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2 (1913)
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405
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I

Sternanisöl.

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egen 1 ), für den tongkinesischen Sternanis Haiphong in Tongkin.Über den Ertrag der chinesischen Bezirke finden sich in denletzten Jahren keine statistischen Angaben; in den 90er Jahrendes vorigen Jahrhunderts schwankte er bedeutend und betrugbeispielsweise 1895 nur 1922 Piculs (zu je 60 kg), 1892 dagegen16138 Piculs. Die Hauptmenge wird über Wutschou nach Hong-kong ausgeführt, welcher Platz Weltmarkt für Sternanis ist. DieAusfuhr betrug:

1908: 14337 cwt. i. W. v. 33836 £

1909: 8188 24532,,

1910: 12465 38685

1911: 15314 33476

Ein noch größeres Quantum als ausgeführt wird, findet inden Produktionsgebieten zur Destillation von Sternanisöl Ver-wendung. Die in den chinesischen Bezirken gewonnenen Mengen-),die sich schätzungsweise auf 2000 Piculs (= 4000 Kisten zu je30 kg netto Inhalt) belaufen, nehmen ihren Weg nach Wutschouund wieder weiter nach Hongkong, das auch für das Öl Weltmarktist. Die in den letzten Jahren etwa 6 bis 800 Piculs betragendetongkinesische Produktion geht zum Teil nach China, zum Teilmittels Bahn und Dampfer nach Haiphong, von wo es, durchbesondere Zollverhältnisse begünstigt, zum größten Teil demMutterlande Frankreich zugeführt wird. Die Ausfuhr von Tongkin-Sternanisöl betrug 8 ):

1908: 29000 kg i. W. v. 17950 £1909: 50000 22437

Im Mittel der letzten 12 Jahre wurden nach Hamburg jährlich36171 kg eingeführt; hiervon gingen aber etwa 6000 kg wieder insAusland. Mach Deutschland kamen seewärts über Hamburg 4 ):

*) Der chinesische Hafen Pak-hoi, über den früher fast ausschließlichSternanis und -öl verschifft wurde, scheint seinen gesamten Handel in diesenArtikeln an Wutschou abgetreten zu haben.

2 ) Die chinesische Zollstatistik faßt Cassiaöl und Sternanisöl zusammen,sodaß ohne Kenntnis des beiderseitigen Mengenverhältnisses, das ganz ver-schieden angegeben wird, eine detaillierte Zahlenangabe zwecklos erscheint.

3 ) Bericht von Schimmel $ Co. April 1911, 108."') Tunmann, Apotheker. Ztg. 26 (1911), 370.