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Auskunftsbuch für die chemische Industrie
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Natriumverbindungen.

nach entsprechender Behandlung der kontinuierlich abgeschiedenen rohenNatriumazetatlösung, ein farbloses, reines, essigsaures Natrium gewonnenwird; das verlustreiche Schmelzen des Rohsalzes ist bei diesem Verfahrenvermieden.

Das Natriumazetat bildet mit 3 mol. H 2 0 farblose monokline Säulen, diesich in 1 T. H 2 0, in 23 T. Alkohol lösen; die wässerige Lösung schimmeltleicht. Man benutzt es zur Darstellung von Essigsäure, weiter zur Rotfärbereiund Zeugdruckerei. Preise siehe unter „Azetat e".

2. Natriumalaun siehe unter „Alaun e".

3. Natriumaluminat und Natriumaluminiumchloridsiehe unter ,,Aluminiumverbindunge n".

4. Natriumamid NaNH 2 . Man stellt es nach dem D. R. P. 117 623dar, indem man in das über seinen Schmelzpunkt erhitzte Na-Metall in raschemStrome und möglichst feiner Verteilung Ammoniak einleitet. Nach Engl. Pat.25 891 von 1911 gewinnt man es billig und einfach, wenn man eine Natrium-legierung in fein verteiltem Zustande mit NH 3 bei 340—380° behandelt. DasNatriumamid wird in der Indigosynthese (vgl. Artikel „I n d i g o f a r b -Stoffe"), zur Gewinnung von Cyanverbindungen u. a. m. benutzt.

Natriumamid.....;..................H. Mk. 5,00

5. Natriumarseniat (arsensaures Natrium; Natrium arsenicicum).Das saure Salz Na«H 2 As04 erhält man durch massiges aber andauerndes Er-hitzen von 36 T. As 2 0 3 mit 3 T. NaN0 3 . Das neutrale Arseniat Na 2 HAs0 4 +12 H 2 0 wird durch Sättigen der Lösung des sauren Salzes mit Na 2 C0 3 dar-gestellt; man benutzt es zuweilen in der Färberei und im Zeugdruck als Be-festigungsmittel für Beizen.

Natriumarseniat, techn., entwässert (60°/o AS2O5).....

(40°/o As a 0 6 ).....

„ krist..............

dopp. raffln., wasserfrei........... °/ 0

n n krist ..............

ehem. rein, krist.......1 kg Mk. 1,80;

„ „ wasserfrei.....1 „ „ 2,60;

Saures Natriumarseniat (65 °/o AS2O5)............

6. N a t r i u m a z i d. NaN 3 . Es wird jetzt nach D. R. P. 205 683 durchEinwirkung von Alkylnitriten auf Hydrazin technisch gewonnen und bildetweisse, leicht in H 2 0 lösliche Kristalle. Es dient als Ausgangsmaterial zurDarstellung von Stickstoffwasserstoffsäure undi derein Schwermetallsalzen,welche als Ersatz von Knallquecksilber bei Initialzündern Verwendung finden.

Natriumazid...................1 kg Mk. 85,00

Natriumazid:

Dr. F. Raschig, Chemische Fabrik, Ludwigshafen a. Rhein.

7. Natriumbichromat siehe No. 13 Natriumchromate.

8. Natriumbikarbonat siehe No. 25 Natriumkarbonate.

9. Natriumborat. Na 2 B 4 07. Gewinnung und Preise siehe unter„Bora x".

10. N a t r i u m b r o m i d (Bromnatrium; Natrium bromatum). NaBr.Die Darstellung geschieht analog der von Kaliumbromid (s. unter „Kalium-verbindunge n"). NaBr ist ein farbloses, neutrales Salz von alkalisch-salzigem Geschmack, das meist wasserfrei benutzt wird, sonst mit 2H 2 0kristallisiert. Es ist sehr hygroskopisch. NaBr findet ausgedehnte medi-zinische Verwendung.

Natriumbromid, entwässert, D. A. V ...........1 kg Mk. 4,40

Königswarter & Ebcll, Linden vor Hannover. | E. Merck, Darmstadt.

11. Natriumchlorat (chlorsaures Natrium; Natrium chloricum).NaC10 3 . Die früher übliche Darstellung aus Kaliumchlorat mit Kieselfluor-natrium und Natriumbitartrat wird jetzt nicht mehr geübt. Auch das Verfahren

°/o kg Mk.

55,00

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50,00

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55,00

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88,00

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95,00

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160,00

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240,00

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62,00