Taraxacum.
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vul-
de
Bestmidtheile nach Koenig: Wasser 85,84 Pioc, Stickstoffsubstanz 2,81p roc, Fett 0,69 Proc, stickstofffreie Extraktstoffe 7,45 Proc, Holzfaser 1,52 Proe.,Asche 1,99 Proc.
Verwechslung mit den Blättern der Cichorie, der die Gliederhaare fehlen.
Sic werden im Frühling vor der Blüthe gesammelt, vorzugsweise von auf fettemBoden wachsenden Pflanzen.
Verwendung. Wie die Wurzel, ausserdem als Salat.
3) Die Wurzel:
Eadix Taraxaci (Austr. Ergänzh.Helv.). Taraxaci Eadix (Brit). Taraxacum(U-St.). — LSwenzahnwnrzel. — Eacinede pissenlit on de dent-de-lion (Gall.). —Taraxacum Eoot. Dandelion.
Beschreibung. Die Wurzel kannbis 40 cm lang und daumenstaTk werden, sieist spindelförmig, meist einfach, frisch hell-gelblich-braun, trocken braungrau und mittiefen Längsrunzeln, nach oben geht sie indie verzweigte oder unverzweigte kurze Axeüber. Querschnitt gelb, unter der Lupe er-kennt man das dünne, nicht radialstreiflgeHolz und die dicke koncentrisch geschichteteRinde. Markstrahlen treten weder im Holznoch in der Kinde hervor.
Die koncentrische Streifung der Bindekommt zu Stande durch die Zusammenlagerungder engen, gegliederten Milchröhren mit denSiebröhren, welche tangential zusammen-liegende Gruppen bilden (Fig. 166).
Das primäre Bündel ist diarch undimmer deutlich zu erkennen. Im ParenchymInulin.
Bestandtheile nach Koch (1892):Inulin 15,6Proc, Wasser 7,95 Proc, Asche22,50 Proc, Fett 0,44 Proc, Wachs 0,09Proc, Kautschuk 0,10 Proc, Schleim 8,49Proc, Saccharose 1,08 Proc, Glukose 0,46Proc, Eiweissstoffe 4,89 Proc.
Der Gahalt an Inulin kann im Herbst24 Pioc betragen, im Frühjahr ist dasselbefast ganz in Zucker übergegangen. Fernerenthält die Droge einen Bitterstoff: Taraxa-«in und vielleicht ein Alkaloid.
Nach Vorschrift der Helv. im Früh-jahr, nach den übrigen Arzneibüchern da-gegen im Spätherbst zu sammeln. Sie musssorgfältig getrocknet und aufbewahrt werden. Vergl. unter 1. 4 Th. frische Wurzeln geben1 Th. trockne.
Anwenduni/. Das frische Kraut spielte früher eine wichtige Holle als wesent-licher Bestandtheil von Kräutersäften, die zur Zeit Um grössten Saftreichthums der Pflanzenbereitet und bei Ünterleibsleiden aller Art zu sogenannten Frühlingakuren gebraucht wurden,Heute sind jene Arzneiformen so ziemlich vergessen, da man sie durch die haltbareren und
Fig. 16G. Querschnitt durch Eadix Taraxaci.fc Kork. Sm uud mc Sieb- und Milchröhren, p Paren-chym. c Cambinm. g Gefiisse. (Nach Tiioovenin.)