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2 (1913)
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282
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Familie: Zingiberaceae.

I. i

161. Öl von Iris versicolor.

Das Ol der in Nordamerika wachsenden Iris versicolor L.wurde von F. B. Power und A. H. Salway 1 ) in einer Ausbeutevon 0,025°/o aus trocknen Wurzeln gewonnen. Es ist gelb, vonetwas unangenehmem, scharfem Geruch: d;°° 0,9410, a + 0. VonBestandteilen wurde nur Furfurol nachgewiesen.

Familie: ZINGIBERACEAE.

162. Curcumaöl.

Herkunft und Gewinnung. Die in Südasien einheimischeCurcumapflanze, Curcuma longa L. (Familie der Zingiberaceae),wird wegen des in ihrer Wurzel enthaltenen gelben Farbstoffsin Indien und dem südlichen und östlichen China angebaut. Beider Destillation mit Wasserdampf gibt die Curcumawurzel 3 bis5,5 °/o ätherisches Öl.

Eigenschaften. Curcumaöl ist eine orangegelbe, etwas fluores-cierende, schwach nach Curcuma riechende Flüssigkeit vom spez.Gewicht 0,942 bis 0,961. Die Drehungsrichtung des Öls ist ver-schieden. Ein Öl aus alter Wurzel unbekannter Herkunft hatte« D + 22 0 2', ein aus Wurzel von Madras gewonnenes23°. Alsdie Drehung nach 7, bezw. 4 Jahren nachgeprüft wurde, zeigtedas erste Öl a B + 34° 15', das zweite 18° 55'; es war also beibeiden Ölen eine starke Drehungszunahme nach rechts fest-zustellen. S.Z. 1,6 bis 3,1; E. Z. 7,8 bis 16; E. Z. nach Actig.30 bis 53. Mit 7« bis 1 Vol. 90°/oigen Alkohols gibt es eine klareLösung, die sich bei weiterem Alkoholzusatz zuweilen milchig trübt.

Ein von F. Bacon 2 ) auf den Philippinen in einer Ausbeutevon 2,4% gewonnenes Curcumaöl löste sich in 75%igem oderstärkerem Alkohol in jedem Verhältnis; d:'°° 0,930; a D30 ,,8,6° (+-?)>n DS0 .1,5030; E. Z. 81.

Zusammensetzung. Nach Bolle y, Suida und Daube :; ) be-ginnt Curcumaöl bei ca. 220° zu destillieren und gerät bei 250"

*) Americ. Journ. Pharm. 83 (1911), 2.

3 ) Philippine Journ. of Sc. 5 (1910), A, 262.

:i ) Journ. f. prakt. Chem. 103 (1868), 474.