Öl von Piper lineatum.
319
hatte folgende Eigenschaften: d. 20 „ 0,9500, ct D + 19°21'. Ein Dritteldes Öls ließ sich im Vakuum bei 25 mm Druck bis 115° über-destillieren. In diesen Fraktionen konnten d-Campher (Oxim,Smp. 118 bis 119°) und Borneol (Phenylurethan, Smp. 138°)nachgewiesen werden. Außerdem fanden sich in dem Ol nochTerpene, Säuren und Phenole sowie ein Sesquiterpenalkohol(Analyse) mit den Eigenschaften: « D -f 5°, n D 1,50208.
197. Ol von Piper lineatum.
Aus den Blättern von Piper lineatum Ruiz et Pavon erhieltH. Thoms') 0,44 0 /o ätherisches Öl (9,5 g); es siedete hauptsäch-lich zwischen 140 und 160° (15 mm) und besteht wohl großen-teils aus Sesquiterpenen. Der Hauptanteil hatte folgende Kon-stanten: d 0,958, a n -\-8° 45'. Campher und Phenoläther konntennicht nachgewiesen werden.
198. Öl von Piper acutifolium Ruiz et Pavonvar. subverbascäfolium.
Eine neue Blättersorte, die vor einigen Jahren auf demHamburger Markt erschienen und als von Piper Mandoni DC.abstammend bezeichnet worden war, bestand nach H. Thoms 1 )zum größten Teil aus Blättern von Piper acutifolium Ruiz et Pavonvar. subverbascifolium, vermischt mit einzelnen Blättern vonPiper mollicomum Kunth. und Piper asperifolium Ruiz et Pavon.Aus ihr wurde in einer Ausbeute von 0,8 °/o ein Öl mit folgen-den Konstanten destilliert: d,, 0 J,10, ß J) + 0°24', [o] D + 0°21,8',Methoxylgehalt 21,8 bis 22,1 °/o, Gehalt an Säuren + Phenolen1)5°/o. Das von Säuren und Phenolen befreite Öl lieferte beider Destillation im Vakuum die Fraktionen:
I. Sdp. 70 bis 148° 15 mmII. Sdp. 148 bis 153° 15 mm
III. Sdp. 153 bis 155° 15 mm
IV. Sdp. 155 bis 158° 15 mmRückstand
In Fraktion I wurde Pinen durch
charakterisiert. Fraktion II siedete nach wiederholtem Destillieren
Methoxylgehalt
5 g
0 o/o
11 g
15,6 °/o
35 g
22,5 >
43 g
26,3 °/o
2 g
das
Nitrosochlorid
J ) Anm. 2, S. 318.