Benennung und Definition.
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radikale in drei, vier usw. Mol. NH 8 , z. B. CH 8 ~C^(NH 2 ) 3 Äthenyl-triamin, (CH ä -) 8 N 4 Hexamethylentetramin.
Nitrosamine sind Amine, in denen ein H-Atom in NH 2durch die Nitrosogruppe - NO ersetzt ist, z. B. (CH 8 ) 2 =lSr(NO)'.
Nitram[ne sind Amine, in denen ein H-Atom in NH 2 durch dieNitrogruppe N0 2 ersetzt ist, z. B. CH 3 ~NH N0 2 , Methylnitramin.
Imine, Iminbasen entstehen, wenn zwei H-Atome ineinem Mol. NH 3 durch ein Alkylen (S. 369) ersetzt werden,«• B. C,H g =NH, Propylenimin.
Nitrile entstehen, wenn in 1 Mol. NH 3 alle drei H-Atomedurch ein Alkenyl (S. 369) ersetzt werden, z. B. (CH S _ C)=N;sie lassen sich auch betrachten als Verb, der Alkyle mitdem Radikale Zyan, 'ON, z. B. CH^ON, Zyanmethyl.
Ammoniumbasen sind als Ammoniumhydroxyd, NH 4 ~OH,aufzufassen, in welchem vier H-Atome durch Alkyle ersetztsind, z. B. (CH 3 ) 4 N~OH, Tetramethylammoniumhydroxyd.
Oxime, Oximidoverbindungen, sind aufzufassen als Hydr-oxylamin, H 2 N(OH), in welchem 2 H-Atome durch ein Alkylenvertreten sind; sie enthalten die zweiwertige Oximgruppe = N(OH)u - sind den Nitrosoverb., d.h. den Verb, der Alkyle mit derGruppe ~NO isomer, weshalb sie auch Isonitrosoverb. heißen;Z -B.CH 8 CH=NOHAzetoxim,isomermitCH 3 CH 2 NONitrosoäthan.
Amidoxime sind Oxime, in denen an dem der Oximgruppe~NOH angelagerten C-Atom eine ~NH,-Gruppe vorhanden ist, z. B.CH 8 C(NH,)=NOH, Äthenylamidoxim."
Hydroximsäuren, Hydroxamsäuren sind Oxime, in denena u dem der Oximgruppe = NOH angelagerten C-Atom eine OH-Gruppe gebunden ist, z. B. CH 3 ~C(OH)=NOH.
Hydrazine entstehen, indem der Wasserstoff des Hydrazins,H,N _ NH, (S. 178) durch Alkyle ersetzt wird, z. B. (CH 3 )NH"-NH„Methylhydrazin, (CH 3 ) 2 =N NH 2 , Dimethylhydrazin.
Hydrazone sind aufzufassen als Hydrazine, in welchen 2 H-Atome durch ein Alkylen vertreten sind, z.B. (CH„)BN _ N=(CH _ CH 3 ).
Aminoalkohole, Alkamine, entstehen durch Eintritt der Gruppe"H 2 (oder Derivaten derselben) an Stelle eines, intraradikalen H-Atoms eines Alkohols, z. B. HjCtNiyCHjOH, Äthylaminoalkohol.
Aminosäuren, früher Amidosäuren oder Glykokollegenannt, entstehen, indem an Stelle eines intraradikalenH-Atoms (S. 371) einer Säure die Gruppe ~NH a (Amino-°der Amidogruppe) tritt, diese also direkt an ein C-Atomgebunden ist; z. B. H 2 ISrCH 2 ~COOH, Aminoessigsäure._ Iminosäuren leiten sich ab von den Säuren durch Ersatz des70-Atoms der ~COOH-Gruppe durch = NH; dieselben sind nur inihren Estern, den Iminoäthern, bekannt, z. B. CH 3 C(NH)0(CH 3 ).
Iminothiosäuren leiten sich von den Thiosäuren durch Er-satz des "O-Atoms der ~CO\SH-Gruppe durch =NH ab; dieselben