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2 (1913)
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Fagaraöl, philippinisches.

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In botanischer Beziehung ist das Vorkommen von Xantho-toxin und Bergapten in Fagara xanthoxyloides und von Bergaptenin den Früchten von Citrus Bergamia, der Stammpflanze desBergamottöls, interessant, denn die beiden Pflanzen sind naheverwandt, sie gehören zu Unterabteilungen derselben Pflanzen-familie: Rutaceae-Xanthoxyleae und Rutaceae-Aurantoideae.

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2. OL DER WURZELRINDE.

Das aus der Wurzelrinde gewonnene Öl enthält nachH. Thoms 1 ) einen festen Bestandteil, der sich beim Stehen ab-scheidet.

Dieser Körper, der von H. Thoms und F. Thümen' 2 ) auchdurch Extraktion der Wurzelrinde mit Benzol isoliert worden ist,ist das Fagaramid vom Smp. 119 bis 120°, das als das Iso-butylamid der Piperonylacrylsäure identifiziert wurde. Syn-thetisch stellten sie den Körper aus Piperonylacrylsäurechloridund Isobutylamin in ätherischer Lösung dar.

395. Öl von Fagara octandra.

Das aus dem Holz des in Mexico wachsenden BaumesFagara octandra L. (Rutaceae) gewonnene Öl 3 ) ist von hellgelberFarbe und linaloolartigem Geruch; d ir , 0 0,922; u D + 2°30'; E. Z. 6,09;löslich in 0,5 Vol. 90% igen Alkohols, bei Zusatz von mehr als1,5 Vol. Alkohol tritt Trübung ein.

396. Fagaraöl, philippinisches.

Eine unbekannte, in den Nordprovinzen der Philippinen vor-kommende Fagara-Art (Rutaceae) gab, wie Bacon 4 ) mitteilt, beider Destillation ihrer Blätter geringe Mengen eines Öls, das Li-monen und wahrscheinlich außerdem ein Limonenderivatenthielt. Letzteres ließ sich auch aus Limonen durch Behandlung

x ) Chem. Ztg. 34 (1910), 1279.

2 ) Berl. Berichte 44 (1911), 3717.

) Bericht von Schimmel fij Co. April 1905, 83.

4 ) Philippine Journ. of Sc. 4 (1909), A, 93ff.

Gildemeister, Die ätherischen Öle. II.

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