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2 (1913)
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Öl von Amomum Mala.

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176. Öl von Amomum Mala.

Herkunft. Die zerkleinerten Früchte (Samen und Schale)von Amomum Mala r\. Schum., einer in den Wäldern Deutsch-Ostafrikas sehr verbreiteten Zingiberacee sind im Biologisch-landwirtschaftlichen Institut in Amani destilliert worden 1 ). Hierbeiwurden 0,76 °/ 0 eines bräunlichgelben Öls erhalten.

Eigenschaften und Zusammensetzung. d ir)O 0,9016; « D10°54';S.Z. 3,5; E.Z. 1,7; E. Z. nach Actig. 67,05; trübe löslich in 1 bis1,5 Vol. u. m. 80°/oigen Alkohols.

Das Öl destillierte bei 7 mm zwischen 51° und 100° über.Wie die Untersuchung ergab, enthält es ziemlich viel Cineol(Smp. der Jodolverbindung 112°) und auch Terpineol.

177. Paradieskörneröl.

Herkunft. Die Samen der an der Küste des tropischenWestafrikas einheimischen Zingiberacee Amomum MeleguetaRoscoe wurden früher vielfach als Gewürz verwendet undwaren in den Apotheken als Grana Paradisi, Semina Carda-momi major/s oder Piper Melegueta bekannt. Die Pflanze istvom Kongo bis zur Sierra Leone verbreitet, und ein Teil diesesKüstengebiets führt nach der Droge den Namen Pfeffer- oderMelegueta-Küste. Bei der Destillation der Paradieskörner wurdenbei einem Laboratoriumsversuch 0,3 °/o' 2 ), bei einer Darstellung>n größerem Maßstabe 0,75 > Öl 3 ) erhalten.

Eigenschaften. Das Paradieskörneröl ist eine gelbliche Flüssig-keit von gewürzhaftem, aber wenig charakteristischem Geruch.d w0,894 4 ); a D 3°58'. Das Öl beginnt bei 236° zu sieden, dieHauptmenge geht von 257 bis 258° über. Die Elementaranalysedieser Fraktion stimmte auf C 20 H, J2 O.

') Bericht von Schimmel 8( Co. April 1905, 85.

2 ) Flückiger and Hanbury, Pharmacographia II. Ed., p. 653.

3 ) Bericht von Schimmel &, Co. Oktober 1897, 10.

') Bei Flückiger (loc. cit) wird das spez. Gewicht 0,825 angegeben,w as wohl auf einem Druckfehler beruhen dürfte.