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Familie: Santalaceae.
Geruch, weshalb es für Parfümeriezwecke unbrauchbar ist 1 ).Spez. Gewicht 0,9768; « D — 25,5 ° 2 ).
222. Westaustralisches Sandelholzöl.
Das Holz von Fusanus spicatus R. Br. (Santa/um cygnorumMiq.) wird von Fremantle (Westaustralien) aus verschifft und kommtin Singapur als „Swan River Sandal Wood" auf den Markt. Eswird in Indien und China als Surrogat des indischen Sandel-holzes von Santalum albutn gebraucht. Zur Darstellung desÖls kommen nach E. J. Parry 3 ) wenigstens noch drei nahe ver-wandte Spezies in Betracht, nämlich Santalum lanceolatum, S. acu-minatum und S. persicarium. Das Holz enthält 2 °/o Öl von unan-genehm harzigem Geruch. d 15 „0,953 4 ) bis 0,965 :; ); « ll + 5°20'.
Westaustralisches Sandelholzöl hat demnach ganz andreEigenschaften und auch wohl eine andre Zusammensetzung alsdas ostindische Sandelholzöl und kann deshalb niemals als Er-satz für dieses dienen.
Das Öl wurde bereits im Jahre 1875 von der Firma Schimmel&, Co. in Leipzig dargestellt; später hat man die Destillation desÖls in Fremantle aufgenommen 5 ).
Parry :i ) fand Verseifungszahlen von 1,1 bis 1,6. Nach demAcetylieren erhielt er beim Verseifen Zahlen, die einem schein-baren Gehalt an Santalol von 75°/o entsprachen. Ob der Alkoholdes westaustralischen Sandelholzöls identisch mit Santalol ist,muß jedoch erst durch besondere Untersuchungen festgestelltwerden.
223. Südaustralisches Sandelholzöl.
Fusanus acuminatus R. Br. (Santa/um Preissianum Miq.;S. acuminatum A. DC; S. cognatum Miq.; 5. lanceolatumSchlecht), in Australien „Quandong" genannt, trägt eßbare Früchte,die die Bezeichnung „Native Peaches" führen 0 ). Das Holz des
x ) Bericht von Schimmel & Co. April 1888, 39.
2 ) Mc. Ewan, Pharmaceutical )ourn. III. 18 (1888), 661.
il ) Notes on Santal Wood Oil. Bristol 1898, p. 9.
') Bericht von Schimmel 8j Co. Oktober 1888, 36 und April 1891, 43.
5 ) Bericht von Schimmel 8j Co. Oktober 1S98, 45.
6 ) F. von Müller, Select Extra-Tropical Plants. IX. Aufl. Melbourne1895, S. 491.