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2 (1913)
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658
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Familie: Rutaceae.

mit verdünnter, alkalischer Kupfersulfatlösung darstellen. DieVerbindung, deren Natur noch nicht aufgeklärt ist, gab mitPhenylhydrazin einen kristallinischen Körper. 1 )

397. Öl von Evodia simplex.

Das Öl der auf Reunion einheimischen Evodia simplex Cordem.(Familie der Rutaceae) wurde der Firma Schimmel 8j Co. 2 ) vomSyndicat du Geranium Bourbon übersandt. Von welchem Pflanzen-teil es destilliert wurde, ist unbekannt. d 16 0,9737; a D 13°4';S.Z. 2,1; E.Z. 16,4; E. Z. nach Actig. 63,3. Das Öl löste sichin 0,9 Vol. 80°/oigen Alkohols unter geringer Paraffinab-scheidung, war aber in 10 Vol. 70 %igen Alkohols nicht voll-ständig löslich. Nachdem festgestellt worden war, daß bisetwa 190° (gew. Druck) nichts überdestillierte, wurde das Ölim Vakuum (3 mm) fraktioniert, wobei es zwischen 90 und140° siedete. Der bei nochmaliger Destillation von 97 bis 100°(2,5 mm) übergehende Anteil (d 15 1,006; « D 4°) bestand ausEugenolmethyläther. Die Oxydation mit Permanganatgab Veratrumsäure, farblose, dünne Nädelchen, die bei 177,5°schmolzen.

Aus der letzten Fraktion des Öls kristallisierte ein Paraffinvom Smp. 80 bis 81° aus.

398. Öl von Evodia hortensis.

Die Usiblätter aus Samoa von Evodia hortensis Forst.,deren Aufguß bei den Eingeborenen als Mittel gegen KopfwehVerwendung findet, geben bei der Dampfdestillation 0,09 °/u eineshellbraunen, chinonartig riechenden ätherischen Öls 3 ). SeineKonstanten sind: d 160,9450, « D10°, n n20 J,49685, löslich in2 Vol. 90°/oigen Alkohols u. m., nicht löslich in 20 Vol. 80" nigenAlkohols.

*) Auch andre Fagara-Arten, z. B. Fagara Naranjillo (Griseb.) Engl, undF. nitida (St. Hill.) Engl, enthalten (letztere in den Blättern) ätherisches Öl(Dragendorff, Die Heilpflanzen. Stuttgart 1898, S. 350).

-) Bericht von Schimmel 8) Co. Oktober 1906, 83.

") Ibidem Oktober 1908, 146.