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Familie: Piperaceae.
über Natrium bei 147 bis 149° (12 mm) und bestand zum größtenTeil aus Sesquiterpen. In Fraktion 111 wurde nach dem Destil-lieren über Natrium Dillisoapiol (Smp. 44 bis 45°) nachge-wiesen. Fraktion IV enthielt Dillapiol, charakterisiert alsTribromdillapiol (Smp. 110°).
Dieselben Blätter waren auch von Schimmel 8{ Co. destilliert,und das Öl, sowie ein Muster der Blätter Prof. Th oms zur Verfügunggestellt worden 1 ). Das Blattmaterial war dasselbe, nur mit demUnterschiede, daß die Blattbasis auf beiden Seiten abgerundetwar und herzförmige Gestalt besaß. Prof. C. de Candolle istder Ansicht, daß hier die unteren Blätter noch nicht blühenderExemplare von Piper acutifolium Ruiz et Pavon var. subverbas-cifolium vorliegen 2 ).
Als Konstanten wurden gefunden: d. 20a 0,939, a D -f- 0° 24',[«] D + 0°25,5'. Das Öl enthielt l°/o Säuren und Phenole und sehrviel Sesquiterpene. Der Methoxylgehalt war 4,2%.
Das Öl (200 g) wurde in folgende Fraktionen zerlegt:I. Sdp. 50 bis 150°II. Sdp. 130 bis 155°
III. Sdp. 155 bis 165°
IV. Sdp. 165 bis 175°Rückstand
In Fraktion I wurde Pinen nachgewiesen und durch dasNitrosochlorid charakterisiert. Dillapiol, das nur in Spurenanwesend war, ließ sich durch das Bromderivat nachweisen.
Die im Vakuum bei 117 bis 119° (11 mm) siedenden Anteile(n D 1,4714) bestanden nach der Elementaranalyse aus einemAlkohol C l0 H H .O, der den starken Geruch dieses Maticoöls be-dingt. Ein weiterer Bestandteil, der ca. 55°/o des Öls ausmachte,ist ein Sesquiterpen von den Eigenschaften: d 20 „ 0,916,«-,,—10° 50', n D 1,50542.
80 mm
50 g
22 mm
100 g
22 mm
30 g
22 mm
7g
4g
199. Öl von Artanthe geniculata.
Die Blätter von Artanthe geniculata Miq. {Piper genicula-tum Sw.), eines als „unechte Jaborandi" in Brasilien bekannten
!) Bericht von Schimmel £f Co. April 1909, 68; Oktober 1909, 77.-) H. Thoms, Apotheker Ztg. 24 (1909), 412. — Arch. der Pharm. 24<(1909), 247.