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Familie: Santalaceae.
PermanganatzuSantalensäure, C^H^CV) oxydierten, als Santalal.In einer zweiten Abhandlung nennt Chapman 2 ) dieselbe Fraktionohne weitere Erklärung Santalol. Es müssen ihm wohl inzwischenZweifel an der Aldehydnatur des Körpers gekommen sein. AlsSantalal bezeichnen Semmler undBode 1 ) den zu Santalol ge-hörigen Aldehyd C 15 H 22 0, den sie durch Oxydation des Alkoholsmit Chromsäure in Eisessiglösung erhielten und der aus demSemicarbazon (Smp. ca. 230°) regeneriert, folgende Eigenschaftenbesitzt: Sdp. 152 bis 155° (10 mm), d 20 „0,995, « D + 13 bis 14°,n D 1,51066, Mol.-Refr. gefunden 65,6, berechnet f. C 15 H 22 0/ = 64,63.
13. Teresantalsäure, C 10 H 14 O 2 . Die sauren Komponentendes Sandelholzöls sind teils in freiem, teils in verestertem Zustandein ihm enthalten. Die in gut ausgebildeten Prismen kristallisierendeTeresantalsäure siedet nach F. Müller 3 ) bei ca. 150° (11 mm),schmilzt bei 157° und hat [«] u — 70° 24' in 25°/oiger alkoholischerLösung 1 ). Sie kommt hauptsächlich frei (ca. 0,5%) in dem Ölevor und kann ihm durch Ausschütteln mit verdünnter Natronlaugeentzogen werden. Nach den Untersuchungen von F.W. Semmlerund K. Bartelt 4 ) ist die Teresantalsäure tricyclisch.
14. Santalsäure, C 18 H 22 0 2 ist die zweite Säure, die nachGuerbet 5 ) im Sandelholzöle enthalten ist. Sie wird als dicke,farblose Flüssigkeit von schwach sauren Eigenschaften beschrieben.Sdp. 210 bis 212° (20 mm).
Semmler und Bode 6 ) erhielten durch Verseifen des aus«-Santalal erhaltenen Nitrils eine Säure C 15 H., 2 0, 2 , die sie Santal-säure nennen, vom Sdp. 192 bis 195° (9 mm). Es ist nicht fest-gestellt, ob sie mit der oben genannten identisch ist.
Nach F. Müller sind in den Verseifungslaugen des Sandel-holzöls noch eine oder sogar noch mehrere Säuren enthalten,die noch nicht untersucht sind.
') Semmler u. Bode (Berl. Berichte 40 [1907], 1124, vgl. auch ibidem43 [1910], 1722) erhielten bei der Oxydation mit Permanganat Dioxydihydro-santalol, CisHaeO:) und Tricycloeksantalsäure Cu>H lc O.,> (Smp. 71 bis 72°).
2 ) lourn. ehem. Soc. 79 (1901), 134.
8 ) Arch. der Pharm. 238 (1900), 374.
') Berl. Berichte 40 (1907), 3101.
5 ) Loc. cit.
''•) Berl. Berichte 40 (1907), 1129.