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Natrium carbonicum.
achcinung nicht hervor. Es wird daher vielfach dem Kaliumbromid vorgezogen und hatsich besonders in der Kinderpraxis bewährt.
Elixir Sodii Rromidi. Elixir of Sodinm Bromide. (Nat. Form.) Ep. Natriibromati 175,0 g, Acidi cilrici 4,0 g, Elixir aromatici q. s. ad 1 Liter.
Natrium carbonicum.
I. Natrium Carbonicum Crudum (Germ.). Soda crnda. Sal Sodae crndns.Rohes Natriumkarbonat. Soda. Carbonate de soude du commerce. Na a CO s -(-1011,0. Mol. Gew. = 2S0. Die gewöhnliche, krystallisirte Soda des Handels.
Eigenschaften. Farblose oder fast farblose, krystallinische, meist etwas verwit-terte krystallinische Massen und Stücke, welche aus mehr oder weniger reinem Natrium-karbonat bestehen und nur etwa 3—10 Proc. Verunreinigungen enthalten, die in Natrium-chlorid, -sulfat, -sulfit, -thiosulfat und -silikat, zuweilen auch in Natriumcyanid, Natrium-rhodanid, Natriumfcrrocyanid, Natriumsulfid, Eisenoxyd und Schmutztheilchen bestehen.Der obigen Formel entspricht die Zusammensetzung: 37,06 Proc. wasserfreies Natriumkar-bonat Na 2 C0 s und 62,94 Proc. Kxystallwasser.
Prüfung. Man verlangt von einer guten Soda, dass sie mindestens 83 Proc.wasserfreies Natriumkarbonat enthalten soll. Trifft dies zu, so können für gewöhnlich alleweiteren Prüfungen unterbleiben. Man löst 20 g eines guten Durchschuittsmusters inWasser zu 500 ccm auf. 50 ccm dieser Lösimg (= 2 g Natriumkarbonat) werden mit8—4 Tropfen Methylorangelösung versetzt und in der Kälte mit Normal-Salzsäure oderNormal-Schwcfelsänre titrirt. Zum Eintritt der Rothfärbung sollen mindestens 12,4 ccmNormalsäure erforderlich sein.
Aufbewahrung. Kleinere Vorräthe von Soda bewahre man in Töpfen von Stein-gut oder Porcellan auf, welche Überbunden oder mit Deckeln bedeckt werden. GrössereVorrätho hält man meist in Holztonnen mit Deckeln. Da die Soda an trockener Luft ver-wittert, so wählt man als Vorrathsraum in der Eegcl einen trockenen Keller oder einenanderen kühlen und trockenen Raum.
Anwendung. Die rohe Soda findet mitunter Anwendung in Bädern (800,0 big1000,0 auf ein Vollbad, 100,0—200,0 auf ein Fussbad), meist verbraucht sie der Apothekerbei mehreren chemischen Operationen, zur Darstellung einer reinen Soda oder zu ökono-mischen Zwecken, wie bei Reinigung der Colatorien, Siebe, Gefässe etc.
Soda mit 1 Mol. H 2 0, entsprechend der Formel Na,CO, + H. ; 0 bildet ein nichtzusammenbackendes und nicht leicht verwitterndes Krystallpulver, welches für viele Zwecke,namentlich für Mischungen mit anderen Salzen geeignet ist. Es wird durch gestörteKrystallisation der siedend gesättigten Lösung gewonnen. 40 Tb. dieses Salzes entsprechen= 100 Th. Soda mit 10 Blol. Wasser.
Natrium carbonicum crudum siecum. Caicinirte' Soda. Na,co,. Mol.
Gew. = 106. Ist diejenige Form, in welcher die Soda im Grosshandel vorkommt, weilder Handel es vermeiden muss, die in der krystallisirten Soda enthaltenen rund 63 Proc.Krystallwasscr spazieren zu fahren. Das geht so weit, dass die sogen. Krystall-Sodaerst aus dieser calcinirtcn Soda in besonderen Anlagen durch einfaches Auflösen und Kry-stallisirenlassen hergestellt wird.
Entweder ein weisses Pulver oder weisse, pulverige Massen. Sie lösen sich in Wasserunter freiwilliger Erwärmung und sind von der Reinheit der Soda, welche als Ausgangs-material gedient hatte. Ihr Werth wird in Procenten Na^CO, angegeben (diese Procentewerden als Grade bezeichnet). Eine caicinirte Soda mit 90 Proc. Na^CO, heisst also eine90grädige Soda,