Superphosphat.
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geschaufelt oder künstlich getrocknet werden. Die trockne Ware wird zer-kleinert und dann gesiebt. Häufig bringt man auch direkt das aus den Auf-schliesskammern kommende Superphosphat noch warm zur Zerkleinerung;das erhaltene feine Pulver trocknet sehr schnell aus.
Im Handel werden die Superphosphate mit Marken bezeichnet, die sichmeistens auf die Art des Rohmaterials beziehen; ausserdem wird der Gehaltan aufgeschlossener (wasserlöslicher + zurückgegangener) Phosphorsäureangegeben. Durchschnittlich enthalten die Superphosphate 20 % wasser-löslicher HsPOa.
Als Doppelsuperphosphate bezeichnet man Düngemittel, dieetwa die doppelte Menge wasserlöslicher H 3 P0 4 der gewöhnlichen Superphos-phate enthalten. Zur Darstellung bereitet man durch Zersetzung von Lahn-Phosphoriten freie Phosphorsäure, scheidet aus der H 3 PO»-Lösung durchAbkühlen den Gips aus und dampft in Pfannen auf 56° B6 ein. In die konzen-trierte Lösung rührt man nach dem Erkalten Knochenkohle oder phosphatischenGuano in solcher Menge, dass Monocalciumphosphat entsteht. Der feste Teigwird durch heisse Luft getrocknet und dann zerkleinert.
Als Ammoniak-Superphosphat bezeichnet man Gemische vonSuperphosphat mit Ammoniumsulfat, die zu Düngzwecken in verschiedenemVerhältnis hergestellt werden.
Vgl. auch den Artikel „Düngemittel, künstlich e".
Was das Aufschliessen der Materialien mit H 2 SO t bei der Superphosphat-fabrikation anlangt, so bedient man sich dabei besonderer Aufschliess-maschinen. Die Aufschliessmaschinen bestehen aus einem hohen glocken-förmigen Mischgefäss und einem darin umlaufenden Rührwerk. Das letztereist an einer senkrechten Welle befestigt, die durch ein Decken-Vorgelege an-getrieben wird.
Die aufzuschliessenden Stoffe werden den Maschinen durch eine Öff-nung im Deckel des Mischgefässes in abgewogenen Mengen zugeführt, wäh-rend gleichzeitig Säure von bestimmtem Konzentrationsgrade aus einem Mess-gefässe durch ein Rohr zufliesst.
Das fertige, breiige Gemisch wird durch Klappen abgelassen, die amBoden des Mischgefässes angebracht sind und mittels Handhebels bedientwerden.
Zur Ableitung der Gase, die nötigenfalls unter Anwendung eines Ex-haustors erfolgt, sind an den Deckel Rohre anzuschliessen.
Preise der Aufschliessmaschinen.
Grösse
No.
1
2
3
900
1050
1200
1300
600
900
125
150
120
105
40
35
4,5
7
8000
12000
Durchmesser des Mischgefässes.....mm
Höhe desselben.......... „
Durchmesser der Riemenscheiben .... „
Breite derselben.......... ,,
Umdrehungen der Riemenscheibe . in der MinuteUmdrehungen der Rührwelle . „ „ „
Kraftbedarf.........etwa PS.
Stündliche Leistung an Superphosphat . etwa kg
f Länge.........m
Raumbedarf j Breite.........„
\ Höhe .........„
Gewicht der vollständigen Maschine . . etwa kgPreis der vollständigen Maschine, der Anker-bolzen und -Platten.......Mk.
750
1000
500
120
135
45
3
4000
1200
1400
1200
180
90
30
9
16000
Je nach den örtlichen Verhältnissen1,1 ! 1,8 | 1,5 | 1,8
Gewöhnlich 3 m Etagenhöhe1500 2150 3650 4350
1770
1460
2160
2350
Einrichtungen für Superphosphat-Fabriken:
J. L. Carl Eckelt, Berlin N. 4.
Rudolf Heinz, G. m. b. H., Technisches Büro,
Hannover, üerberstr. 29.
j Fried. Krupp Aktiengesellschaft Grusonwcrk,Magdeburg-Buekau.