenz-kohlenwasserstoffe, weil sie keine Atome oder Atorn-gruppen mehr binden können (S. 369); sie heißen auchParaffine (von parum affinis), da sie in der Kälte selbstvon energisch oxydierenden Stoffen, sowie von konz. H 2 S0 4nicht angegriffen werden. Sie können auch Methylwasserstoff,Äthylwasserstoff usw. genannt werden (s. S. 369).

Die niederen Glieder sind Gase, die mittleren (von C B H 12an) Flüss., die höheren (von C 14 H 30 an) feste Stoffe, alle inW. fast vollkommen unl.; in Wg. sind die gasförmigen etwas,die flüssigen leichtl., die höheren Glieder werden mit zu-nehmendem C-Gehalt immer schwerer lösl.

Der ehem. Struktur nach können bereits zwei isomereButane existieren u. die Isomerien nehmen mit dem C-Gehaltder Verb, rasch zu (S. 367). Die Siedepunkte der normalkonstituierten Glieder liegen stets höher als die ihrer Iso-meren. Halogenatome können die H-Atome ganz oder teil-weise unter Bild, von Halogen Wasserstoff ersetzen (S. 359).

Bild. 1. Alle lassen sich aus Methan aufbauen; wenn mandessen Monohalide mit Natrium (oder Zink, S. 388. s) erhitzt: 2CH 3 J+ 2 Na = 2 NaJ -I- 0 2 H„; wird aus dem Produkt wieder ein Halid her-stellt u. dieses wieder mit Methylhalid u. Na erhitzt, so erhält manden nächsten Kohlenwasserstoff usw. (FiTTia-WüETzsche Synthese).

C 2 H 5 J + CH 3 J + 2 Na = 2NaJ + C 3 H 8 .

C 3 H 7 J + CH 3 J + 2 Na = 2NaJ + C 4 H 10 .

2. Aus den Fettsäuren (S. 386) durch Elektrolyse oder Glühenmit Ätzalkalien: CH 3 ~COOH + 2NaOH = CH 4 + Na 2 C0 3 + H 2 0.

3. Aus unges. Kohlenwasserstoffen durch Einw. von nasz.Wasserstoff, z. B. H 2 C=CH 2 + 2H = H 3 C~CH 3 .

4. Durch Einw. von nasz. Wasserstoff auf die Halogenderivateder Kohlenwasserstoffe, z. B. CHOL, + 6H = CH 4 + 3 HCl.

5. Durch Erhitzen der Zinkalkyle oder Magnesiumhalogenalkyle(s. S. 355) mit W., z. B. Zn(C 2 H 5 ) 2 + 2 HÖH = Zn(OH) 2 + 2C 2 H 6 .

6. Durch Erhitzen von Alkoholen mit Jodwasserstoff, z. B.

C 2 Hf OH + 2HJ = C 2 H 6 + H 2 0 + J 2 (S. 360).1. Aus den Säuren der Oxalsäurereihe (s. d.), welche beide COOH-Gruppen an einem C-Atom haben, durch Glühen mit Ätzalkalien.