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2 (1913)
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357
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Sandelholzöl.

CH. CH

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H.C

H,C

CH 2 -(CH.)

«-Santalol und a-Santalen.

dem Wasserbade auf 80° erwärmt, die gebildeten sauren Esterdurch Schütteln mit Sodalösung an Alkali gebunden und in vielWasser gelöst, worauf die wäßrige Lösung zur Entfernung dernichtalkoholischen Bestandteile drei Mal mit Äther ausgeschütteltwird. Die sauren Ester werden durch Zusatz von mehr alsder berechneten Menge verdünnter Schwefelsäure wieder ab-geschieden, dann abgehoben, mit alkoholischer Kalilauge ver-seift, und das in Freiheit gesetzte Santalol durch Waschen mitWasser von dem überschüssigen Alkali und Alkohol befreit.

12. Santalal, C L5 H ä2 0. Nach Chapoteaut 1 ) und Guerbet-)kommt der zu Santalol gehörige Aldehyd ebenfalls im Sandel-holzöl vor. Er hat einen starken pfefferartigen Geruch undsiedet nach Guerbet bei 180° (40 mm). Sein in kleinen Nadelnkristallisierendes Semicarbazon schmilzt bei 212°.

Da die neueren Untersuchungen das Vorkommen einesAldehyds von den obigen Eigenschaften im Sandelholzöl nichtbestätigen, so sind diese Angaben mit Vorsicht zu behandeln.Das von Guerbet erhaltene Semicarbazon ist möglicher Weiseein unreines Derivat des Nortricycloeksantalals gewesen, das imreinen Zustande bei 223 bis 224° schmilzt.

A. C. Chapman und H. E. Burgess 3 ) bezeichnen die von301 bis 306° siedende Fraktion des Sandelholzöls, die sie mit

') Loc. cit.-) Loc. cit.3 ) Proceed. ehem. Soc. Hr. 168 (1896), 140.