406
Familie:
Magnoliaceae.
1897
28120 kg
St«
;rnanisöl
1904
52400 kg Sternanisöl'-)
1898
22320 „
,,
1905
40165 „
1899
17110 „
..
1906
33640 „
1900
24990 „
)!
1907
36920 ,,
1901
25500 „
,,
1908
89920 „
1902
33330 „
,,
1909
63470 „
1903
30000 „
1
1>
)
250. Sternanisblätteröl.
Im Verlauf von Untersuchungen, die Ph. Eberhardt 3 ) an-stellte, um die Kultur der Sternanisbäume in Tongkin ertrag-reicher zu gestalten, beschäftigte er sich auch mit der innerenMorphologie des Baumes und fand, daß die Mesophyllzellen derBlätter ebenso reich an Öl waren wie die Pericarpzellen derFrüchte, in denen das ätherische Öl besonders abgelagert ist.Bei einem Destillationsversuch erhielt Eberhardt aus 1 kgBlätter 200 Tropfen (also etwa 1 %) eines stark riechenden Öls.Es wurde bei 13 n fest, hatte also einen etwas niedrigeren Er-starrungspunkt als das aus den Früchten gewonnene, das bei16 bis 18" erstarrt.
Nach einer Mitteilung von ). L. Simon 4 ) wird in China Ölaus Blättern und Zweigenden des Sternanisbaums schon seitlängerer Zeit im Pe-Se-Distrikt hergestellt. J. C. Umney') unter-suchte derartige Blätteröle und fand folgende Konstanten:d 15i5 „ 0,9878, Op + 1 0 . Sie erstarrten erst bei verhältnismäßigniedriger Temperatur (der Erstarrungspunkt wurde von Umneynicht genau bestimmt). Ein Vergleich des Destillationsverhaltensdieses Öls mit normalem Sternanisöl ergab bemerkenswerte
Unterschiede:
Sternanisöl Blätteröl
Unter 225" . . . 20% 10%
225 bis 230° 65% 60%
Oberhalb 230° . . 15% 30"..
') Wert: 257670 -//
") „ 460710 „
3 ) Compt. rend. 142 (1906), 407.
') Chemist and Druggist 53 (1898), 875.
n ) Ibidem 54 (1899), 323.