Natriumverbindungen.
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seiner Gewinnung aus Magnesiumchloratlauge ist schon im Verschwinden.Bei dieser Methode leitet man Cl in Magnesia, die sich in wässeriger Auf-schwemmung befindet, dampft die erhaltene Magnesiumchlorat-Rohlauge auf40° B6 ein, bewirkt durch NaOH und Na 2 C0 3 die Umsetzung zu Na00 3 unddampft weiter auf 50° Be ein; hierbei scheidet sich NaCl aus, während ausder Lauge beim Erkalten NaC10 3 auskristallisiert. Beachtung findet neuer-dings das Verfahren von K. J. B a y e r; es ist unter Kaliumchlorat (No. 6 imArtikel „Kaliumverbindunge n") erörtert.
Die Hauptmenge des NaC10 3 wird aber heute elektrolytisch ge-wonnen, und zwar im wesentlichen auf dieselbe Weise wie KC10 3 (s. d.).Über Einzelheiten siehe den Artikel „Chloralkaliprozess, elek-trolytische r".
Natriumchlorat, krist....................% kg Mk. 78,00
Königswarter & Ebell, Linden vor Hannover.
12. Natriumchlorid (Chlornatrium; Natrium chloratum). NaCl.Alles Technische siehe unter „S a I z". Die reine Verbindung bildet farb-lose Kristalle des regulären Systems mit hexaedrischer Spaltbarkeit. 100 T.H 2 0 lösen bei 0°; = 35,5 T„ bei 100° = 39,2 T. NaCl. Bei Abwesenheit andererBeimengungen ist es auch an feuchter Luft beständig; in Alkohol und Äther istes unlöslich. Seh. P. 850°.
Chlornatrium, ehem. rein, D. A. V ............. °/o kg Mk. 40,00
n i! n entwässert............ °/o „ „ 55,00
h „ i, wasserfrei............ °/o „ „ 100,00
,, „ „ geschmolzen. ... 1 kg Mk. 2,25; °/ 0 „ „ 200,00
Chlornatrium, chemisch rein für Analyse:
Ausschuss der Steinsalzwerke Deutsches Stein- j Königswarter & Ebell, Linden vor Hannover.
salz-Syndikat, Stiissfnrt-Leopoldsliall.
13. Natriumchromate.
a) Neutr. Natrium Chromat (chromsaures Natrium; Natriumchromicum). Na 2 CrO<i + 10H 2 O. Es wird durch Glühen von 6 T. gepulvertemChromerz mit 3 T. kalz. Na 2 C0 3 und 3 T. Kreide in oxydierender Flamme,Auslaugen der heissen Masse bis zur Stärke von 45° Be, Eindampfen auf52" Be und Kristallisierenlassen erhalten. Andere Darstellungsmethoden sieheunter Kaliumchromat (No. 8 a im Artikel ,,K a 1 i u m v e r b i n d u n g e n")-
Na 2 Cr0 4 + 10 H 2 0 bildet gelbe, an der Luft zerfliessliche, in Wasser sehrleicht lösliche Kristalle, die in der Färberei und zur Darstellung von Chrom-farben benutzt werden.
Natriumchromat, techn...................% kg Mk. 70,00
„ ehem. rein................In n 3,75
Königswarter & Ebell, Linden vor Hannover.
b) N a t r i u m b i c h r o m a t (saures chromsaures Natrium; Natriumbichromicum). Na 2 Cr 2 0j. Zur Darstellung glüht man Chromeisenstein mitKalk, Salpeter und Soda, laugt die Masse aus und versetzt die Lauge mit HCl,wodurch Na 2 Cr 2 07 und NaCl entsteht; letzteres wird ausgesotten und dieMutterlauge stark eingedampft. Auch noch verschiedene andere Gewinnungs-methoden sind im Gebrauch, so erhält man es aus dem neutralen Chromatdurch Behandeln der Lösung mit H 2 S0 4 . Nach dem D. R. P. 133 736 verfährtman zur gleichzeitigen Darstellung von Natriumbichromat und Natrium-bikarbonat wie folgt: Eine Na 2 Cr04-Lösung wird mit NH 3 + C0 2 behandelt,bis die Hälfte des Na als NaHC0 3 niedergeschlagen ist. Man entfernt nun denNiederschlag und treibt aus der entstandenen Lösung von (NH,) 2 Cr0 5 +Na 2 Cr0 4 das NH 3 aus, wodurch man eine Lösung von Na 2 Cr 2 07 erhält, diebis zur gewünschten Stärke konzentriert wird. Aus dein NaHCOa kann mandie Hälfte C0 2 austreiben und das zurückbleibende Na 2 C0 3 zum Aufschliessenvon Chromerz benutzen. Über andere Darstellungsverfahren siehe unterKaliumchromate (No. 8a und 8b im Artikel „Kaliumverbindunge n").Das dort genannte D. R. P. 151 132 ist jedoch für die Darstellung von Natrium-