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Familie: Ulmaceae.
213. Weißbirkenrindenöl.
Wie die Knospen und Blätter der Weißbirke, Betula alba L.,so enthält auch die Rinde ein ätherisches Ol, das in einer Aus-beute von 0,052°/» daraus gewonnen worden ist 1 ). Es riechtähnlich dem Knospenöl, ist braun von Farbe und wird beiAbkühlung durch Kristallausscheidung trübe. d.„,„ 0,8953 undd 20 „0,9003; «„ — 12,08°; S.Z. 13,3 und 9,1; E. Z. 11,5 und 11,4;E. Z. nach Actig. 56,9 und 36,5. Es enthält Palmitinsäure undein wahrscheinlich monocyclisches Sesquiterpen von folgendenEigenschaften: Sdp. 255 bis 256° (744 mm), d s0 „0,8844, «„ — 0,5°.Es addiert in ätherischer Lösung 1 Mol. Salzsäure. Das dunkel-gefärbte, flüssige Chlorhydrat (d 20 „ 0,9753) gibt beim Kochen mitentwässertem Natriumacetat einen bei 258 bis 260 c (747 mm)siedenden Kohlenwasserstoff vom spezifischen Gewicht 0,8898bei 20°.
214. Haselnußblätteröl.
Die Blätter des Haselnußstrauchs, Corylus Avellana L.(Familie der Betulaceae), enthalten ein gewürzhaft riechendesätherisches Öl, das in einer Ausbeute von 0,0425°/° (trockneBlätter) daraus gewonnen worden ist 2 ). d 25 . 0,8844; S. Z. 60,4;E. Z. 24,6; E. Z. nach Actig. 158. Es beginnt bei +30° zu er-starren und enthält 18% Palmitinsäure und ein bei 49 bis 50schmelzendes Paraffin.
Familie: ULMACEAE.
215. Ol von Celtis reticulosa.
Das Holz von Celtis reticulosa Miq. (Familie der Ulmaceae)wird unter die Riechhölzer Javas 1 ) gerechnet, weil es als Be-standteil von Räucherungsgemischen und Schminken Verwen-
') H. Haensel, Chem. Zentralbl. H>(>7, II. 1620, und 1908, II. 1436.2 ) H. Haensel, Apotheker Ztg. 24 (1909), 283.
:! ) W. R. Dunstan, Pharmaceutica! Journ. III. 1» (1889), 1010; Berl.Berichte 22 (1889), 441. Ref.