Fidschi Sandelholzöl
Hierbei ist P = Santalolgehalt im ursprünglichen Öl,a —: Anzahl der verbrauchten ccm Halbnormal-Kalilauge,s — Menge des zur Verseifung verwendeten acetylierten Ölsin Grammen.
Häufig wird schon die Prüfung der physikalischen Eigen-schaften genügen, um ein reines Öl von einem verfälschten zuunterscheiden. Auf alle Fälle können aber Verfälschungen ganzsicher durch eine Bestimmung des Santalolgehalts, die jetzt auchvon den neueren Pharmakopoen eingeführt ist, erkannt werden.Es ist deshalb unnötig, auf die durchaus unwissenschaftlichenund leicht irreführenden Farbreaktionen, die immer noch ge-legentlich empfohlen werden l ), zurückzugreifen.
220. Neukaledonisches Sandelholzöl.
Herkunft. Das Holz des in Neukaledonien einheimischenSanta/um austro-caledonicum Vieillard gibt bei der Destillationein Ol, das dem von Santa/um album sehr ähnlich ist und ebensowie dieses als Hauptbestandteil Santalol enthält. Im Jahre 1906Wurden aus Neukaledonien 194206 und im Jahre 1907 141602 kgvon diesem Holze ausgeführt' 2 ).
Eigenschaften. Dickflüssiges Öl von intensiv gelber Farbe.d 18 . 0,9647 bis 0,978; a D + 6°29' bis — 21°42' 3 ); n n , 0 „ 1,5062;S. Z. 0,9 bis 6,4; E. Z. 3,2 bis 5,4; E. Z. nach Actlg."l96,5 bis206,7^90,5 bis 96,2% Santalol; löslich in 2 :! ) bis 4,5 Vol. 70°/oigenAlkohols und mehr.
221. Fidschi Sandelholzöl.
Das von den Fidschi-Inseln stammende Holz von Santa/umYasi Seem. J ) war auf der Kolonial-Ausstellung von South-Kensington im Jahre 1886 ausgestellt. Es gab bei der Destil-lation 6Va°/o ätherisches Öl von schwachem und wenig feinem
x ) Bericht von Schimmel 8) Co. April 1904, 85.2 ) Zeitschr. f. angew. Chem. 21 (1908), 1571.8 ) H. Haensel, Chem. Zentralbl. 1909, II. 1557.4 ) E.M.Holmes, Pharmaceutical Journ. III. Iß (1886), 820. •ibidem p. 757.
A.Petersen,