Elemente u. Verb, der Goldgruppe.
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Nickeühydroxyd, Ni(OH) 3 , das ebenfalls ein schwarzes Pulverist; beide entstehen u. verhalten sich wie die analogen Kobaltiverb.
Nickelisalze sind selbst nicht in Lös. bekannt, da Ni 2 0 3 u.Ni(OH) 3 sich schon in der Kälte in Säuren unter Entw. von 0bzw. Cl zu Nickolosalzen lösen, sich also wie Peroxyde verhalten.
d. Erkennung der Nickelverbindungen.
1. Mit Borax oder Phosphorsalz zusammengeschmolzen, gebensie dunkelrotes, beim Erkalten blaßgelbes Glas.
2. Alkalilauge fällt grünes Nickolohydroxyd, Ni(OH)j.
3. Gegen Ammoniumsulfid verhalten sie sich wie die Kobalt-salze; von Kaliumnitritlös. werden sie nicht gefällt.
Elemente u. Verbindungen der Goldgruppe.
Hierher gehören Gold, ferner Platin, Iridium, Os-mium, Palladium, Rhodium, Ruthenium, welche stetsgediegen u. zwar miteinander legiert als Platinerz vorkommen.
Diese Metalle, außer Palladium u. Osmium, werdenv on Salpetersäure nicht angegriffen, Iridium, Rhodium,Ruthenium werden auch von Königsw. nur gelöst, wennsie mit Platin legiert sind.
Sie zersetzen W. selbst bei höherer Temp. nicht, u.werden auch aus ihren sauren Lös. durch H 2 S als Sulfidegefällt, welche sich in Alkalisulfidlös. zu Alkalisulfosalzenlösen, z.B. PtS 2 + K 2 S = K 2 PtS 3 (Kaliumsulfoplatinat, S.203).
Ihre Oxyde zerfallen (außer Ruthenium- u. Osmium-°yxd) beim Glühen in Metall u. O, weshalb sie edle Me-talle heißen (S. 229); ihre niederen Oxyde bilden Basen,Are höheren (außer denen des Palladiums) Säuren.
Gold gehört nach dem periodischen System zur Silbergruppe,tritt einwertig auf u. ist in diesen Verb, denen des Silbersähnlich; außerdem tritt es nur noch dreiwertig auf.
Die sechs Platinmetalle schließen sich nach ihrer Stellungim periodischen System der Eisengruppe an u. zwar zeigen dienachfolgend untereinander stehenden Metalle beider Gruppengroße ehem. Ähnlichkeit in ihren "Verb.
1. Gruppe 2. Gruppe 3. Gruppe
Mangan. Eisen Kobalt Nickel
Ruthenium Rhodium Palladium
Osmium Iridium Platin.
Pd, Rh, Ru, spez. Gew. 11,9—12,3, heißen leichte Platinmetalle,Pt, Ir, Os, spez. Gew. 21,4—22,5, heißen schwere Platinmetalle.
Die Metalle der ersten Gruppe treten zwei-, drei-, vier-u. achtwertig auf, u. bilden sechswertig den unbekannten SäurenH a M0 4 entspr. Salze; Mangan u. "Ruthenium treten in den SäurenArnold, Bepetitorium. 13. Aufl. 21