Reagentien und Reaktionen.
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(gelbes Blutlaugensalz).
K 3 Fe{CN)„.K 4 Fe£CN)„.10;
37. Hubers Reagens auf freie Mineralsäuren. Mischung derwässerigen Lösungen von Ammoniummolybdat und Kaliumferrocyanid. BeiGegenwart freier Säuren färbt sich das Gemisch rötlichgelb bis dunkelbraun.
38. Jodjodkaliumlösung. 5 g J werden mit 5 g KJ und 100 cemH 2 0 verrieben und mit H 2 0 auf 1 1 verdünnt.
39. Jodzinkstärkelösung. Man kocht 5 g Stärkemehl und 20 gZnCl 2 mit 100 cem H 2 0 zu einer klaren Lösung (unter Ersatz des verdampfen-den H 2 0), fügt 2 g ZnJ 2 zu und verdünnt auf 1 1. Gut verschlossen und imDunkeln aufzubewahren.
40. Kaliumbichromat. K 2 Cr 2 Ü7. Lösung 1 : 10.
41. Kaliumkadmiumjodid. Man löst 10 T. CdJ 2 und 20 T. KJzusammen in 80 T. H 2 0. Dient als Reagens auf Alkaloide, mit denen es hell-gelbe Niederschläge gibt.
42. K a 1 i u m c h r o m a t. K 2 Cr0 4 . Lösung 1 : 20.
43. Kaliumcyanid. KCN. Lösung 1 : 5.
44. Kaliumferricyanid (rotes Blutlaugensalz).Lösung 1 : 10.
45. KaliumferrocyanidLösung 1 : 10.
46. K a I i u m h y d r a t (Ä t z k a 1 i). KOH. Lösung (Kalilauge) 1für die Elementaranalyse Lösung 1 :2 (sp. G. 1,27).
47. Kaliumnatriumkarbonat. Gemisch von 13 T. K 2 C0 3 mit10 T. wasserfreiem Na 2 C0 3 . Dient zum Aufschliessen unlöslicher Silikate undSulfate.
48. K a 1 i u m n i t r i t. KN0 2 . Lösung 1 : 3.
49. K a I i u m r h o d a n i d. KCNS. Lösung 1 : 10.
50. Kaliumsulfokarbonat. K 2 CS 3 . Man löst 12 g KOH mitH 2 0 zu Vi 1 und leitet indieHälfte dieser Kalilauge H 2 S bis zur Sättigungein. Dann fügt man die andere Hälfte hinzu, lässt 10 cem CS 2 zufliessen unddigeriert die Mischung in lose verschlossener Flasche etwa 2 Tage bei massigerWärme. Die abgegossene dunkelrote Flüssigkeit benutzt man zum Nachweisvon Nickeilsalzen, die damit eine tiefbraune Färbung erzeugen.
51. Knapp sehe Flüssigkeit zur Bestimmung von Traubenzucker.Man versetzt 10,8 g HgCl 2 mit soviel KCN-Lösung, dass NaOH keinen Nieder-schlag mehr gibt; dann fügt man 100 cem Natronlauge (sp. G. 1,145) zu undverdünnt auf 1 1.
52. K o b a 11 n i t r a t. Co(N0 3 ) 2 + 5 H 2 0. Lösung 1
53. K ö n i g s w a s s e r. 3 T. HCl vom sp. G. 1,12 + 1sp. G. 1,20. Vor dem Gebrauche frisch zu bereiten.
54. Kramatoreaktion nach Hager auf Arsen.unter P r ü f u n g in den Artikeln „Schwefel" und „Schwefelsäur e".
55. Kupferchlorid. CuCl 2 + 2 H 2 0. Lösung 1 : 10.
56. Kupferchlorür. Cu 2 Cl 2 . Man fällt CuCl 2 -Lösung mit SnCl 2filtriert den weissen Niederschlag ab, wäscht ihn mehrmals mit kaltem H 2 0,dann mit Alkohol und Äther, trocknet im C0 2 -Strom bei etwa 90° und bewahrtunter Licht- und Luftabschluss auf. Es dient in der Gasanalyse zur Bestim-mung von CO.
57 Kupfersulfat. CuS0 4 + 5 H 2 0. Lösung 1 : 10.
58 L u g o Ische Lösung siehe No. 38. J o d j o d k a 1 i u m 1 ö s u n g.
59 Magnesia mischung. 1 T. krist. MgS0 4 + 1 T. NH 4 Cl in8 T. H 2 0 gelöst und 4 T. NH 3 (sp. G. 0,96) zugefügt; nach mehrtägigem Stehen
60 Magnesiumchlorid. MgCb + 6 H 2 0. Lösung 1 : 10.6l' Magnesiumsulfat. MgS0 4 + 7 H 2 0. Lösung 1:10.
62 Mandelins Reagens auf Alkaloide. Lösung von 1 gAmmoniumvanadat in 200 g Schwefelsäure (Monohydrat). Die Lösung gibtmit Alkaloiden charakteristische Farbenreaktionen; z. B. entsteht mit Strych-nin eine prachtvolle Blaufärbung, die allmählich über Violett in Zinnoberrotund Orange übergeht. •
63. MarmesReagens siehe No. 41. Kaliumkadmiumjodid,
10.T. HNO» vom
Siehe darüber