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2 (1913)
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339
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Hopfenöl.

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düng findet. Der Geruch des ska toi haltigen, harten, gelben,braun bis schwarz moirierten Holzes ist jedoch keineswegs an-genehm, worauf auch die einheimische Bezeichnungkaju tai"(Dreckholz) hindeutet. Der Skatolgehalt ist von Dunstan undvon Greshoff 1 ) nachgewiesen worden. Der Fäkalgeruch nimmtjedoch beim Trocknen stark ab. In einem solchen alten Holzekonnte W. G. Boorsma 2 ) Skatol nicht nachweisen. Die widrigriechenden Extrakte mit Petroläther und Äther gaben keineSkatol- und Indolreaktionen, doch lieferte das alkoholischeExtrakt einen stickstoffhaltigen Körper, der vielleicht zu demSkatol in Beziehung steht.

Im Stammholz kommt nach CA. Herter :! ) auch Indol vor.Der Gehalt an Skatol, das sich im Holze der Zweige, Rindeund Wurzeln nicht findet, betrug 0,01 °/o.

Familie: MORACEAE.

216. Hopfenöl.

Oleum Humuii Lupuli. Essence de Houblon. Oil of Hops.

Herkunft und Gewinnung. Hopfenöl wird durch Destillationsowohl der den Hopfen darstellenden weiblichen Blütenkätzchenals auch derLupulin" genannten Drüsenhaare von HumulusLupulus L. (Familie der Moraceae) gewonnen. Die Ausbeutebeträgt beim Hopfen 0,5 bis über 1%, beim Lupulin bis 3°/oOl. Letzteres ist jedoch von weniger angenehmem Geruch unddeshalb minderwertig. Die Destillationswässer besonders diedes Lupulins sind stark sauer und enthalten Baldriansäure(Personne) und wahrscheinlich auch Buttersäure (Ossipoff).

Zur Destillation ist ungeschwefelter Hopfen zu verwenden,da sonst das Destillat schwefelhaltig und übelriechend wird.

1 ) Mededeelingen uit 's Lands Plantentuin 25 (1898), 175.

2 ) Bulletin du Departement de l'Agriculture aux Indes Neerlandaises 15(07,Nr. 7, 32. Pharmacologie III. B o o r s m a nennt als Stammpflanze Celtisi'eticulata Miq., während im Index Kewensis aufgeführt sind Celtis reticulosaMiq. = C. cinnamomea Lindl. = C. reliculata Torr.

:; ) journ. biol. Chem. -"> (1909), 489; Apotheker Ztg. 24 (1909), 885.

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