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Familie: Zingiberaceae.
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Von ihr sind bisher nur Samen und Früchte bekannt. Ob einebesondere Spezies hier gerechtfertigt ist, oder ob die Früchtezu einer bereits anderweitig beschriebenen Art von Aframomumgehören, ist noch ungewiß 1 ).
Das Öl der Früchte ist zuerst im Jahre 1877 von SchimmelSjCo.'-) destilliert und in einer Ausbeute von 2,13°/o erhaltenworden.
H. Haensel 3 ) erhielt bei der Destillation 1,72% Öl; d 15O 0,903;« u — 6,82°; V. Z. 50; V. Z. nach Actig. 107; löslich in 1 Vol.80°/oigen und in 17 Vol. 70% igen Alkohols.
182. Cardamomenwurzelöl.
Aus Cardamomenwurzeln, die Schimmel 8( Co. 4 ) aus Indo-China erhalten hatten und deren botanische Herkunft nicht fest-gestellt werden konnte, wurden bei der Destillation 0,64°/o einescitronengelben Öls von eigentümlichem, gewürzigem Geruch er-halten, der mit dem des Samenöls keine Ähnlichkeit hatte. SeineKonstanten waren: d 15 „0,9066, « D — 32°57', n B80 .1,48151, S.Z.3,7,E. Z. 87,9, E. Z. nach Actig. 96,7. Das Öl löste sich in 0,5 Vol.95% igen Alkohols, bei weiterem Zusatz trat alsbald Trübungein, die erst bei 4 Vol. Lösungsmittel wieder verschwand. Beider fraktionierten Destillation unter vermindertem Druck (5 mm)wurden folgende Fraktionen erhalten:
1.
bis 35°
5,4%
«T>-
- 0°10'
2.
35 „ 40°
8,7%
«n"
- 0°32'
3.
40 „ 100°
5,4 °/o
«T>-
-17° 5'
4.
100 „ 110°
10,6%
°1>-
-31°10'
5.
110 „ 115°
44,2 °/o
°D-
-45°
6.
115 „ 145°
6,4 o/o
ß T>-
-33° 14'
7.
Rückstand
19,3%
«D-
-39° 15'
Die Fraktionen 1 und 2 enthielten Cineol, das durch seineDoppelverbindung mit Resorcin identifiziert werden konnte. Ausden Fraktionen 4 und 5 ließ sich durch ein nochmaliges Frak-tionieren ein bei 5 mm zwischen 117 und 120° siedender Anteilabscheiden, der, in trockner ätherischer Lösung bei —18° mit
*) Vgl. K. Schumann, Zingiberaceae in Englers Pflanzenreich, Heft 20.
2 ) Bericht von Schimmel fij Co. Januar 1878, 8.
3 ) Pharm. Ztg. 50 (1905), 929; Chem. Zentralbl. 1905, II. 1792.*) Bericht von Schimmel 8f Co. Oktober 1911, 104.